
Geschichte der Fiktionalität
Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Faktuales und fiktionales Erzählen, Band 4
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen – das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen – gehört zu den wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit. Die Beiträge des Bandes stellen aus jeweils unterschiedlichen disziplinären Perspektiven die Frage nach der Geschichtlichkeit der Fiktionalität. Wurden schon zu allen Zeiten und in allen Kulturen erfundene Geschichten erzählt? Oder gibt es einen literaturhistorischen Moment, in dem diese Praktik erst ‚entdeckt‘ oder ‚erfunden‘ werden musste? Welchen Status hatte das literarische Erfinden in der Antike, im Mittelalter oder in der Neuzeit? Wie verhielt es sich in nicht-westlichen Kulturen? Ausgehend von diesen Fragen werden vor allem theoretische und methodische Probleme diskutiert, die mit dem großen Projekt einer „Geschichte der Fiktionalität“ einhergehen. Diese betreffen den Quellenstand, die Rolle der Medien oder Wertungskontroversen. Gleichzeitig bieten die Beiträge konkrete fiktionshistorische Erkenntnisse zu ihrem jeweiligen Forschungsfeld.Mit Beiträgen vonBenjamin Gittel, Wolfgang Rösler, Henrike Manuwald, Sebastian Kleinschmidt und Verena Linder-Spohn, Isabel Toral-Niehoff, Roman Kuhn, Christopher Meid, Frank Zipfel, Mathis Lessau, Marc Wurich, Françoise Lavocat, Johannes Franzen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2018
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-95650-426-6
- ISBN-Online
- 978-3-95650-427-3
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Reihe
- Faktuales und fiktionales Erzählen
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 284
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Download Kapitel (PDF)
- Fiktion und Genre. Systematische Überlegungen zu ihrem Verhältnis als Beitrag zur Historisierung und ‚Kulturalisierung‘ von FiktionalitätSeiten 19 - 50Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Die Erfahrung dramatischer Dichtung und die Ausarbeitung eines Konzepts von Fiktionalität im antiken GriechenlandSeiten 51 - 64Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Der Drache als Herausforderung für Fiktionalitätstheorien. Mediävistische Überlegungen zur Historisierung von ,Faktualität‘Seiten 65 - 88Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Was ein Rahmen möglich macht. Die mittelalterliche Vision als ‚Spielraum‘ des FiktionalenSeiten 89 - 116Autor:innen: |Download Kapitel (PDF)
- Erzählen im arabischen adab. Zwischen Fiktionalität und FaktualitätSeiten 117 - 132Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- „A just (Hi-)Story of Fact“. Peritextuelle Fiktionsmarkierungen im Zeitalter des „Rise of the Novel“Seiten 133 - 150Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Roman und Historie. Zur Wertung von Fiktionalität in der Romantheorie der AufklärungSeiten 151 - 176Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Madame de Staëls Essai sur les fictions vor dem Hintergrund damaliger und heutiger FiktionstheorienSeiten 177 - 208Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Mögliche Halbwelten. Heteroreferentialität und Diskurshybridisierung in naturalistischen MilieudarstellungenSeiten 227 - 252Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Kontrafaktische Narrative in Geschichte und FiktionSeiten 253 - 268Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Fiktionskritik. Überlegungen zur ‚Unwahrheit‘ des literarischen ErfindensSeiten 269 - 284Autor:innen:Download Kapitel (PDF)




