Postmoderne und Lebensphänomenologie
Zum Verhältnis von Differenz und Immanenz des Erscheinens- Autor:innen:
- Reihe:
- Seele, Existenz, Leben, Band 33
- Verlag:
- 16.03.2020
Zusammenfassung
Am Leitfaden von Immanenz und Differenz als den beiden zentralen Begriffen, die Lebensphänomenologie und Postmoderne seit den 1960er Jahren charakterisieren, erfolgt in der vorliegenden Untersuchung ein kritisches Gespräch zwischen Dekonstruktion und radikaler Phänomenologie. Im Ausgang von Husserl und Heidegger als Umbruch des Denkens in der Moderne werden die Weiterentwicklungen bei den postmodernen Autoren wie Bataille, Merleau-Ponty, Levinas, Deleuze, Lacan, Lyotard, Baudrillard, Foucault sowie Derrida und Nancy aufgegriffen und diskutiert. Ihre entsprechenden Affinitäten zur Lebensphänomenologie als einer Dekonstruktion der »Metaphysik der Vorstellung « bei Henry führen zur besonderen thematischen Berücksichtigung von Leiblichkeit, Intensität, Begehren und jouissance. Dabei wird ebenfalls die postmoderne Wissens- und Machtkritik im Zusammenhang mit Diskurs und Sprache behandelt, um eine ethisch-ästhetische Zukunft in Kultur und Gesellschaft in den Blick zu bekommen, welche auch die neuere normorientierte Post-Postmoderne nicht ignorieren kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- Erscheinungsdatum
- 16.03.2020
- ISBN-Print
- 978-3-495-49040-2
- ISBN-Online
- 978-3-495-82053-7
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Seele, Existenz, Leben
- Band
- 33
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 462
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung: Die Postmoderne als epochales Ereignis Kein Zugriff Seiten 11 - 40
- 1. Zum Verhältnis von Reduktion und Daseinsanalytik Kein Zugriff
- 2. Bedürfen und »pathische Onto-do-logie« Kein Zugriff
- 3. Sichgeben und transzendentale Geburt Kein Zugriff
- 1. Die reine Phänomenalität als Affektivität und ursprüngliche Einheit Kein Zugriff
- 2. Zeit, Mitpathos und Unbewusstes als phänomenologische Zukunftsfragen Kein Zugriff
- 3. Der differe(ä)ntielle Zeitbezug als grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Postmoderne Kein Zugriff
- 1. Welthafte Inkarnation Kein Zugriff
- 2. Die Frage der Passivität und Immanenz Kein Zugriff
- 3. Sprache und Leib Kein Zugriff
- 1. Die Absolutheit des erotisch sensuellen Leibes Kein Zugriff
- 2. Intersubjektivität und Erotik als transgressiv-kulturelle Problematik Kein Zugriff
- 3. Konfrontation mit der Erotik als »Verausgabung« bei Bataille Kein Zugriff
- 1. Wiederholung als Intensität Kein Zugriff
- 2. Begehrender Wille und fragmentierte Immanenz im »nomadischen Denken« Kein Zugriff
- 3. Transzendentalität, Empirismus und Anti-Dogmatismus Kein Zugriff
- 1. »Lustprinzip« und »Ding« (la chose) schlechthin – oder Descartes, Kant und Sade Kein Zugriff
- 2. Sublimierung und Tod des Subjekts als creatio ex nihilo Kein Zugriff
- 3. Das Verschwinden des Anderen (A) als postmoderne »Melancholisierung« Kein Zugriff
- 1. Menschwerdung und Messiastum des »Ich« diesseits der Ontologie Kein Zugriff
- 2. Affektion und Reduktion in Bezug auf »Inkarnation« und »Leben« Kein Zugriff
- 3. »An-archie« und Pluralisierung als kulturelles Kriterium Kein Zugriff
- 1. Dekonstruktion als Dissemination und Aufschub bei Derrida Kein Zugriff
- 2. Intuition und Haptologie als Grundorientierung abendländischer Metaphysik Kein Zugriff
- 3. Das Apriori des Außen in der »Dekonstruktion des Christentums« nach Nancy Kein Zugriff
- Ausblick: Wovon wir berührt werden – was wir berühren Kein Zugriff Seiten 409 - 432
- Gesamtbibliographie Kein Zugriff Seiten 433 - 462





