
Wir hätten es nicht ausgehalten, dass die Leute neben uns umgebracht werden
Hilfe für verfolgte Juden in Österreich 1938–1945- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Im Oktober 1941 kam die gefürchtete Aufforderung für die österreichischen Jüdinnen und Juden zur Deportation in den Osten Europas. »Das ist Wahnsinn, das kann ich nicht dulden. Du bleibst bei mir«, fasste Dorothea Neff, eine bekannte Schauspielerin des Volkstheaters, den Entschluss, ihre Freundin Lilli Wolff bei sich zu verstecken. Nach Jahren als »U-Boot« erlebte Wolff im April 1945 in Wien die Befreiung. Mit dem »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 hatte sich die Situation der jüdischen Bevölkerung dramatisch geändert. Was mit der Verfolgung, Entrechtung, Beraubung und Vertreibung der hier lebenden Juden begann, mündete schließlich in deren Ermordung. Etwa 66 000 Jüdinnen und Juden aus Österreich kamen im Rahmen der nationalsozialistischen Verbrechen ums Leben. Während die meisten Menschen zuschauten bzw. wegschauten, widersetzten sich einige der mörderischen Politik. Sie halfen den Verfolgten beim »Untertauchen« oder der Flucht außer Landes. Dorothea Neff war nicht die einzige, die einen solchen Schritt wagte. Der vorliegende Band zeigt anhand von zehn Geschichten die unterschiedlichen Hilfsaktionen, die bedrohten Jüdinnen und Juden in Österreich ein Überleben ermöglichten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-86732-414-4
- ISBN-Online
- 978-3-86732-590-5
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 449
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- „Stille Helden“. Hilfe für verfolgte Jüdinnen und Juden in Österreich Kein Zugriff Seiten 7 - 82Autor:innen:
- „9096 Leben“ Kein Zugriff Seiten 83 - 122Autor:innen:
- „Die größte schauspielerische Leistung meines Lebens!“ Kein Zugriff Seiten 123 - 148Autor:innen:
- Friederike, Friedrich und Fritz Kein Zugriff Seiten 149 - 180Autor:innen:
- Retter in Uniform Kein Zugriff Seiten 181 - 224Autor:innen:
- Das „U-Boot“ vom Badnerberg Kein Zugriff Seiten 225 - 256Autor:innen:
- Herminengasse 4 Kein Zugriff Seiten 257 - 280Autor:innen:
- „Ich bin dagegen, das Land diesen Verbrechern zu überlassen“ Kein Zugriff Seiten 281 - 316Autor:innen:
- Flucht übers Gebirge Kein Zugriff Seiten 317 - 346Autor:innen: |
- „In diesem Moment wurde ich Jahrtausende alt“ Kein Zugriff Seiten 347 - 380Autor:innen:
- Ein Dorf hilft Kein Zugriff Seiten 381 - 412Autor:innen:
- Fazit Kein Zugriff Seiten 413 - 426Autor:innen:
- Dank Kein Zugriff Seiten 427 - 427
- Literatur Kein Zugriff Seiten 428 - 433
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 434 - 434
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 435 - 435
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 436 - 448





