Nietzsche und die Tiefenpsychologie
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Seele, Existenz, Leben, Band 16
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Die Philosophie Friedrich Nietzsches hat die theoretischen Grundlegungen der großen tiefenpsychologischen Schulen tiefgreifend beeinflusst. Im Falle der Psychoanalyse Sigmund Freuds vollzog sich diese Wirkung eher in Form einer impliziten Bezugnahme auf das Werk des radikalen Analytikers moderner Subjektivität, während sich in der Analytischen Psychologie C. G. Jungs durchgängig Spuren einer direkten Auseinandersetzung mit Nietzsches Denken nachweisen lassen. Nietzsches folgenreiche Kritik der Moderne findet bei Freud, Jung und Adler seinen Widerhall im Ringen eines von Brüchen durchzogenen Subjektes um neue und zeitgemäße Formen der Selbstverständigung. Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen zur Hermeneutik der Nietzsche-Rezeption, vereinigt der vorliegende Band Beiträge, die sich den bislang wenig erforschten Zusammenhängen zwischen Nietzsches Denken und den tiefenpsychologischen Konzeptionen der Psychoanalyse (S. Freud), Analytischen Psychologie (C. G. Jung) und Individualpsychologie (A. Adler) widmen. Als verbindende Achse erweist sich dabei die Idee des schöpferischen Menschen in seiner Eigenmacht zur Selbst- und Weltgestaltung. Der thematische Horizont des Buches schließt Reflexionen zur jüdischen Nietzsche-Rezeption ein und erweitert damit den Blickwinkel auf eine zeitgeschichtliche Dimension, die in den tiefenpsychologischen Diskursen- genannt oder ungenannt - präsent ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-495-48439-5
- ISBN-Online
- 978-3-495-86011-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Seele, Existenz, Leben
- Band
- 16
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 187
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 18
- Autor:innen:
- I. Vom Verstehen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Nietzsche im 20. Jahrhundert: Der Sturz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Oberfläche und Tiefe Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Endlichkeit und Interpretations-Unendliches Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Wahrhaftigkeit und Auslöschung der Differenz von wahr und falsch Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Erinnerung und Vergessen Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Jüdische Spur Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Nietzsches neue Tafeln. Das Böse und das Schöpferische Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Zum Anfang zurück: Verwechseln und Verstehen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Einführung zum Freud-Nietzsche-Diskurs Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Hinwendung zur Moralpsychologie Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Zur Psychologie und Genealogie des »schlechten Gewissens« Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Das gewandelte und befreite Gewissen bei Nietzsche Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 2. Die psychodynamische Perspektive im Rahmen der Über-Ich-Theorie Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Erweiterung durch eine moral- und kulturtheoretische Konzeptualisierung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Möglichkeiten der Gewissensentwicklung als Wandlung und Befreiung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Strukturelle Ähnlichkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Differenzen beider Moral- und Gewissenspsychologien Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Warum sich Psychoanalyse und Nietzsche-Forschung aufeinander zubewegen sollten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Adlers Quellen für Nietzsche Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Nietzsche – Bezüge in Adlers Werkabfolge Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Kompensation Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a. Wille zur Macht als Grundkraft Kein ZugriffAutor:innen:
- b. Wille zum Schein Kein ZugriffAutor:innen:
- c. Wille zur Macht als Machtstreben Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Streben nach Vollkommenheit – Kritik am Übermenschen Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Schöpferische Kraft Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Der Weg zu Nietzsche Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Was interessiert Jung am »Zarathustra«-Text? Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. »Zarathustra« und »die geistige Epidemie« der NS-Zeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Zarathustra- historische Gestalt oder archetypische Figur? Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Nietzsche – für Jung ein Sprachrohr des kollektiven Unbewußten Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Gegenentwurf zum Christentum Kein ZugriffAutor:innen:
- 7. Nach dem Tode Gottes Kein ZugriffAutor:innen:
- 8. Nietzsches Psychopathologie und Hellsichtigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 9. Ein psychoanalytischer Blick auf »Zarathustra’s Vorrede« Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Dekalog Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Unterm Sinai Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Über den Sinai Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Antidekalog Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Nach Zion Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. Vom Obersalzberg Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Gewissen – Stimme Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Vater – Sohn Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. »Der hässlichste Mensch« Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Ausgangspunkt: Nietzsches »Übermensch« Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 2.1. Das Ich ist auf ein Nicht-Ich angewiesen Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.2. Jede und jeder ist Adam: schöpferisches Geschöpf. Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.3. Das Ich ist schöpferisch und kostbar. Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.4. Der schöpferische Mensch ist gefährdet Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.5. Schöpferische Psychotherapie stellt demütig die Ich-Selbst-Achse wieder her. Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Diskussion: Geschöpflichkeit? Kein ZugriffAutor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 183 - 187





