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Sammelband Kein Zugriff

Der Aufstieg der Legitimitätspolitik

Rechtfertigung und Kritik politisch-ökonomischer Ordnungen
Herausgeber:innen:
Reihe:
Sonderband Leviathan, Band 27
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Politik und Ökonomie sind im Zuge von Globalisierung und zunehmender Krisenanfälligkeit von tiefgreifenden Veränderungen geprägt, die die Frage nach der Rechtfertigung institutioneller Strukturen, einzelner Entscheidungen und bestimmter Akteure aufwerfen. Akteure unterschiedlichster Art bemühen sich entsprechend aktiv darum, ihr Tun als „legitim“ auszuweisen: Sie betreiben Legitimitätspolitik. Die 23 Beiträge dieses Leviathan-Sonderbandes untersuchen aus der Perspektive kritischer Sozialwissenschaften solche Muster politischer Rechtfertigung sowie Kritik an institutionellen Ordnungen, Praktiken und Akteuren auf nationalstaatlicher und internationaler Ebene. Was demokratische Legitimität ist und wie weit ihr Anspruch gehen kann, scheint dabei hoch umstritten. Dass die bestehenden Institutionen auf die zentralen globalen Probleme angemessen reagieren könnten, wird eher bezweifelt. Dennoch spielen umfassende Alternativen zu Kapitalismus und Global Governance öffentlich weiterhin keine Rolle. Mit Beiträgen u.a. von: Timm Beichelt, Hubertus Buchstein, Nicole Deitelhoff, Klaus Dingwerth, Christoph Möllers, Martin Nonhoff, Thomas Rixen, Friedbert W. Rüb, Steffen Schneider, Jens Steffek, Stephan Stetter, Bernhard Zangl und Michael Zürn.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7254-7
ISBN-Online
978-3-8452-4507-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Sonderband Leviathan
Band
27
Sprache
Deutsch
Seiten
455
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    1. Der Aufstieg der Legitimitätspolitik. Rechtfertigung und Kritik politisch-ökonomischer Ordnungen Kein Zugriff Seiten 9 - 39
      Autor:innen:
    2. Globales Regieren: Theorie und Kritik Kein Zugriff Seiten 39 - 41
      Autor:innen:
    3. Autorität und Legitimität in der postnationalen Konstellation Kein Zugriff Seiten 41 - 63
      Autor:innen:
    4. Leere Versprechungen? Deliberation und Opposition im Kontext transnationaler Legitimitätspolitik Kein Zugriff Seiten 63 - 80
      Autor:innen:
    1. Die Output-Legitimität internationaler Organisationen und die Idee des globalen Gemeinwohls Kein Zugriff Seiten 81 - 100
      Autor:innen:
    2. Legitimitätspolitik jenseits des Staats: Der Beitrag nichtstaatlicher Akteure zum Wandel grenzüberschreitender Legitimitätsnormen Kein Zugriff Seiten 100 - 118
      Autor:innen:
    3. Die Politisierung internationaler Institutionen: Legitimation durch Konstitutionalisierung oder durch Souveränität? Kein Zugriff Seiten 118 - 135
      Autor:innen:
    4. Macht oder Moral – das ist die falsche Frage. Eine Untersuchung des Legitimitätskonflikts in den Welternährungsorganisationen Kein Zugriff Seiten 135 - 151
      Autor:innen:
    5. Legitimitätspolitik in trans- und internationalen Konflikten. Dynamiken internationaler conflict governance am Beispiel des israelischpalästinensischen Konfliktes Kein Zugriff Seiten 151 - 168
      Autor:innen:
    1. Die Legitimationsbemühungen internationaler Institutionen Kein Zugriff Seiten 169 - 190
      Autor:innen:
    2. Die Politisierung von Rechtfertigungen der europäischen Integration- Nationale Parlamentsdebatten zur Reform der EU-Verträge im Deutschen Bundestag und dem britischen House of Commons Kein Zugriff Seiten 190 - 208
      Autor:innen:
    3. Legitimitätspolitik im Kontext von Europäisierung: Theoretische Kritik und politische Rhetorik Kein Zugriff Seiten 208 - 225
      Autor:innen:
    4. Methoden der empirischen Legitimationsforschung: Legitimität als mehrdimensionales Konzept Kein Zugriff Seiten 225 - 242
      Autor:innen:
    1. Die Legitimität des Kapitalismus: eine wirtschaftssoziologische Sicht Kein Zugriff Seiten 243 - 262
      Autor:innen:
    2. Soziale Marktwirtschaft für Europa und die ganze Welt! Zur Legitimation ökonomischer Hegemonie in den Reden Angela Merkels Kein Zugriff Seiten 262 - 283
      Autor:innen:
    3. Von Heuschrecken und Bienen. Profit als Legitimationsproblem Kein Zugriff Seiten 283 - 302
      Autor:innen:
    4. Unruhige Legitimität. Die Finanzkrise aus Sicht der pragmatischen Soziologie der Kritik Kein Zugriff Seiten 302 - 319
      Autor:innen:
    5. Zivilgesellschaftliche Kritik und Corporate Social Responsibility als unternehmerische Legitimitätspolitik Kein Zugriff Seiten 319 - 336
      Autor:innen:
    1. Akzeptanzbeschaffung als Legitimationsersatz: Der Fall Stuttgart 21 Kein Zugriff Seiten 337 - 359
      Autor:innen:
    2. Die Legitimitätspolitik der Aleatorischen Demokratietheorie Kein Zugriff Seiten 359 - 377
      Autor:innen:
    3. Politische Evidenz – Rechtfertigung durch Verobjektivierung? Kein Zugriff Seiten 377 - 398
      Autor:innen:
    4. Individuelle Legitimation: Wie rechtfertigen sich Gerichte? Kein Zugriff Seiten 398 - 416
      Autor:innen:
    1. Zum Begriff politischer Legitimität Kein Zugriff Seiten 417 - 436
      Autor:innen:
    2. Warum es einer von Idealtheorien unabhängigen Theorie politischer Legitimität bedarf Kein Zugriff Seiten 436 - 452
      Autor:innen:
  2. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 453 - 455

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