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Phänomenologie und philosophische Theorie der Arbeit

Band II: Rationalität - Welt - Vernunft
Autor:innen:
Verlag:
 1994

Zusammenfassung

Dieses Buch bildet den zweiten, abschließenden Teil weitausgreifender Analysen zur philosophischen Bestimmung und Bedeutungsherkunft moderner Arbeit. Im Anschluss an Band I („Lebenswelt - Natur - Sinnlichkeit“) untersucht der Band II Bestimmungsmodelle von Arbeit in der neuzeitlichen Philosophie. Der erste Untersuchungsschritt rekonstruiert die Konzeption humanen Arbeitens im Marxschen „Kaptial“. Wesentliche Bestimmungen dieser Konzeption führen zurück auf die Theorien neuzeitlichen Denkens. Im Blick auf diese Bezüge wenden sich die folgenden Schritte zu Locke und Kant. Detaillierte Untersuchungen beider Denker entschlüsseln differenziert formierte Begründungen von Arbeit: exemplarisch in ihrer prinzipiellen Modellierung humanen Arbeitens, bezeichnend in ihrem Zusammenhang mit der jeweiligen philosophischen Gesamttheorie. Im Zueinander von Marx, Locke und Kant entdecken die Analysen maßgebende Stationen einer genuinen Bedeutungsgeschichte von Arbeit. Der Aufweis dieses Bestimmungswegs erschließt eine eigene Archäologie der Moderne humanen Arbeitens; zugleich eröffnet die Vorgeschichte distinkte Einsichten in die Problemlast.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
1994
ISBN-Print
978-3-495-47732-8
ISBN-Online
978-3-495-99375-0
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Alber-Reihe Philosophie
Sprache
Deutsch
Seiten
678
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 18 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorblick
      1. „Reich der Notwendigkeit“ und Basalität der Selbsterhaltung: Wandel der Gesamtverhältnisse
      2. Selbstverwirklichung und materielle Produktion: Umbewertung der Arbeit
      3. Differenzierung der Selbsterhaltung und „Reich der Freiheit“
      4. „Stoffwechsel mit der Natur“ und humanes Bewußtsein
      5. „Stoffwechsel“ und Entwicklung der Arbeit
      6. „Produktivkräfte“ und „Produktionsverhältnisse“: Entfaltungslinien und Bewegungskontext
      1. „Produktionsverhältnisse“ und „Überbau“: Orientierungszusammenhänge
      2. „Produktionsverhältnisse“ und „Kapital“: Sedimentierte Arbeit
      3. „Kapital“ und Arbeit: Umstellung der Bedingungsgrößen
      4. „Kapital“ und „Gebrauchswert“: Bewertungsund Fundierungsbezüge
      5. „Kapital“ und „Tauschwert“: Abstraktion und Irrealität
      6. „Tauschwert“: Irrealität und Vitalität der Arbeit
      1. Im Spannungsbogen von Vitalität, „Kapital“ und Technizität
      2. „Mehrwert“: Fiktionalität, Selbstbezüglichkeit, Steigerung
      3. „Mehrwert“, „Wille zur Macht“, „Gebrauchswert“: Verkürztes Leben und pragmatische Rationalität
      4. Maßgebende Bestimmungen: Zeit des „Kapitals“, Zeit des Humanen
      5. Notwendigkeit und Freiheit: Maschinenzeit und Lebenszeit
      6. Zeit: „Resurrektion“ des Menschen und Maschinalisierung der Natur
    2. Zwischenergebnisse: Leistungsverhältnisse der Arbeit, Instabilität des Lebens, Bedürfnis der Vernunft - Marx im Diskurs neuzeitlichen Denkens
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorblick
      1. Erhaltungsverwiesenheit, Vernunft, Freiheit: Rahmenbestimmungen
      2. Selbstbesitz, Transformation, Synthesis: Ausgangsgestalt und Prozeßschritte
      3. Agrikulturelle Synthesis und Wertbestimmung: Verwandlung und Paradigmengeschichte
      4. Agrikulturelle Synthesis, Ordnung, Zeit: Entwicklungsgestalt und Steigerung
      5. Präparation, Komplexierung, Wissen: Das Paradigma gegenständlicher Herstellung
      6. Bedeutungsgefüge und Erfahrungsgeschichte: Gegenständliche Herstellung und Selbsterhaltung
      1. Gegenständliche Herstellung, Vernunft, Zeit: Mobilisierungsbedingungen
      2. Zeit, Beständigkeit, „Geld“: Zielbestimmung und Entgrenzung
      3. „Geld“, Ordnung, Rationalität: Entwicklung der Vernunft
      4. Präsenz und Rationalität der Leistung: Uberbietungsgeschichte der Arbeit
      5. Selbstbesitz, Identitätsgefüge, Welt: Fundierungsverhältnisse
      6. Arbeit und Rationalität im Weltbezug: Begründungsvoraussetzungen
      1. Vielfalt der Welt und Grenzen des Erkennens: Erhaltungsaufgabe und Entsprechungsverhältnis
      2. Pluralität der Einzeldinge: Das Problem der Ordnung
      3. Präsentation und Ordnung: Klassifikation
      4. Klassifikation: „Material“ und „Werk des Verstandes“
      5. „Werk des Verstandes“ und Erhaltungsleistung: Arbeit der Rationalität
      6. Leere und Potenz des „Verstandes“: Innenbedingungen
      1. Leere des „Verstandes“ und „Sensation“: Reaktion und Transformation
      2. Sinnlichkeit und Weltverflochtenheit: Binnensituation der Ordnungsleistung
      3. Potenz des „Verstandes“ und „reflection“: Selbstvergegenwärtigung und Leistungsbewußtsein
      4. „Reflection“: Leistungsbewußtsein und Arbeitsverhältnis
      5. Analyse und Komplexion: Ordnungsleistung und Arbeitsformen
      6. Konstruktion und Imagination: Funktionszusammenhang und Arbeitsgefüge
    2. Zwischenergebnisse: Im Bedingungsrahmen von Selbsterhaltung und Welt- Arbeit der Identität und Arbeit der Rationalität
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorblick
      1. Naturzustand und Selbstgewinnung: „Aufklärung“ und Aufgabe der Arbeit
      2. Selbstleistung, Selbstbestimmung, Humanisierung: Arbeit im Innenbezug
      3. Humanisierung und Rolle der „Vernunft“: Mobilisierung und Freisetzung
      4. Freisetzung, Leistungsforderung, Orientierung: Arbeit im Weltbezug
      5. „Vernunft“: Arbeit der Selbsterschließung und Arbeit der Erkenntnis
      6. Natur, Humanität, „Vernunft": Konzeptionen von Arbeit
      1. „Stoff der Anschauung" und Arbeit der Erkenntnis: Umrißbestimmungen
      2. „Vernunft": Transzendentale Erschließung, „Einheit", Funktionszusammenhang
      3. „Vernunft": Funktionszusammenhang, Position, Leistungsaufgabe
      4. „Vernunft“ im Weltverhältnis: Stellung und Rolle der „Sinnlichkeit“
      5. „Sinnlichkeit“ und „Erscheinung“: Materialität, Form, Ordnung
      6. Form und Ordnungsleistung: Apriorische Rationalität
      7. Sinnlichkeit und „Synthesis“: Ordnungsgeschehen und Ordnungsleistung
      1. „Einbildungskraft“ und „Synthesis“: Arbeit der Ordnung und Arbeit des Bewußtseins
      2. „Transzendentale Synthesis“: Arbeit apriorischer Rationalität
      3. Arbeit im Selbstbezug: „Transzendentale Apperzeption“ und „Ich denke“
      4. Arbeit im Weltbezug: „Idee“ und letztumspannender Horizont
      5. „Blendwerke“: Produktion von Irrealität und Arbeit des „Scheins“
      6. „Topik“ und Arbeit des „Scheins“: Scheiternde Humanisierung
    2. Zusammenfassung: Im Fokus von Selbstbewußtsein, Apriorizität, Vernunft - Kants Paradigma rationaler Arbeit
  5. Schluß: Zeit der Sinnlichkeit und Erinnerung der Vernunft Seiten 629 - 654 Download Kapitel (PDF)
  6. Literaturverzeichnis Seiten 655 - 668 Download Kapitel (PDF)
  7. Personenregister Seiten 669 - 673 Download Kapitel (PDF)
  8. Sachregister Seiten 674 - 678 Download Kapitel (PDF)

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