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Monographie Kein Zugriff

Metaphysik und Erfahrung in Kants praktischer Philosophie

Autor:innen:
Reihe:
Praktische Philosophie, Band 84
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Kant verfolgt in seinen ethischen Grundlegungsschriften das wiederholt erklärte Ziel, „eine reine Moralphilosophie zu bearbeiten, die von allem, was nur empirisch sein mag und zur Anthropologie gehört, völlig gesäubert wäre“ (Grundlegung, KW IV, 13). Die damit zugleich beanspruchte strikte Trennung einer erfahrungsfreien Metaphysik praktischer Vernunft von empirischer Anthropologie wird im vorliegenden Buch kritisch in Hinblick auf ihre systematische Tragfähigkeit für die von Kant ausgearbeitete Moralphilosophie überprüft. Dabei zeigt sich, dass Kant den begründungstheoretischen Status der empirisch-anthropologischen Elemente, die er bei der konkreten Ausgestaltung seiner moralischen Pflichtenlehre offenkundig in Ansatz bringt, weder hinreichend expliziert noch geltungstheoretisch in Hinblick auf die Kohärenz seiner dichotomischen Wissenschaftsaufspaltung reflektiert. Vielmehr überschätzt Kant die metaphysische Reichweite und den streng apriorischen Charakter seiner Ethik und Rechtsphilosophie insbesondere in seinen diesbezüglichen programmatischen Äußerungen. Erst durch die Korrektur dieses Selbstverständnisses anhand einer systematischen Rekonstruktion und Beurteilung der Kantischen Argumentationsschritte erschließt sich die substanzielle Bedeutung seines Terminus „Metaphysik der Sitten“. Im Rahmen dieser Korrektur tritt zudem die Parallelität der Kantischen „Metaphysik der Sitten“ zu seinen Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft zutage, die - unbeschadet ihres apriorischen Geltungsanspruchs - ebenfalls auf empirische Begriffe und Fakten Bezug nehmen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-495-48459-3
ISBN-Online
978-3-495-86019-9
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Praktische Philosophie
Band
84
Sprache
Deutsch
Seiten
336
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 10
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  4. Zitierweise und Siglen Kein Zugriff Seiten 13 - 14
  5. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 28
      1. 1.1 Die Exposition des Begriffes einer »reinen Moralphilosophie« in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten Kein Zugriff
      2. 1.2 Die Herleitung des Sittengesetzes in der Kritik der praktischen Vernunft Kein Zugriff
      3. 1.3 Die Geltungsfundierung des Sittengesetzes in der Kritik der praktischen Vernunft Kein Zugriff
      4. 1.4 Zur Verhältnisbestimmung von Sittengesetz und Kategorischem Imperativ als dem »allgemeinen Imperativ der Pflicht« Kein Zugriff
            1. a) Die ›logische‹ Widerspruchsinterpretation Kein Zugriff
            2. b) Die ›praktische‹ Widerspruchsinterpretation Kein Zugriff
            3. c) Das Rigorismusproblem der Allgemeinen-Gesetzes-Formel Kein Zugriff
          1. 2.1.1.2 Kants Selbstmord-Beispiel Kein Zugriff
          2. 2.1.1.3 Das Kultivierungsgebot Kein Zugriff
          3. 2.1.1.4 Das Hilfsgebot Kein Zugriff
          4. 2.1.1.5 Zwischenfazit Kein Zugriff
        1. 2.1.2 Die ›Selbstzweck-Formel‹ und das regulative Ideal eines »Reichs der Zwecke« Kein Zugriff
      1. 2.2 Das Relativismusproblem der Allgemeinen-Gesetzes-Formel Kein Zugriff
      1. 3.1 Ethische und juridische Gesetzgebung Kein Zugriff
        1. 3.2.1 Das Metaphysikverständnis der Rechtslehre Kein Zugriff
        2. 3.2.2 Die deskriptiven Anwendungsbedingungen und der Zuständigkeitsbereich des Rechts Kein Zugriff
        3. 3.2.3 Das allgemeine Rechtsprinzip und das Problem der Begründung moralischer Zwangshandlungen Kein Zugriff
        4. 3.2.4 Die verbindlichkeitstheoretische Fundierung der rechtlichen Zwangsbefugnis in der Würde der Persönlichkeit Kein Zugriff
      1. 4.1 Privatrecht, öffentliches Recht und Naturrecht Kein Zugriff
        1. 4.2.1 Die Rechtsnotwendigkeit und die Grundprinzipien des bürgerlichen Zustandes Kein Zugriff
          1. 4.2.2.1 Die systematische Problematik einer handlungstheoretischen Verortung der Erlaubnisgesetze und deren besitzrechtliche Bedeutung Kein Zugriff
        1. 4.3.1 Der Weltfriede als öffentlich-rechtlicher Stiftungsakt Kein Zugriff
        2. 4.3.2 Völkerbund oder Weltrepublik? Kein Zugriff
      2. 4.4 Das Weltbürgerrecht Kein Zugriff
      1. 5.1 Öffentlichkeit und Recht als Prämissen der Politik Kein Zugriff
      2. 5.2 Publizität als Vermittlungsprinzip von Moral und Politik Kein Zugriff
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 316 - 332
  7. Register Kein Zugriff Seiten 333 - 336

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