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Monographie Kein Zugriff

Der Traum vom neutralen Blick

Parmenides und Wittgenstein als radikale Realisten
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Dieser Essay beschreibt die Geburt der faktischen Vernunft und erzählt vom Ursprung des faktischen Zeitalters bei Parmenides und Wittgenstein bis in unsere Gegenwart hinein. Parmenides und Wittgenstein trennen ganze 2500 Jahre und doch stehen beide für einen radikalen Realismus und eine zeitlose Ontologie in der Geschichte des Denkens: gemeinsam ist ihnen ein neutraler Blick von oben. Jeder neutrale Realismus ist ein Versuch, gegen die Sinnlosigkeit des Lebens anzugehen. Ob unerschütterliche Seinskugel oder philosophische Leiter, die immer wieder überwunden werden muss, beides verkörpert den Traum von einer unzerstörbaren, objektiven Welt der Tatsachen. Neutraler Realismus bedeutet daher in der Antike wie im 20. Jahrhundert die Errichtung einer zeitlosen ontologischen Wahrheit, um der unerklärbaren Paradoxie der Welt einen Riegel vorzuschieben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-495-48887-4
ISBN-Online
978-3-495-81366-9
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
120
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. 1. Ein Gedicht für den europäischen Wahrheitsdiskurs Kein Zugriff
    2. 2. Eine neue Ontologie der Wahrheit Kein Zugriff
    3. 3. Ein Bildungsroman avant la lettre Kein Zugriff
    4. 4. Das Gedicht als Form und Gedanke Kein Zugriff
    5. 5. Wahrheit als Nicht-Ort und Umfunktionierung Kein Zugriff
    6. 6. Geburt der Zentralperspektive im Denken Kein Zugriff
    7. 7. Die ästhetische, religiöse und genealogische Dimension Kein Zugriff
    8. 8. Die Opferung der Ontologie: Exkurs zu Bataille Kein Zugriff
    9. 9. Mythologische, ontologische und kosmologische Lesart Kein Zugriff
    10. 10. Das Gedicht unter luhmannschen Beobachterordnungen Kein Zugriff
    11. 11. Von der Wiederholbarkeit zur Herrschaftsperspektive Kein Zugriff
    12. 12. Der parmenideische Blick als Herrschaftsperspektive Kein Zugriff
    13. 13. Der Blick von oben als Traum vom neutralen Blick Kein Zugriff
    1. 1. Die literarische Form des Tractatus Kein Zugriff
    2. 2. Der Tractatus als Mythos und Lehrgedicht des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff
    3. 3. Wittgensteins Neuformulierung des parmenideischen Diktums Kein Zugriff
    4. 4. Logische und ästhetische Undarstellbarkeit der Kugel Kein Zugriff
    5. 5. Das Problem der Subjektpositionen Kein Zugriff
    6. 6. Von der Ontologie zur Selbsterkenntnis Kein Zugriff
  2. III. Verachtung der postfaktischen Vernunft: Keine Angst vor der Postmoderne! Kein Zugriff Seiten 101 - 113
  3. Bibliografie Kein Zugriff Seiten 114 - 120

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