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unBinding Bodies – Zur Geschichte des Füßebindens in China
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Edition Kulturwissenschaft, Band 289
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Bis ins 20. Jahrhundert wurden chinesischen Mädchen die Füße gebunden, um diese möglichst klein zu halten – eine Praxis, die mit Schmerzen, aber auch mit Anerkennung und Hoffnung auf sozialen Aufstieg verbunden war. Externe Beobachter*innen blickten mit Abscheu, Mitleid und exotistischer Faszination auf diese Frauen, gleichzeitig gab es aber immer wieder Vergleiche mit eigenen Moden, vor allem Stöckelschuhen und Korsett.Die Beiträger*innen nähern sich der Praxis des Füßebindens aus kulturwissenschaftlicher, sozialanthropologischer und (medizin-)historischer Perspektive. Sie nehmen die agency der Frauen ernst und fragen nach den Wechselwirkungen von Selbst- und Fremdwahrnehmungen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2023
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8376-6834-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-6834-0
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Kulturwissenschaft
- Band
- 289
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 240
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Die Chinasammlung des Museums am Rothenbaum HamburgSeiten 32 - 39Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Die Bewegung gegen das Füßebinden in der Qing-Dynastie (1894–1911)Seiten 170 - 188Autor:innen:Download Kapitel (PDF)




