Das Armutssujet in der türkischen Literatur des 20. Jahrhunderts
- Autor:innen:
- Reihe:
- Istanbuler Texte und Studien (ITS), Band 37
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit analysiert umfassend und detailliert die literarische Behandlung des Armutssujets in der türkischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Die kulturwissenschaftlich orientierte literaturwissenschaftliche Studie geht von der These aus, dass Literatur in einem spezifischen kulturellen, gesellschaftlichen, weltanschaulichen und sozioökonomischen Kontext entsteht und diesen reflektiert. Für das Verständnis von Literatur eröffnet der kulturwissenschaftliche Ansatz neuartige Perspektiven, sodass in dieser Studie Fragen nach dem spezifischen Beitrag der Armutsproblematik für das Feld der Literatur und nach dem spezifischen Beitrag von Literatur für den Armutsdiskurs in den Blick rücken. Anhand ausgewählter Fallstudien analysiert sie Verfahrensweisen und Kunstverständnis im Schreiben über Armut, untersucht Spezifika des Armutsverständnisses und Charakteristika der Autorschaft, durchleuchtet weltanschauliche und sozioökonomische Realreferenzen sowie Funktionen des literarischen Armutsdiskurses, behandelt Themen und Diskurse, die mit den Darstellungen von Armut verwoben sind, und erörtert die literaturhistorische Bedeutung des Sujets.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-95650-224-8
- ISBN-Online
- 978-3-95650-700-7
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Reihe
- Istanbuler Texte und Studien (ITS)
- Band
- 37
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 448
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XXVIII
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 30
- 2 Forschungsüberblick Kein Zugriff Seiten 31 - 48
- 3 Definitionen und Erscheinungsformen von Armut Kein Zugriff Seiten 49 - 58
- 4 „Arm sein“ und „Armut“ im sprachlichen Ausdruck des Deutschen und Türkischen Kein Zugriff Seiten 59 - 64
- 5 Weltanschauliche Perspektiven und Gender-Aspekte Kein Zugriff Seiten 65 - 86
- 6 Sozioökonomische Realreferenzen Kein Zugriff Seiten 87 - 104
- 7 Zur Einführung in die Literaturanalysen Kein Zugriff Seiten 105 - 108
- 8 Armut als dynamischer Prozess von Exklusion – Refik Halit Karays Erzählband Memleket Hikâyeleri (1919, Geschichten aus der Heimat) Kein Zugriff Seiten 109 - 158
- 9 Armut literarisch – von der jungtürkischen Revolution bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Kein Zugriff Seiten 159 - 190
- 10 Armut als Unterentwicklung Anatoliens – Mahmut Makals Selbstzeugnis Bizim Köy (1950, Unser Dorf) Kein Zugriff Seiten 191 - 220
- 11 Dörfliche Armut literarisch – nach Ende des Zweiten Weltkrieges bis Ende der 1970er-Jahre Kein Zugriff Seiten 221 - 242
- 12 „Zugewanderte“ städtische Armut literarisch – nach Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die 1980er-Jahre Kein Zugriff Seiten 243 - 266
- 13 Armut und Reichtum neu bestimmt – Yaşar Kemals Roman Binboğalar Efsanesi (1971, Das Lied der Tausend Stiere) Kein Zugriff Seiten 267 - 292
- 14 „Autochthone“ städtische Armut literarisch – nach der jungtürkischen Revolution bis in die 1980er-Jahre Kein Zugriff Seiten 293 - 328
- 15 Städtische Armut aus weiblicher Perspektive – Füruzans Erzählungen Benim Sinemalarım (1972, Meine Kinos) und Haraç (1970, Der Tribut) Kein Zugriff Seiten 329 - 356
- 16 Resümee und Ausblick Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 397 - 434
- Index Kein Zugriff Seiten 435 - 448





