Biopatente
Saatgut als Ware und als öffentliches Gut- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Für die Wohlfahrtsentwicklung der Menschheit spielt die Kultivierung von Saatgut eine zentrale Rolle. Doch welche Anreize sorgen dafür, dass die biotechnologische Entwicklung und Züchtung von ertragsstarken Sorten bzw. einzelner Pflanzen vorangeht? Ein zentraler ökonomischer Anreiz ist der Schutz geistigen Eigentums. Durch ein zeitlich befristetes Monopol an der Nutzung ihrer Erfindung gibt das Wettbewerbsrecht Innovatoren die Möglichkeit, ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung zu refinanzieren. Zugleich wird die Patentierung von Saatgut seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert. Wie vertragen sich solche Biopatente mit Biodiversität, Welternährung und gerechter Landwirtschaft?
Der Band versammelte Beiträge einer interdisziplinären Klausurwoche, zu der das Institut Technik-Theologie- Naturwissenschaften an der LMU München im Herbst 2014 ins Studienhaus Gut Schönwag eingeladen hatte.
Mit Beiträgen von:
Hélène Berlincourt, Barbara Brandl, Eva Gelinsky, Maria K. Gerullis, Christine Godt, Rafael Häcki, Gregor Kaiser, Hansjörg Küster, Bettina Müller, Sebastian Pfeilmeier, Andreas Popp, Viola Prifti, Birger P. Priddat, Kathrin Reuter, Zoe Robaey, Stephan Schleissing, Axel Siegemund, Michael Stephan und Cristian Timmermann
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3154-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7524-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 365
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 18 Barbara Brandl, Stephan Schleissing
- Geistiges Eigentumsrecht als Instrument zum Erhalt biologischer Vielfalt? Saatgut als Sonderfall Kein Zugriff Seiten 19 - 54 Christine Godt
- Die Rolle des öffentlichen Interesses an Pflanzenpatenten: Eine europäische Perspektive Kein Zugriff Seiten 55 - 74 Viola Prifti
- Biopatente: Auskreuzung als rechtliche Herausforderung Kein Zugriff Seiten 75 - 94 Hélène Louise Berlincourt
- Der Mensch is(s)t, was er sät und erntet. Die Ausbreitung des Getreideanbaus im Fokus der Kulturpflanzengeschichte Kein Zugriff Seiten 95 - 108 Hansjörg Küster
- Agrobiodiversität, das Gemeinschaftserbe-Prinzip und Marktanreize Kein Zugriff Seiten 109 - 132 Cristian Timmermann, Zoe Robaey
- Biopatente im Kontext von Biodiversität, Versorgungssystemen und den Bedingungen guten menschlichen Lebens Kein Zugriff Seiten 133 - 158 Katrin Reuter
- Agrobiotechnologien im Kontext traditionalisierender Modernisierung Kein Zugriff Seiten 159 - 174 Axel Siegemund
- Zurück zu den Wurzeln – Rechtsphilosophische und rechtspolitische Überlegungen zu Biopatenten auf Saatgut Kein Zugriff Seiten 175 - 192 Rafael Häcki
- Wie wirken Pflanzenpatente? Blockade oder Anreiz für Innovation und Diversität? Kein Zugriff Seiten 193 - 220 Michael Stephan
- Öffentliche Güter als politische Güter: Der Fall gentechnisch modifizierten Saatgutes Kein Zugriff Seiten 221 - 234 Birger P. Priddat
- Entstehung privater Eigentumsrechte an Weiterentwicklungen von Weizensaat in den USA und Deutschland Kein Zugriff Seiten 235 - 260 Maria K. Gerullis
- Konzentration des Saatgutsektors durch Biopatente? Eine politökonomische Analyse der Dynamiken im Saatgutsektor Kein Zugriff Seiten 261 - 278 Barbara Brandl
- Fragen der Patentierung im Forschungsalltag am Beispiel der Entwicklung krankheitsresistenter Nutzpflanzen Kein Zugriff Seiten 279 - 298 Sebastian Pfeilmeier
- Die Rolle der Biodiversität in der praktischen Pflanzenzüchtung Kein Zugriff Seiten 299 - 312 Bettina Müller
- Patente auf Pflanzen aus Sicht der Ökologischen Züchtung und Landwirtschaft Kein Zugriff Seiten 313 - 326 Eva Gelinsky
- Alternativen zu geistigem Eigentum: Sorten als Commons denken Kein Zugriff Seiten 327 - 344 Gregor Kaiser
- Warum wir keine Änderung der Biopatentrichtlinie in Europa brauchen Kein Zugriff Seiten 345 - 360 Andreas Popp
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 361 - 365




