
Lob der Identitätspolitik
- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6572
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Identitätspolitik gefährdet die Demokratie – das ist die in immer neuen Varianten wiederholte Kernbotschaft der Debatten über jenen Politikstil, der sich gegen Diskriminierung wendet, aber angeblich in der Sackgasse des Stammesdenkens landet. Gegen diesen kritischen Chor legt Karsten Schubert nun die erste grundsätzliche Verteidigung der Identitätspolitik in Buchform vor. Mit sachlicher Gelassenheit und ohne jede Polemik setzt er sich mit den wichtigsten Einwänden auseinander und entwickelt einen neuen Blick auf den politischen Kampf um Identitäten. Seine zentrale Einsicht ist klar: Für die laufende Verbesserung unserer Demokratie ist Identitätspolitik unverzichtbar. Warum brauchen wir ein Lob der Identitätspolitik? Weil sie reale Diskriminierungsverhältnisse aufdeckt und darauf bezogene Forderungen artikulierbar macht. Sie versorgt den demokratischen Prozess mit einem Wissen um seine Defizite, die ansonsten verborgen bleiben. Bedroht das unsere Freiheit? Werden dadurch Menschen auf einen starren Identitätskern reduziert? Werden universalistische Werte zerstört? Nein, argumentiert Schubert. Der eigentliche Zweck der Identitätspolitik besteht darin, das universalistische Versprechen der Demokratie – Gleichheit und Freiheit für alle – zu konkretisieren und besser zu verwirklichen. Das heißt selbstredend nicht, dass alles, was als Identitätspolitik daherkommt, auch gut für die Demokratie ist. Schubert geht es nicht darum, Übertreibungen und Sackgassen zu leugnen. Wohl aber darum, sie besser einzuordnen und in ein angemessenes Verhältnis zum Nutzen der Identitätspolitik zu rücken. Damit führt er die Debatte aus dem erkenntnisarmen Kulturkampf heraus und hebt sie auf eine neue, demokratietheoretische Grundlage.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-406-82340-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-82342-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6572
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 225
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Angewandte Demokratietheorie Kein Zugriff
- Jenseits der Entmystifizierung Kein Zugriff
- Ein neues Lob der Identitätspolitik Kein Zugriff
- Was ist Identitätspolitik? Kein Zugriff
- Problem gelöst? Zum heutigen Stand der Liberalisierung Kein Zugriff
- Diskriminierung in Zahlen Kein Zugriff
- Die Entwicklung der Demokratie Kein Zugriff
- Radikale Demokratietheorie Kein Zugriff
- Michel Foucault und der Streit um Vernunft Kein Zugriff
- Exkurs: Das Verhältnis von Identitätspolitik und Antisemitismus Kein Zugriff
- Was ist ‹Political Correctness›? Kein Zugriff
- Die Rechte und Nietzsche: ‹Political Correctness› als Sklavenmoral Kein Zugriff
- Emanzipative Normsetzung und Privilegienkritik Kein Zugriff
- Drei Freiheitsbegriffe Kein Zugriff
- Gibt es ‹Cancel Culture›? Kein Zugriff
- Dreifache Spaltung: Schreckgespenst Essentialismus Kein Zugriff
- Elemente konstruktivistischer Identitätspolitik: Im Maschinenraum der politischen Transformation Kein Zugriff
- Konstruktivistische und regressive Identitätspolitik Kein Zugriff
- Elitenprojekt? Wieso Identitätspolitik Repräsentant_innen braucht Kein Zugriff
- Kritiken am klassischen Universalismus Kein Zugriff
- Privilegierung von unterdrücktem Wissen Kein Zugriff
- Die Gefahr einer Überbetonung von Macht und Konflikt Kein Zugriff
- Partikularistischer Universalismus Kein Zugriff
- Kontinuierliche Demokratisierung Kein Zugriff
- Freiheit und Gleichheit Kein Zugriff
- Selbstreflexive Kritik Kein Zugriff
- Intersektionale Ausrichtung Kein Zugriff
- Mögliche Einwände Kein Zugriff
- Fortschritt oder Regression? Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 189 - 189
- Quellen- und Lektürehinweise Kein Zugriff Seiten 190 - 191
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 192 - 213
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 214 - 223
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 224 - 224
- Vita Kein Zugriff Seiten 225 - 225




