
Leere
Eine Kulturgeschichte- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann / Nexus, Band 110
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Vom Horror vacui, vom Schrecken der Leere, sprach schon das Mittelalter. Und auch in der Gegenwart fürchten wir nichts so sehr wie Leerlauf und Langeweile, leere Gasspeicher und leere Supermarkt-Regale. Andererseits hat die gespenstische Leere, die wir aus dem Corona-Lockdown oder von dystopischen Zombie-Filmen kennen, auch etwas Faszinierendes. Für die Atomisten der Antike gab es nur dank der Leere überhaupt Bewegung in der Welt. Von Zen bis Dada, von der Moderne bis zur Pop-Kultur wird die Leere nicht gefürchtet oder geleugnet, sondern gefeiert und bejaht, erforscht und in Szene gesetzt. Dieses Buch erzählt die wechselhafte Geschichte eines ambivalenten Begriffs. Es geht dabei nicht nur um das mächtige Phantasma von der großen, gewaltigen Leere am Anfang und Ende der Welt, sondern auch um die Leere als Spiel- und Zwischenraum: um die Leerstellen unserer Selbst- und Weltbilder, um eine gelockerte Kultur der Pausen und Lücken. Denn die Löcher sind bekanntlich die Hauptsache an einem Sieb.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 9783465046585
- ISBN-Online
- 978-3-465-14658-2
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann / Nexus
- Band
- 110
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 242
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- Prolog Kein Zugriff Seiten 6 - 12
- Tohuwabohu Kein Zugriff
- Creatio ex nihilo Kein Zugriff
- Atome und leerer Raum Kein Zugriff
- Horror vacui Kein Zugriff
- Vakuum-Experimente Kein Zugriff
- Metaphern der Leere Kein Zugriff
- In der »atheistischen Halbnacht« Kein Zugriff
- Der Letzte Mensch (I) Kein Zugriff
- Die Leere des Subjekts Kein Zugriff
- Ethik der Leere? Kein Zugriff
- Arbeit und Langeweile Kein Zugriff
- Großstadt und Melancholie Kein Zugriff
- Eigentumsmüdigkeit Kein Zugriff
- Das Erhabene Kein Zugriff
- Gemalte Leere Kein Zugriff
- Ozean und Polarkreis Kein Zugriff
- Ein Buch über nichts Kein Zugriff
- Die Feier der Dinge Kein Zugriff
- Die Entleerung der Zeichen Kein Zugriff
- Substanzverluste um 1900 Kein Zugriff
- Storytelling und Subjekt Kein Zugriff
- Lockerungen Kein Zugriff
- »von der Grundfarbe schwarz« Kein Zugriff
- Die Moderne im Leerlauf Kein Zugriff
- Leere und Überfluss Kein Zugriff
- »o – o – o – o« Kein Zugriff
- Fröhliche Bejahung Kein Zugriff
- Elvis’ Gelächter Kein Zugriff
- Die Leere in Anführungszeichen Kein Zugriff
- Nicht-Orte Kein Zugriff
- Die Leere des Zen Kein Zugriff
- Askese und Konsumverzicht Kein Zugriff
- »The Earth will be quiet again« Kein Zugriff
- Der Letzte Mensch (II) Kein Zugriff
- Das Unglück der Selbstreferenz Kein Zugriff
- Paare in der Wüste Kein Zugriff
- Terra nullius Kein Zugriff
- Das Ende von allem Kein Zugriff
- Wo bin ich? Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff Seiten 209 - 216
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 217 - 238
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 239 - 242




