
Lesen. Ein Handapparat
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 77
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Was heißt Lesen? Es sind zunächst die Textwissenschaften, die hier Auskunft geben, von der Literatur- über die Kultur- bis zur Rechtswissenschaft. Mit der Literatur teilen sie die Auffassung, dass dem Lesen nur in flagranti auf die Spur zu kommen ist, im Versuch also, das Lesen zu lesen. Die Materialität gedruckter Texte und ihre Lesbarkeit ist Sache der Typografie. Eine semiotisch informierte Wissenschaftsphilosophie vermag aufzuzeigen, inwiefern auch die Naturwissenschaften lesend auf ihre Gegenstände stoßen. Und schließlich setzen auch neuro- und kognitionswissenschaftliche Forschungsansätze historisch konkrete Formen des Lesens voraus. Der Band leistet eine Bestandsaufnahme vor dem Hintergrund technologischer und epistemologischer Umbrüche, die das Lesen tiefgreifend verändern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-465-04242-6
- ISBN-Online
- 978-3-465-14242-3
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 77
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 236
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Typographische Textgestaltung Kein Zugriff Seiten 7 - 18 R. de Jong
- Privater Kosmos, ideale Schlaflosigkeit: Die Bibliothek Kein Zugriff Seiten 19 - 32 J. Kalka
- "Aufgewacht aus tiefem Lesen" Kein Zugriff Seiten 33 - 48 G. Stöcker
- Papyrii Kein Zugriff Seiten 49 - 60 Th. Hettche
- Why we read fiction? Kein Zugriff Seiten 61 - 72 Y. Wübben
- Diese Praxis - Lesen - Kein Zugriff Seiten 73 - 98 W. Hamacher
- Lesen nach Freundschaft Kein Zugriff Seiten 99 - 110 A. Ronell
- Das Kryptogramm des Lebenstextes Kein Zugriff Seiten 111 - 124 A. Assmann
- Zum Phantasma der Lesbarkeit Kein Zugriff Seiten 125 - 142 S. Weigel
- Sich-Einlesen in die Wirklichkeit - das Spurenlesenparadigma Kein Zugriff Seiten 143 - 156 W. Kogge
- Lesarten des Rechts Kein Zugriff Seiten 157 - 172 I. Augsberg
- Lesen verweigern. Schreiben verweigern Kein Zugriff Seiten 173 - 190 J. Svenbro
- Die konzeptuelle Vortragbarkeit des modernen Romans Kein Zugriff Seiten 191 - 202 R. Meyer-Kalkus
- Literarisches Lesen Kein Zugriff Seiten 203 - 214 U. Draesner
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 215 - 216
- Auswahlbibliographie Kein Zugriff Seiten 217 - 226
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 227 - 232
- Register Kein Zugriff Seiten 233 - 236




