
Gerhard und Sabine Leibholz
Auch eine Geschichte der Familie Bonhoeffer- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Ausgrenzung und Vertreibung, Exil und Remigration führten zu einem irreversiblen Bruch im Leben des Ehepaars Leibholz – auch in der eigenen Familie Bonhoeffer. Gerhard Leibholz (1901–1982) war als einflussreicher Jurist und langjähriger Richter am Bundesverfassungsgericht weithin bekannt. Seine Frau Sabine (1906–1999) stand vor allem als Zwillingsschwester von Dietrich Bonhoeffer in der Öffentlichkeit. Aus einer jüdischen Familie stammend musste Leibholz ab 1933 Ausgrenzung und Zurückweisung erleben, die 1935 in seiner frühzeitigen Emeritierung gipfelte. Begleitet war dies von Demütigungen und Anfeindungen der Familie, auch durch Nachbarn und Freunde. Die Emigration nach England 1938 bewahrte sie vor weiteren Verfolgungen, der Preis war ein beruflicher und sozialer Abstieg. Erst nachdem die Familie 1947 nach Göttingen zurückgekehrt war, konnten sie zumindest nach außen hin wieder an ihr vorheriges Leben anknüpfen. Frauke Geyken erzählt nun aber weniger die offizielle Erfolgsgeschichte als vielmehr die Geschichte eines Traumas, das das Leben der »Remigranten« bis in die folgende Generation durchzog. Mithilfe des erstmals zugänglichen umfangreichen privaten Nachlasses kann Frauke Geyken beeindruckend sichtbar machen, was die politischen Verwerfungen der NS-Gewaltherrschaft auch denen angetan haben, die sich retten konnten. Zudem gelingt es der Autorin, einen neuen, vertiefenden und unverklärten Blick auf die gesamte Familie Bonhoeffer und ihre Familienbeziehungen zu werfen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5711-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8714-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 328
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- »Drinnen« Kein Zugriff
- »Draußen« Kein Zugriff
- »Drinnen«? Kein Zugriff
- »Sabine war anders als wir alle.« Kein Zugriff
- Die Eltern Bonhoeffer Kein Zugriff
- Kindheit im Hause Bonhoeffer Kein Zugriff
- »… lebendige Offenheit für das Neue, ein ausgeprägter Sinn für das Gewordene.« Kein Zugriff
- »Ein ungewöhnlich kluger Kopf, dabei rührend kindlichen Gemüts.« Kein Zugriff
- Die Eltern Leibholz Kein Zugriff
- Ein Jude also? Kein Zugriff
- Der Individualistenclub Kein Zugriff
- Rüdiger Schleicher Kein Zugriff
- Klaus Bonhoeffer Kein Zugriff
- Hans von Dohnanyi Kein Zugriff
- Gerhard Leibholz Kein Zugriff
- Greifswald: »… es war eine behagliche Zeit« Kein Zugriff
- Göttingen: »Es lohnt sich nicht mehr.« Kein Zugriff
- »Der Nationalsozialismus etablierte sich mit Windeseile.« Kein Zugriff
- Die deutsche Volksgemeinschaft: eine »radikal exklusive, biopolitische Ordnung tödlicher Ungleichheit« Kein Zugriff
- »Aber einen Juden kennt jeder.« Kein Zugriff
- »Die Mediokrität der Professoren« Kein Zugriff
- »Der Dekan gehörte zu den Unzähligen, die der Ehrgeiz dem Nationalsozialismus in die Arme trieb« Kein Zugriff
- »Es war, als ob sich ein leerer Raum um einen bildete.« Kein Zugriff
- 1935: »Ungerecht beleidigt« Kein Zugriff
- Frau Geheimrat Leibholz und die Nürnberger Gesetze Kein Zugriff
- Alltag im Nationalsozialismus Kein Zugriff
- »Ist Scheu die erste Stufe der Ausgrenzung?« Kein Zugriff
- Der Blockwart Kein Zugriff
- Das nationalsozialistische Frauenbild Kein Zugriff
- Nationalsozialistinnen in Göttingen Kein Zugriff
- Indoktrination in der Schule Kein Zugriff
- »am Verstand vorbei« Kein Zugriff
- Die Pogromnacht in Göttingen am 9. November 1938 Kein Zugriff
- Was tun? Wohin? Locarno, Genf, Zürich, Wassenaar Kein Zugriff
- Die Illusion der Rückkehr Kein Zugriff
- »Da lege ich noch wollene Strümpfe und warme Überschuh von mir bei.« Kein Zugriff
- »… wenn Ihr auch nicht dabei wart, so wart Ihr doch dabei« Kein Zugriff
- Ankunft in England: »alles war sehr fremd« Kein Zugriff
- »Wer Jude ist …« Das Haus in der Herzberger Landstraße 55 Kein Zugriff
- Auseinandersetzungen mit der Universität Göttingen Kein Zugriff
- Hede und Paul Peltason: »Wir sind und bleiben leider anscheinend the hopeless case.« Kein Zugriff
- »… unsere noch so ganz aussichtlose Lage.« Kein Zugriff
- »He is quite curiously difficult about his American business.« Kein Zugriff
- … nach Oxford Kein Zugriff
- Hans und Totta Leibholz Kein Zugriff
- … in Huyton, Lancashire, im Internierungslager: Der »enemy alien« Kein Zugriff
- »My dearest Sabine, … . Always thinking of you.« Kein Zugriff
- »The long vac«? Kein Zugriff
- Das britische Deutschlandbild und der deutsche Widerstand gegen den Nationalsozialismus Kein Zugriff
- »Das Exzentrische hat für den Engländer eine Faszination.« Kein Zugriff
- The »two Germanies« Kein Zugriff
- Beschwichtigen, bewundern oder bekämpfen? Kein Zugriff
- Gerhard Leibholz in den Auseinandersetzungen um den deutschen Widerstand Kein Zugriff
- Ernst Neustadt: »… jetzt, wo ich allein – und wie allein! – bin.« Kein Zugriff
- »Vom Nullpunkt aus lebt es sich wieder leichter.« Kein Zugriff
- Wir »haben immer von der Karte in den Mund gelebt.« Hunger, Kälte, Mangel in Berlin Kein Zugriff
- »Andreas ist Euch ja ganz fremd« Entfremdung zwischen Oxford und Berlin Kein Zugriff
- »Wenn man doch bald sprechen könnte. Wieviel wäre zu erzählen.« Kein Zugriff
- Oxford 1945: »Wir sind sehr menschenhungrig.« Kein Zugriff
- »Nachdem wir hier sechsmal umgezogen sind« Kein Zugriff
- »Es ist im Augenblick unsere wesentlichste Einnahmequelle.« Vorlesungen in Kriegsgefangenenlagern Kein Zugriff
- »Man ist aber nie hungrig!« Leben im Nachkriegsengland Kein Zugriff
- »… leider habt Ihr dieses Jahr wieder diesen Tag vergessen«. Peter und Tilly Leibholz in Australien Kein Zugriff
- »Aber Ihr habt ja auch einiges durchgemacht.« Unterschiedliche Wahrnehmungen der Emigration Kein Zugriff
- »Göttingen selbst ist mir nicht dringlich.« Kein Zugriff
- »… ein gewisses moralisches Anrecht zu besitzen.« Kein Zugriff
- Umgang mit der NS-Vergangenheit an der Universität Kein Zugriff
- Die »amtsverdrängten Hochschullehrer« oder »Beamte zur Wiederverwendung« Kein Zugriff
- primo et unico loco Kein Zugriff
- »Dabei fuhren wir durch das tatsächlich ganz unversehrte Göttingen.« Kein Zugriff
- »Es war zuviel, für jeden.« Kein Zugriff
- »all those who belong to us« Kein Zugriff
- »Was eine schandbare Regierung verbrochen hat, darf nicht auf das arme deutsche Volk zurückfallen.« Kein Zugriff
- »I feel more and more that Dietrich had something of a saint.« Kein Zugriff
- Die Frauen der Familie nach 1945 Kein Zugriff
- Dietrich ging als Rittersporn, Sabine als Biene und »ich als Schneeglöckchen« Kein Zugriff
- »Feeling out« Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Stammbaum der Familie Bonhoeffer Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff




