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Monographie Kein Zugriff

Eine Klasse für sich

Besitz, Herrschaft und ungleiche Entwicklung in Chile 1830-2010
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Die chilenische Wirtschaftselite ist eine wenig untersuchte soziale Gruppe. Dabei gibt es viele Gründe, sich mit ihr zu beschäftigen, hat sie doch mehrmals in der Geschichte ihre Fähigkeit, gemeinsam zu handeln, unter Beweis gestellt. Die Untersuchung rückt deshalb die „subjektive Seite“ ungleicher Entwicklung in Chile in den Mittelpunkt: die Grundbesitzer, Händler, Spekulanten, Industriellen und Banker. Von der Republikgründung bis in die Gegenwart rekonstruiert die Autorin ihre unbeständigen Allianzen und internen Auseinandersetzungen, ihre ideologischen Projekte und politischen Strategien.

Die historische Perspektive veranschaulicht die Wechselfälle ihrer Vereinigungen: Die Kämpfe zwischen Liberalen und Konservativen um die Macht im Staat, die unterschiedlichen Strategien der rechten Parteien und Unternehmerverbände und schließlich die Herausbildung eines gemeinsamen marktradikalen Projekts und dessen Durchsetzung im Rahmen des Militärregimes.

So selbstbewusst sich die chilenische Wirtschaftselite heute auch präsentiert, verdeutlichen doch 200 Jahre Globalisierungsgeschichte, dass Klassenbildung ein veränderlicher, immer umkämpfter Teil und nicht unumstößliches Ergebnis der Geschichte ist.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6135-0
ISBN-Online
978-3-8452-3419-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zu Lateinamerika
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
208
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  3. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
  4. Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 24
      1. Aufbau und Verfestigung transnationaler Warenketten Kein Zugriff Seiten 25 - 28
      2. Der liberal-oligarchische Staat: beschränkte Demokratie und konservativer Fortschritt Kein Zugriff Seiten 28 - 33
        1. Bourgeoise Aristokratie, aristokratische Bourgeoisie Kein Zugriff
        2. Transnationale Handelshäuser und „nationale Pioniere“ Kein Zugriff
      1. Liberaler Etatismus: Steuern auf Rohstoffexport Kein Zugriff Seiten 41 - 45
      2. Der Niedergang der autoritär-konservativen Ordnung Kein Zugriff Seiten 45 - 50
        1. Die chilenische Unternehmeroligarchie: Profit und Rente Kein Zugriff
        2. Die transnationalen Handelshäuser am Binnenmarkt Kein Zugriff
      1. Ungleich verbundene Entwicklung Kein Zugriff Seiten 55 - 57
      2. Abhängige Industrialisierung und Klassenstruktur Kein Zugriff Seiten 57 - 59
      3. Die strukturellen Beschränkungen abhängiger Industrialisierung Kein Zugriff Seiten 59 - 61
      1. Die Grenzen der Importsubstitution Kein Zugriff Seiten 62 - 71
      2. Monopolstrukturen und Auslandskapital am Binnenmarkt Kein Zugriff Seiten 71 - 74
      3. Estado popular und gewaltsames Ende der Importsubstitution Kein Zugriff Seiten 74 - 76
      1. Gesellschaftliche Kräfteverhältnisse und ihr Abbild im Staat Kein Zugriff Seiten 76 - 80
      2. Herrschaft ohne Hegemonie und die Entstehung einer geeinten Rechten Kein Zugriff Seiten 80 - 83
      3. Die Unternehmer und der Staat Kein Zugriff Seiten 83 - 86
      1. Die Binnenstruktur der chilenischen Wirtschaftselite Kein Zugriff Seiten 86 - 89
      2. Die Großbourgeoisie und ihre Familientrusts Kein Zugriff Seiten 89 - 93
      1. Die Putschkoalition zur Rettung der lokalen Bourgeoisie Kein Zugriff Seiten 94 - 102
      2. Der Aufstieg der neoliberalen Fraktion Kein Zugriff Seiten 102 - 106
    1. Die neoliberale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 106 - 114
      1. Staatsintervention zur Rettung des neoliberalen Modells Kein Zugriff Seiten 114 - 118
      2. Aktive Weltmarktintegration und der Aufstieg der finanz-industriellen Konglomerate Kein Zugriff Seiten 118 - 124
      1. Hayek in Chile: transnationale Diskurskoalitionen und ein institutioneller Rahmen für die neoliberale Reform Kein Zugriff Seiten 124 - 129
      2. Die Unternehmerbewegung und die Erziehung der Kapitalisten im erweiterten Staat Kein Zugriff Seiten 129 - 131
      3. Kontroll- und Netzwerkstrategien des Reformteams und die institutionellen Schaltstellen des autoritären Neoliberalismus Kein Zugriff Seiten 131 - 135
      4. Staat und regimekritische Zivilgesellschaft: Neuorientierung der politischen Opposition und der Übergang zur Demokratie Kein Zugriff Seiten 135 - 137
      1. Die Sozial-, Steuer- und Verteilungspolitik der Concertaciön Kein Zugriff Seiten 138 - 144
      2. Wachstum und Grenzen des Exportmodells Kein Zugriff Seiten 144 - 149
      3. Die Transnationalisierung und Weltmarktintegration der chilenischen Ökonomie Kein Zugriff Seiten 149 - 151
      1. Die transnationale Finanz- und Industriebourgeoisie und der Export des chilenischen Modells in die Nachbarländer Kein Zugriff Seiten 151 - 158
      2. Neue Gruppen, alte Netzwerke, einträgliche Geschäfte Kein Zugriff Seiten 158 - 164
      1. Die organisierte Unternehmerbewegung Kein Zugriff Seiten 164 - 168
      2. Vom Wiedererstehen der Rechtsparteien bis zum Wahlsieg 2010 Kein Zugriff Seiten 168 - 171
      3. Die Chicago boys: wirksam in der Zivilgesellschaft Kein Zugriff Seiten 171 - 176
      1. Neoliberale Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 176 - 179
      2. Die regierende und staatstragende Klasse: chicos del neoliberalismo rosa Kein Zugriff Seiten 179 - 182
  5. Epilog Kein Zugriff Seiten 183 - 184
    1. Entwicklungsweisen in Chile 1830–2010 Kein Zugriff Seiten 185 - 188
    2. Historische Eckdaten Kein Zugriff Seiten 188 - 193
    3. Allgemeine Sekundärliteratur Kein Zugriff Seiten 193 - 205
    4. Verwendete Zeitungen und Informationsquellen Kein Zugriff Seiten 205 - 207
    5. Interviews Kein Zugriff Seiten 207 - 208

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