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Sammelband Kein Zugriff

Jahrbuch der Psychoanalyse

Performance als Restitutionsversuch
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2006

Zusammenfassung

Performance ist ein aus der Kunst in die Psychoanalyse übernommener Begriff, der Phänomene erfassen soll, die durch die bekannten Konzepte des enactment und des Verwickeltseins vielleicht nicht erfasst werden. Performance wird als Beschaffungshandlung für Bedeutung definiert. Sie findet statt, wo Erregungsidentität zu überwältigenden Vorgängen in Gegenübertragung und Übertragung führt, die erst in einer Co-Kreation womöglich in Bedeutungsidentität verwandelt werden können. Performance stellt dabei, in Analogie zu den bekannten Konzepten, zunächst einen Bereich unerkannten Agierens dar, der sich wie ein Verband über eine Wunde legt und den 'Einriss zwischen Ich und Realität', wie zwischen Analysand und Analytiker, verdeckt, überbrückt. Wo Freud eine allmähliche Vergrößerung des Einrisses gedacht hat, wird hier die Möglichkeit einer Heilung desselben für möglich gehalten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2006
ISBN-Print
978-3-7728-2053-3
ISBN-Online
978-3-7728-3153-9
Verlag
frommann-holzboog, Stuttgart
Reihe
Jahrbuch der Psychoanalyse
Band
53
Sprache
Deutsch
Seiten
232
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Editorial zum Schwerpunktthema Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Schwerpunktthema Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  4. Der Einriß in der Beziehung des Ichs zur Außenwelt und seine Performance als Restitutionsversuch – Eine Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 28 Joachim F. Danckwardt
  5. Überwältigtwerden als Performance Kein Zugriff Seiten 29 - 52 Peter Wegner
  6. Erregte Gesellschaft. Wiederholungszwang als Nerv und Gift der Kultur Kein Zugriff Seiten 53 - 72 Christoph Türcke
  7. Psychische Veränderung, Heilung und der Einriß Kein Zugriff Seiten 73 - 90 Michael Parsons
  8. Karl-Abraham-Vorlesung Kein Zugriff Seiten 91 - 92
  9. Übertragung. Zur Archäologie eines Freudschen Begriffs Kein Zugriff Seiten 93 - 116 Gerhard Fichtner
  10. Wolfgang-Loch-Vorlesung Kein Zugriff Seiten 117 - 118
  11. Die Macht des Unbewußten: beschrieben und inszeniert, verdeckt und enthüllt in Freuds Traumdeutungund in ausgewählten Briefen an Fließ Kein Zugriff Seiten 119 - 140 Rivka R. Eifermann
  12. Kinderanalyse Kein Zugriff Seiten 141 - 142
  13. Raum, Zeit und Denkfähigkeit Kein Zugriff Seiten 143 - 164 Terttu Eskelinen de Folch
  14. Esther Bick: Eine Pionierin der teilnehmenden Selbstbeobachtung Kein Zugriff Seiten 165 - 178 Angela Köhler-Weisker
  15. Bemerkungen zur Säuglingsbeobachtung in der psychoanalytischen Ausbildung Kein Zugriff Seiten 179 - 198 Esther Bick
  16. Freud als Briefschreiber Kein Zugriff Seiten 199 - 202
  17. »Mit der Gesundheit geht es wie mit den Büchern der Sibylle«. Ein Brief Freuds an seinen Bruder Alexander aus dem Jahre 1930 Kein Zugriff Seiten 203 - 210 Gerhard Fichtner
  18. In memoriam Kein Zugriff Seiten 211 - 212
  19. In memoriam Günther Holzboog1927 – 2006 Kein Zugriff Seiten 213 - 215
  20. Namenregister Kein Zugriff Seiten 216 - 219
  21. Sachregister Kein Zugriff Seiten 220 - 232

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