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Monographie Kein Zugriff

Poetischer Sinn

Essay über den Geist der Sprache und die Sinngeltungsfunktion des Todes
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Jede Verkörperung enthält den Gegenzug der Entkörperung. Jede Erfüllung von Bedeutung und Sinn riskiert ihre eigene Entleerung, jede Leerform bietet sich für eine neue Sinnschöpfung an. Zwischen diesen beiden Polen entfaltet sich der Geist der Sprache.

Das Buch schließt an die Monographien des Autors „Scham und Würde“ sowie „Entkörperungen“ an. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis zwischen Poesie (als sprachlicher Sinnerfüllung) und Tod (als Inbegriff der Sinnentleerung). Die Funktion des Todes für die Geltung von Sinn lässt sich vor dem Hintergrund der sprachlich-geistigen Sphäre näher bestimmen.

Das Buch richtet sich an jeden philosophisch Interessierten und lässt sich dem Feld der philosophischen Anthropologie sowie der Sprachphilosophie zuordnen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-495-99913-4
ISBN-Online
978-3-495-99914-1
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
201
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Prolog: Zwischen Sinnerfüllung und Sinnentleerung Kein Zugriff Seiten 11 - 15
  3. 1. Lebendigkeit und Sprache (animal symbolicum) Kein Zugriff Seiten 15 - 16
  4. 2. Welt und Umwelt (homo absconditus) Kein Zugriff Seiten 16 - 17
  5. 3. Mitwelt und Sprache Kein Zugriff Seiten 17 - 18
  6. 4. Streben nach Vollendung Kein Zugriff Seiten 18 - 20
  7. 5. Sprache als System Kein Zugriff Seiten 20 - 21
  8. 6. Übergestalthafte Ganzheit und Laut Kein Zugriff Seiten 21 - 23
  9. 7. Laut und Bedeutung – Artikulation und Geltung Kein Zugriff Seiten 23 - 25
  10. 8. Sprechen (Verkörpern) und Hören (Entkörpern): Person Kein Zugriff Seiten 25 - 27
  11. 9. Sinndruck und Gesamtsinn – Sinnerwartung Kein Zugriff Seiten 27 - 28
  12. 10. Sich einen Reim machen können: Poesie Kein Zugriff Seiten 28 - 30
  13. 11. Menschliche Lebensform: Verbindung von Lebendigkeit und Gesamtsinn Kein Zugriff Seiten 30 - 33
  14. 12. Sinnvorwegnahme und Sinnbestimmung: das schöpferische Moment Kein Zugriff Seiten 33 - 35
  15. 13. Der Doppelprozess von Verkörperung und Entkörperung in der Sprache: die Metapher Kein Zugriff Seiten 35 - 37
  16. 14. Der Sinn-Überschuss der Metapher Kein Zugriff Seiten 37 - 39
  17. 15. Die Lebendigkeit von Laut und Klang Kein Zugriff Seiten 39 - 41
  18. 16. Sprecher und Hörer Kein Zugriff Seiten 41 - 42
  19. 17. Reziprozität und Gegenständlichkeit Kein Zugriff Seiten 42 - 42
  20. 18. Einheit von Klang und Bedeutung Kein Zugriff Seiten 42 - 44
  21. 19. Wissenschaftliche Sprache Kein Zugriff Seiten 44 - 46
  22. 20. Sprache lässt sehen Kein Zugriff Seiten 46 - 47
  23. 21. Die Funktion des Klanggesichts Kein Zugriff Seiten 47 - 48
  24. 22. Wortmagie Kein Zugriff Seiten 48 - 49
  25. 23. Das Lyrische, Epische, Dramatische Kein Zugriff Seiten 49 - 50
  26. 24. Deutung der poetischen Sprache Kein Zugriff Seiten 50 - 52
  27. 25. Evozierende Rede ergreift Übergegenständliches Kein Zugriff Seiten 52 - 53
  28. 26. Chiffren: Entleerung von gegenständlicher Anschauung Kein Zugriff Seiten 53 - 55
  29. 27. Sprache als Grenzgebiet Kein Zugriff Seiten 55 - 56
  30. 28. Zwischen Sprachvertrauen und Sprachskepsis Kein Zugriff Seiten 56 - 58
  31. 29. Hermeneutische Beziehung zwischen Sprache und Gesamtsinn Kein Zugriff Seiten 58 - 59
  32. 30. Sprachkritik und Wahrheit Kein Zugriff Seiten 59 - 61
  33. 31. Verhüllung des Sinns und Sinnvorwegnahme Kein Zugriff Seiten 61 - 63
  34. 32. Rekapitulation des Bisherigen – Korrelation von Leib und Gesamtsinn Kein Zugriff Seiten 63 - 65
  35. 33. Die Funktion des dualen Modus der Verkörperung von Sinn Kein Zugriff Seiten 65 - 67
  36. 34. Leib, Gesamtsinn und die Akkordanzen der Sprache Kein Zugriff Seiten 67 - 69
  37. 35. Sprache und Gespräch Kein Zugriff Seiten 69 - 70
  38. 36. Verkörperung des Gesamtsinns im Leib der Sprache Kein Zugriff Seiten 70 - 73
  39. 37. Verkörperung des Übergegenständlichen: Entkörperung Kein Zugriff Seiten 73 - 74
  40. 38. Der Gesamtsinn entzieht sich und ‚erscheint‘ als Moral Kein Zugriff Seiten 74 - 76
  41. 39. Expressivität und Gegenstandsbezug Kein Zugriff Seiten 76 - 77
  42. 40. Sachlichkeit der poetischen Sprache Kein Zugriff Seiten 77 - 79
  43. 41. Die Struktur der Dauer beim Sprechen Kein Zugriff Seiten 79 - 81
  44. 42. Das Werden und die Form Kein Zugriff Seiten 81 - 82
  45. 43. Sprache und Sprechen – Werden und Gewordenes Kein Zugriff Seiten 82 - 83
  46. 44. Die Sinngeltung der Würde Kein Zugriff Seiten 83 - 85
  47. 45. Zwei Bedeutungen von Würde Kein Zugriff Seiten 85 - 88
  48. 46. Sich verlieren, um sich zu gewinnen – Einheit des Sinns und Einheit des Selbst Kein Zugriff Seiten 88 - 90
  49. 47. Hermeneutische Bewegung Kein Zugriff Seiten 90 - 92
  50. 48. Die beiden Seiten der hermeneutischen Bewegung Kein Zugriff Seiten 92 - 93
  51. 49. Die Geistigkeit des Leibes Kein Zugriff Seiten 93 - 95
  52. 50. Drei Arten des (theatralischen) Rollenspiels Kein Zugriff Seiten 95 - 97
  53. 51. Der Schauspieler verkörpert und entkörpert zugleich Kein Zugriff Seiten 97 - 98
  54. 52. Sphäre der Geltung Kein Zugriff Seiten 98 - 99
  55. 53. Eine Analogie Kein Zugriff Seiten 99 - 101
  56. 54. Haltung als Angelegenheit des dualen Modus Kein Zugriff Seiten 101 - 103
  57. 55. Die Funktion von Klang, Rhythmus und Takt Kein Zugriff Seiten 103 - 104
  58. 56. Der Stellenwert von Poesie und Theater für die Selbstverständigung des Menschen Kein Zugriff Seiten 104 - 106
  59. 57. Der Quellgrund des Schöpferischen Kein Zugriff Seiten 106 - 108
  60. 58. Die übergestalthafte Ganzheit der Form von Sinn und Sprache Kein Zugriff Seiten 108 - 110
  61. 59. Die analoge (synthetische) Funktion von Klang und Tod Kein Zugriff Seiten 110 - 112
  62. 60. Das Nichts und die Freiheit des Anfangenkönnens Kein Zugriff Seiten 112 - 113
  63. 61. Sein und Geltung Kein Zugriff Seiten 113 - 114
  64. 62. Zur Analogie von Klang und Tod: Rhythmisierung der Zeit Kein Zugriff Seiten 114 - 116
  65. 63. Zeit, Raum und Haltung Kein Zugriff Seiten 116 - 118
  66. 64. Die Einheit des Selbst Kein Zugriff Seiten 118 - 119
  67. 65. Expressiver Stil zwischen Verdunkelung und Erhellung Kein Zugriff Seiten 119 - 121
  68. 66. Beispiel 1: aus Kleists Marquise von O… Kein Zugriff Seiten 121 - 122
  69. 67. Beispiel 2: aus Dickens‘ Oliver Twist Kein Zugriff Seiten 122 - 123
  70. 68. Beispiel 3: Chor aus Sophokles‘ Antigone Kein Zugriff Seiten 123 - 125
  71. 69. Gegen Missverständnisse 1: Humor und der Ernst des Lebens Kein Zugriff Seiten 125 - 127
  72. 70. Gegen Missverständnisse 2: Sprache zwischen Zweck und Sinn Kein Zugriff Seiten 127 - 128
  73. 71. Gegen Missverständnisse 3: Moral des Taktes versus Moralisieren Kein Zugriff Seiten 128 - 130
  74. 72. Entkörperte Form und reine Dauer Kein Zugriff Seiten 130 - 132
  75. 73. Die Rhythmik der sprachlichen und biologischen Syntax – Sinn und Moral Kein Zugriff Seiten 132 - 134
  76. 74. Unabschließbarkeit der hermeneutischen Bewegung Kein Zugriff Seiten 134 - 136
  77. 75. Haltung und Atmosphäre Kein Zugriff Seiten 136 - 137
  78. 76. Das Verhältnis von Leben und Tod Kein Zugriff Seiten 137 - 139
  79. 77. Die Syntax des Lebens Kein Zugriff Seiten 139 - 141
  80. 78. Das übergegenständliche Erfassen in der Poesie Kein Zugriff Seiten 141 - 143
  81. 79. Poesie schafft Freiraum für das ‚Erscheinen‘ des Sinns Kein Zugriff Seiten 143 - 145
  82. 80. ‚Einfache Formen‘ und ‚ innere Sprachform‘ Kein Zugriff Seiten 145 - 146
  83. 81. Verborgener Sinn und moralische Entwicklung Kein Zugriff Seiten 146 - 147
  84. 82. Verkörperung durch ‚Selbstentzug‘ im Entkörpern des Selbst Kein Zugriff Seiten 147 - 149
  85. 83. Sprache und Sinn Kein Zugriff Seiten 149 - 151
  86. 84. Poesie wirkt befreiend Kein Zugriff Seiten 151 - 153
  87. 85. Sprache, Moral, Sinn und der Vorgang des Sichabhebens Kein Zugriff Seiten 153 - 155
  88. 86. Abhebungen in der Sprache Kein Zugriff Seiten 155 - 156
  89. 87. Sinn hebt sich ab vom Zweck – die Rolle der Poesie Kein Zugriff Seiten 156 - 159
  90. 88. Poetischer Sinn – die Einheit der Sinne und die Einheit des Sinns Kein Zugriff Seiten 159 - 161
  91. 89. Sinn verdichtet sich im Wort Kein Zugriff Seiten 161 - 162
  92. 90. Freier Anfang versus Sprachzwang Kein Zugriff Seiten 162 - 164
  93. 91. Das treffende Wort Kein Zugriff Seiten 164 - 165
  94. 92. Durch das Wort hindurch Kein Zugriff Seiten 165 - 167
  95. 93. Die Funktion der Leerformen Kein Zugriff Seiten 167 - 169
  96. 94. Leib und Sprache als Grenzübergänge Kein Zugriff Seiten 169 - 170
  97. 95. Die Funktion der Zeit als Dauer Kein Zugriff Seiten 170 - 172
  98. 96. Zeit verbindet Leben und Tod Kein Zugriff Seiten 172 - 174
  99. 97. Freiheit als Sinn menschlicher Lebendigkeit – Selbstentzug und Selbstoffenbarung Kein Zugriff Seiten 174 - 177
  100. 98. Sinnverständnishorizont und Norm der Wahrheit Kein Zugriff Seiten 177 - 180
  101. 99. Das Erleben der Dauer und die Funktion des Taktes Kein Zugriff Seiten 180 - 183
  102. 100. Technisierung des Lebens und Poetisierung seiner Selbstartikulation – der Geist der Sprache Kein Zugriff Seiten 183 - 187
  103. Epilog: Das Beispiel Kafkas Kein Zugriff Seiten 187 - 191
  104. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 191 - 201

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