
Anarchie der kommunikativen Freiheit
Jürgen Habermas und die Theorie der internationalen Politik- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Unter den Bedingungen der Globalisierung können wir uns internationale Politik nicht länger nur als Machtspiel von Nationalstaaten vorstellen. Neue Mechanismen der Koordination bilden sich in vielfältigen Bereichen interund transnationaler Politik heraus und begünstigen überraschenderweise das Aufkommen kommunikativer Formen der Problemlösung. Dieses Grundmotiv von Jürgen Habermas’ Handlungs- und Gesellschaftstheorie führt zu den zentralen Fragen dieses Bandes: Auf welche Weise läßt sich das anarchische Moment kommunikativer Freiheit in der internationalen Politik am ehesten zur Geltung bringen? Und unter welchen Randbedingungen läßt sich überlegene Verhandlungsmacht in Argumentation verstricken? Und schließlich: Wie kann verhindert werden, daß die neuen Formen des Regierens die traditionellen Formen demokratischer Koordination beschädigen? Benjamin Herborth und Peter Niesen sind Politikwissenschaftler an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2007
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-518-29420-8
- ISBN-Online
- 978-3-518-74643-1
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 465
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- IV Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Der Internationale Strafgerichtshof: Normgenese durch Interessenwandel? Kein Zugriff
- 2. Die Bedingungen verständigungsorientierten Handelns Kein Zugriff
- 3.1. Die Verhandlungsgeschichte des IStGH Kein Zugriff
- 3.2. Wendepunkte in den Verhandlungen Kein Zugriff
- 3.3. Die normativen Grundlagen Kein Zugriff
- 3.4. Das institutionelle Setting Kein Zugriff
- 3.5. Like-Minded-Staaten und NGOs – New Diplomacy? Kein Zugriff
- 3.6. Diskurs und Überzeugungseffekte Kein Zugriff
- 4. Inseln der Überzeugung und internationales Regieren. Was blieb vom Tage übrig? Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Global Governance und die Diskussion über die "neuen" Formen von Governance Kein Zugriff
- Argumentation und Deliberation: Begriffsklärungen Kein Zugriff
- Argumentieren und Verhandeln: Empirische Beobachtungen Kein Zugriff
- Kommunikatives Handeln und Global Governance Kein Zugriff
- Argumentieren und Regelsetzung Kein Zugriff
- Argumentieren und Normeinhaltung Kein Zugriff
- Argumentieren und die Legitimität von Global Governance Kein Zugriff
- Autor:innen: |
- I. Die Rolle der Zivilgesellschaft im Schleusenmodell Kein Zugriff
- II. Die Rolle der Zivilgesellschaft in der Global Governance Kein Zugriff
- III. Partizipation und Legitimation in internationalen Organisationen: Ergebnisse der empirischen Forschung Kein Zugriff
- IV. Wie legitim sind Kein Zugriff
- V. Schlussbemerkungen Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Argumentieren und Verhandeln: Begriffliche Unterscheidungen Kein Zugriff
- 3.1.1. Definition und Charakterisierung: Arguing und bargaining als Pole eines Kontinuums? Kein Zugriff
- 3.1.2. Funktionale Bezüge und Effektivität eines Kommunikationsmodus Kein Zugriff
- 3.1.3. Mögliche beobachtbare Ergebnisse als Definitionsmerkmal von Kommunikationsmodi? Kein Zugriff
- 3.1.4. Kommunikationsmodi vs. Interaktionsorientierungen Kein Zugriff
- 3.2.1. Ubiquität von arguing Kein Zugriff
- 3.2.2. Nichtidentifizierbarkeit von Interaktionsorientierungen und Motiven der Akteure Kein Zugriff
- 4.1. Handlungstheoretische Perspektiven Kein Zugriff
- 4.2. Vom kommunikativen zum normenregulierten oder zurück zum konsequentialistischen Handeln? Kein Zugriff
- 4.3. Arguing als Diffusionsmechanismus? Kein Zugriff
- 5. Schluss: Von der Theorie in die Niederungen empirischer Forschung – und zurück Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- IV Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff
- Schritt 1: Konstitutionalisierungsprozesse und die Konstitution von Politik Kein Zugriff
- Akteurzentrierte Ansätze: Logik des Konsequentialismus Kein Zugriff
- Strukturorientierte Ansätze: Logik der Angemessenheit Kein Zugriff
- Intersubjektive Ansätze: Logik des Argumentierens Kein Zugriff
- Interaktionistischer Ansatz: Das Prinzip der Umstrittenheit Kein Zugriff
- Grundannahme, Hypothesen und Design der Fallstudie Kein Zugriff
- Ergebnisse der Fallstudie Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Das Forschungsprogramm Kein Zugriff
- Empirische Befunde des Forschungsprogramms Kein Zugriff
- Diplomatische Verständigung ohne Lebenswelt? Die empirische Antwort Kein Zugriff
- Die ideale Sprechsituation: Empirische Annäherungen Kein Zugriff
- Grenzen der Empiriefähigkeit des Forschungsprogramms Kein Zugriff
- Von der Verwundbarkeit normativer Gemeinsamkeit: Die praxeologische Dimension des kommunikativen Handelns Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen: Ausblick auf die weitere Entwicklung des Forschungsprogramms Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I. Die klassische Theorie der Öffentlichkeit und ihre radikale Kritik: Der westfälische Rahmen und seine Grenzen Kein Zugriff
- II. Die postnationale Konstellation: Die Problematisierung des westfälischen Rahmens Kein Zugriff
- III. Neue Überlegungen zur Öffentlichkeit – ein zweiter Anlauf Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff
- Deliberation und demokratische Legitimität Kein Zugriff
- Das epistemische Verständnis deliberativer Demokratie Kein Zugriff
- Epistemische und moralische Rechtfertigung Kein Zugriff
- Deliberation und elektorale Demokratie Kein Zugriff
- Working agreements Kein Zugriff
- Demokratisierung als Parlamentarisierung Kein Zugriff
- Der Verfassungsvertrag als "working agreement" Kein Zugriff
- Demokratische Legitimität Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I. Das Referendum Kein Zugriff
- II. Amerika und Europa: Legitimationsprobleme Kein Zugriff
- III. Bringing Marx back in: Verschränkung von Legitimations- und Organisationskrise Kein Zugriff
- IV. Deliberative Demokratie Kein Zugriff
- V. Transnationale Klassenherrschaft Kein Zugriff
- VI. Institutionelle Probleme Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Zur Kritik von Habermas’ Mehrebenenmodell der Völkerrechtsordnung Kein Zugriff
- 3. Zur Evolution der Völkerrechtsordnung Kein Zugriff
- 4. Die diskurstheoretischen Chancen des Völkerrechts Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I. Zur Rolle von Diskursen in internationalen Verhandlungen Kein Zugriff
- II. Deliberative Politik als Lückenbüßer für die Legitimationsdefizite des "Regierens in entgrenzten Räumen"? Kein Zugriff
- III. Zur demokratischen Legitimität einer weltbürgerlichen Verfassung ohne Weltrepublik Kein Zugriff
- Hinweise zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 460 - 464





