
Wie schwer ein Menschenleben wiegt
Sophie Scholl- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
«Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!», hieß es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe in München, zu dessen innerem Kreis neben Alexander Schmorell und Hans Scholl dessen jüngere Schwester Sophie, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber gehörten.
Selbst vor Roland Freisler sprach die 21-Jährige im Gerichtssaal unbeirrt aus, was sie dachte: «Was wir schrieben und sagten, das denken Sie alle ja auch, nur haben Sie nicht den Mut, es auszusprechen.» Postum ist die Studentin, die mit ihren Freunden furchtlos die Stimme erhob gegen das NS-Unrechtsregime und den Vernichtungskrieg, tatsächlich zu einem Gewissen der Deutschen geworden. Heute ist sie weltweit eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte.
Wenige Tage nach Kriegsbeginn schrieb Sophie Scholl an ihren Freund: «Ich kann es nicht begreifen, daß nun dauernd Menschen in Lebensgefahr gebracht werden von anderen Menschen. Ich kann es nie begreifen und ich finde es entsetzlich. Sag nicht, es ist für’s Vaterland.» Gestützt auf teils noch unveröffentlichte Selbstzeugnisse schildert Maren Gottschalk das so verheißungsvolle Leben Sophie Scholls, die sich nach anfänglicher Faszination für die Hitlerjugend immer entschiedener gegen den Nationalsozialismus stellt. 1942 geht sie in den aktiven Widerstand. Am 18. Februar 1943 wird sie mit nur 21 Jahren verhaftet, vier Tage später mit dem Fallbeil hingerichtet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-406-76855-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-76857-6
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 352
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Sophies Lachen Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- 1. Stille Rebellion: Im Reichsarbeitsdienst Kein Zugriff Seiten 12 - 20
- 2. Wurzeln: Pazifismus und Glaube Kein Zugriff Seiten 21 - 28
- 3. Ein Paradies: Die Kindheit in Forchtenberg Kein Zugriff Seiten 29 - 41
- 4. Härteres Pflaster: Zwischenstation Ludwigsburg Kein Zugriff Seiten 42 - 50
- 5. Es wurde unentwegt marschiert: Ulm 1932/33 Kein Zugriff Seiten 51 - 66
- 6. Wie ein feuriger wilder Junge: Faszination Hitlerjugend Kein Zugriff Seiten 67 - 77
- 7. Romantisch, idealistisch, fanatisch: Jungmädelschaftführerin Kein Zugriff Seiten 78 - 89
- 8. Jeden Augenblick leben: Die Suche nach sich selbst Kein Zugriff Seiten 90 - 105
- 9. Liebe? Alles sentimentaler Quatsch! Kein Zugriff Seiten 106 - 127
- 10. Die Sache mit Fritz: Fragiles Gleichgewicht Kein Zugriff Seiten 128 - 147
- 11. Sag nicht, es ist für’s Vaterland: Kriegsgegnerin von Anfang an Kein Zugriff Seiten 148 - 163
- 12. Dazu bin ich zu egoistisch: Im Fröbelseminar Kein Zugriff Seiten 164 - 184
- 13. Gebt mir Zeit, mich zu bewähren: Ein Krisenjahr Kein Zugriff Seiten 185 - 209
- 14. Studium Nebensache: Mit Hans in München Kein Zugriff Seiten 210 - 228
- 15. Die Stärkeren im Geiste: Die Weiße Rose Kein Zugriff Seiten 229 - 257
- 16. Meinen freien Willen fühle ich: Aktiver Widerstand Kein Zugriff Seiten 258 - 284
- 17. Ich bereue meine Handlungsweise nicht: Unbeugsam bis zuletzt Kein Zugriff Seiten 285 - 301
- 18. Das Erbe der Weißen Rose Kein Zugriff Seiten 302 - 306
- Dank Kein Zugriff Seiten 307 - 308
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Ungedruckte Quellen Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Erinnerungen von Zeitzeugen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff




