Les conflits entre peuples
De la résolution libre à la résolution imposée- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts, Band 24
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Die Konfliktlösung ist im Völkerrecht schon seit jeher eigene Wege gegangen. Mangels einer übergeordneten Instanz, die über Konflikte hätte verbindlich entscheiden können, blieben ihr viele Entwicklungspfade, die traditionell mit der Moderne assoziiert werden, versperrt. Von einem Gerichtshof für die Streitigkeiten der Völker haben manche Autoren geträumt, andere sahen solche Utopien nicht einmal als wünschenswert an. Dennoch spielte das Recht für die Konzeptualisierung und Lösung internationaler Konflikte selbstverständlich eine große Rolle; hinzu kam die spezifische Funktion der Diplomatie. Die Autoren dieses Bandes – französische, deutsche und italienische Juristen und Historiker – widmen sich in historischen Fallstudien und theoretischen Längsschnittuntersuchungen solchen Streitigkeiten und ihrer Lösung durch nicht-kriegerische Mittel. Sie fragen, ob und inwieweit von einer Verrechtlichung der Internationalen Konfliktlösung die Rede sein kann und wenn ja, welche Faktoren und Einflüsse zu ihr beigetragen haben. Der Band richtet sich an Juristen, Historiker, Politologen, Soziologen sowie Vertreter aller anderen Disziplinen, die sich für die Normativierung zwischenstaatlicher Konflikte interessieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6483-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2964-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts
- Band
- 24
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 207
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Avant-propos Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Serge Dauchy
- Verrechtlichung internationaler Streitbeilegung im 19. und 20. Jahrhundert? Beobachtungen und Fragen zu den Strukturen völkerrechtlicher Konfliktaustragung Kein Zugriff Seiten 11 - 32 Miloš Vec
- Rex superior. Die Internationalität der Hofkultur und die Regionalität ihrer Konfliktlösung im westeuropäischen Spätmittelalter Kein Zugriff Seiten 33 - 60 Martin Kintzinger
- Contribution du droit canonique de l’Eglise catholique romaine dans la résolution des conflits entre peuples. Procédures et études de cas Kein Zugriff Seiten 61 - 74 Jean-Paul Durand
- Der Jay-Vertrag (1794) als Geburtsstunde der modernen internationalen Schiedsgerichtsbarkeit? Zur Entstehung eines undifferenzierten Geschichtsbildes Kein Zugriff Seiten 75 - 92 Karl-Heinz Lingens
- „par amour“ oder „par droit“? Die Verrechtlichung der zwischenstaatlichen Konfliktlösung im 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 93 - 102 Sebastian Kneisel
- Das Nationalitätsprinzip: der italienische Weg zum Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 103 - 132 Luigi Nuzzo
- Le sentiment national dans l’éclatement de la guerre de 1914 Kein Zugriff Seiten 133 - 138 Jean-Jacques Becker
- Sortir de la Grande Guerre: Le droit des peuples et la construction de la paix Kein Zugriff Seiten 139 - 154 Annie Deperchin
- La définition des droits de la puissance occupante par la Commission allemande d’armistice de Wiesbaden, 1940–1942 Kein Zugriff Seiten 155 - 168 Clément Millon
- La competence de guerre des Etats Kein Zugriff Seiten 169 - 182 Hélène Tigroudja
- Le rôle de la Cour internationale de Justice dans la résolution des conflits entre peuples: de la justice à la réconciliation Kein Zugriff Seiten 183 - 202 Mathias Forteau
- Resümee Kein Zugriff Seiten 203 - 207 Michael Stolleis





