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Monographie Kein Zugriff

»Es kommt darauf an, sich zu verändern …«

Zur Methodologie und Praxis rehistorisierender Diagnostik und Intervention
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

In der von Wolfgang Jantzen entwickelten rehistorisierenden Diagnostik geht es um eine erklärende und verstehende Bearbeitung von diagnostischen Daten. Sie begreift behinderte und psychisch kranke Menschen nicht als Objekt der Behandlung sondern als Subjekt der Anerkennung und zielt somit auf die Wiedergewinnung der biografischen Dimension. Einerseits ist die Rekonstruktion der verschiedenen Ebenen des ganzheitlichen Menschen (körperlich, psychisch, sozial) der Schlüssel zu einem neuen Verständnis, andererseits kommt – im Übergang zum Verstehen – der Reflexion des Diagnostizierenden hohe Bedeutung zu.

Wolfgang Jantzen behandelt unter anderem die Syndromanalyse von Daten, den Übergang vom Erklären zum Verstehen, die Struktur der Selbstreflexion im Verstehensprozess und die Anwendung bei schwerstbehinderten Menschen ebenso wie bei Kindern. Anhand verschiedener Praxisinterventionen zeigt der Autor die enge Verknüpfung von Diagnose und Intervention auf und belegt damit die Fruchtbarkeit seines Konzepts.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8379-2766-5
ISBN-Online
978-3-8379-7399-0
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Dialektik der Be-Hinderung
Sprache
Deutsch
Seiten
325
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
  2. Syndromanalyse und romantische Wissenschaft. Perspektiven einer allgemeinen Theorie des Diagnostizierens Kein Zugriff Seiten 15 - 36
  3. Vom Nutzen der Syndromanalyse am Beispiel des Rett-Syndroms Kein Zugriff Seiten 37 - 58
  4. Zur Neubewertung des Down-Syndroms Kein Zugriff Seiten 59 - 74
  5. Über die soziale Konstruktion von Verhaltensstörungen – Das Beispiel»Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom« (ADS) Kein Zugriff Seiten 75 - 96
  6. Theorie und Praxis einer verstehenden Diagnostik in der Arbeit mit geistigbehinderten Menschen Kein Zugriff Seiten 97 - 114
  7. Methodologische Bemerkungen zur Differenz von Syndromanalyse und Rehistorisierung Kein Zugriff Seiten 115 - 132
  8. Verstehende Diagnostik braucht Erklärungswissen Kein Zugriff Seiten 133 - 152
  9. Verstehende Diagnostik als Rehistorisierung Kein Zugriff Seiten 153 - 158
  10. Autismus und »Feld der Macht«: ÜberVernunftfallen und andere Angriffe auf das Selbst Kein Zugriff Seiten 159 - 180
  11. Rehistorisierung als Zerstörung von Handlungstechnologie Kein Zugriff Seiten 181 - 202
  12. »Entmonsterung«: Das Recht, Rechte zu haben Kein Zugriff Seiten 203 - 226
  13. »Ich hasse schreiben« – ADS als Verständnisdefizit in Institutionen (Sarah Wiest) Kein Zugriff Seiten 227 - 266
  14. »Brauchst keine Angst zu haben, ich bin ja bei dir!« – Über die Konstruktion von geistiger Behinderung und Autismus (Cathrin Deppe) Kein Zugriff Seiten 267 - 294
  15. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 295 - 318
  16. Quellen Kein Zugriff Seiten 319 - 325

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