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Monographie Kein Zugriff

Die kognitive Dimension des Lobbyismus

Eine Framing-Analyse europäischer Technologiepolitik
Autor:innen:
Reihe:
Policy Analyse, Band 3
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

In der EU vermitteln nicht nur Lobbyisten ihre partikularen Interessen an politische Entscheider, sondern diese erfragen auch Interessen, um ihre Vorhaben zu begründen. Aus einer konstruktivistischen Perspektive gleicht Politikgestaltung einem Wettbewerb um die Deutungshoheit über einen gesellschaftlichen Sachverhalt. Die Akteure sind für die subjektive Wahrnehmung von Problemen und zur Begründung von Politikvorhaben aufeinander angewiesen. Die kognitiven Rahmenbedingungen des politischen Diskurses lassen sich als Politik-Frames beschreiben. Mit einem Framing-Ansatz zeigt sich, dass die Einflusschancen von Lobbyisten auch von der Notwendigkeit zur Begründung von Politikvorhaben auf der EU-Ebene abhängen. Am Beispiel der EU-Technologiepolitik wird deutlich, dass die Kommission zwar mit Hilfe von Politik-Frames die Deutungshoheit erringen kann, dazu jedoch immer auf den interdependenten Kommunikationsprozess Interessenvermittlung in dem jeweiligen Politikfeld angewiesen ist.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-8487-0353-1
ISBN-Online
978-3-8452-4671-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Policy Analyse
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
456
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    1. Einführung in die Thematik und ihre Desiderate Kein Zugriff Seiten 17 - 21
    2. Untersuchungsansatz und Fragestellung Kein Zugriff Seiten 21 - 26
    1. Politikgestaltung als Kommunikationsprozess Kein Zugriff Seiten 27 - 30
      1. Framing-Effekte Kein Zugriff Seiten 30 - 38
      2. Akteure und Institutionen Kein Zugriff Seiten 38 - 40
      3. Akteure und ihre Interessen Kein Zugriff Seiten 40 - 44
      4. Ideen und Kommunikation im Politikdiskurs Kein Zugriff Seiten 44 - 51
      1. Akteur-Frame Kein Zugriff Seiten 51 - 52
      2. Interessenträger Kein Zugriff Seiten 52 - 53
      3. Politik-Frame Kein Zugriff Seiten 53 - 54
      4. Politikdesigner Kein Zugriff Seiten 54 - 56
    1. Ein Framing-Ansatz Kein Zugriff
    1. Politik-Frames als Gegenstand des Politikdiskurses Kein Zugriff Seiten 65 - 71
    2. Vom Akteur zum Interessenträger Kein Zugriff Seiten 71 - 80
      1. Die konstitutionellen Rahmenbedingungen für die Interaktion Kein Zugriff Seiten 81 - 86
      2. Der Informationsbedarf als Grund für die Interaktionsnotwendigkeit Kein Zugriff Seiten 86 - 89
      1. Frames als Basis für die kommunikative Interaktion der Akteure Kein Zugriff Seiten 89 - 100
      2. Institutionalisierung und Verankerung von Frames im Diskurs Kein Zugriff Seiten 100 - 106
    1. Rahmenbedingungen für die Politikdesigner in der EU Kein Zugriff Seiten 107 - 110
      1. Die Entwicklung von Politikvorhaben im Diskurs Kein Zugriff Seiten 110 - 114
        1. Einbindung von Interessenträgern Kein Zugriff
        2. Öffentliche Konsultationsverfahren Kein Zugriff
        3. Information und Diskussion Kein Zugriff
      1. Inter-institutionelle Akzeptanz auf EU-Ebene Kein Zugriff Seiten 128 - 139
      2. Implementierungsakzeptanz in den Mitgliedstaaten Kein Zugriff Seiten 139 - 141
      3. Externe Begründungskontexte für die Politikdesigner in der EU Kein Zugriff Seiten 141 - 144
      4. EU-Politikdesigner als Teil von Akteur-Netzwerken Kein Zugriff Seiten 144 - 148
      1. Die Verbreitung partikularer Interessen Kein Zugriff Seiten 149 - 153
      2. Die Ausrichtung an den Politik-Frames Kein Zugriff Seiten 153 - 156
      3. Der Wettbewerb um die Etablierung von Deutungsvorlagen Kein Zugriff Seiten 156 - 159
      1. Die direkte Thematisierung von Frames im politischen System Kein Zugriff Seiten 159 - 165
      2. Die Verbreitung von Frames im politischen Diskurs Kein Zugriff Seiten 165 - 171
      1. Die Motivation der Interessenträger im politischen Diskurs Kein Zugriff Seiten 171 - 175
      2. Professionelle Interessenvermittler als Interessenkatalysator Kein Zugriff Seiten 175 - 178
      3. Die Rolle der gemeinnützigen Interessenvermittler Kein Zugriff Seiten 178 - 180
      4. Ausrichtung auf bestehende Frames Kein Zugriff Seiten 180 - 184
      5. Kognitiver Anpassungsdruck Kein Zugriff Seiten 184 - 186
    1. Politik-Frames als diskursiver Rahmen für die Politikgestaltung in der EU Kein Zugriff Seiten 187 - 196
      1. Die kognitive Dimension von Interessenvermittlung in der EU Kein Zugriff
      1. Die politische Dimension Kein Zugriff Seiten 205 - 211
      2. Akzeptanz als Voraussetzung Kein Zugriff Seiten 211 - 212
      3. Die Etablierung eines Politikfelds Kein Zugriff Seiten 212 - 216
      1. Ein einheitlicher europäischer Informationsraum Kein Zugriff Seiten 216 - 219
      2. Innovation und Investition Kein Zugriff Seiten 219 - 221
      3. Eine integrative europäische Informationsgesellschaft Kein Zugriff Seiten 221 - 223
      4. Inter-institutionelle Akzeptanz Kein Zugriff Seiten 223 - 224
      5. Der Rat der Europäischen Union als Ko-Designer Kein Zugriff Seiten 224 - 231
      1. Mobiles Fernsehen als Beleg für Wachstumsprognosen Kein Zugriff Seiten 231 - 236
      2. Der Meta-Frame als ergänzter Begründungszusammenhang Kein Zugriff Seiten 236 - 238
      3. Der Meta-Frame als notwendige Referenz für IPv6 und Roaming Kein Zugriff Seiten 238 - 240
      4. Die Verwendung des Meta-Frames in angrenzenden Politikfeldern Kein Zugriff Seiten 240 - 242
      5. Klimaschutz als neuer Begründungskontext für IKT Kein Zugriff Seiten 242 - 243
      6. Der Meta-Frame als etablierter Orientierungsrahmen Kein Zugriff Seiten 243 - 245
      7. Der i2010-Meta-Frame in der RFID und der Radiofrequenzpolitik Kein Zugriff Seiten 245 - 249
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 249 - 250
      1. Radiofrequenzen als politisches Problem Kein Zugriff Seiten 251 - 254
      2. Die Entwicklung eines europäischen Politikfelds Kein Zugriff Seiten 254 - 259
      3. Der Handlungsrahmen für die europäische Radiofrequenzpolitik Kein Zugriff Seiten 259 - 263
      1. Das Grünbuch als Auftakt des politischen Diskurses Kein Zugriff Seiten 263 - 265
      2. Der Aufbau der Frame-Hierarchie Kein Zugriff Seiten 265 - 267
      3. Frequenzen als knappe Ressource Kein Zugriff Seiten 267 - 269
      4. Verbindliche Harmonisierung Kein Zugriff Seiten 269 - 271
      5. Die Untermauerung der Regulierungskompetenz im politischen Diskurs Kein Zugriff Seiten 271 - 273
      6. Radiofrequenzpolitik als Frame-Konflikt Kein Zugriff Seiten 273 - 276
      1. Die Formulierung einer Handlungsgelegenheit Kein Zugriff Seiten 276 - 279
      2. Von der Einführung des Digitalfernsehens zum Dividende-Frame Kein Zugriff Seiten 279 - 282
      3. Die Digitale Dividende als Reform-Frame Kein Zugriff Seiten 282 - 284
      4. Die Digitale Dividende als Wirtschaftsfaktor Kein Zugriff Seiten 284 - 289
      1. Die Bestätigung der Digitalen Dividende durch die RSPG Kein Zugriff Seiten 289 - 298
      2. Die Stellungnahmen der Ko-Designer in Rat und Parlament Kein Zugriff Seiten 298 - 304
      1. Das Konsultationsdokument als Stimulus Kein Zugriff Seiten 304 - 307
      2. Die Reaktion der Interessenträger Kein Zugriff Seiten 307 - 307
      3. Hersteller-Frames Kein Zugriff Seiten 307 - 308
      4. Mobilfunk-Frames Kein Zugriff Seiten 308 - 312
      5. Rundfunk-Frames Kein Zugriff Seiten 312 - 315
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 315 - 318
      1. Der Frame-Konflikt um die RFID-Technologie Kein Zugriff
      1. Die Bestätigung des RFID-Frames durch die Kommission Kein Zugriff Seiten 329 - 340
      2. Die Sachverständigengruppe als institutionalisierter Frame-Konflikt Kein Zugriff Seiten 340 - 342
      1. Der europäische Datenschutzbeauftragte als Ko-Designer Kein Zugriff Seiten 342 - 353
      2. Ein eigenverantwortlicher Ordnungsrahmen für den RFID-Einsatz in der EU Kein Zugriff Seiten 353 - 359
      1. Die Akteur-Frames der Interessenträger Kein Zugriff Seiten 359 - 362
      2. Der politische Diskurs aus Sicht der Interessenträger Kein Zugriff Seiten 362 - 366
      3. Die Akteurkonstellation aus Sicht des Akteurs Kein Zugriff Seiten 366 - 369
      4. Die Handlungsmotivation der Interessenträger Kein Zugriff Seiten 369 - 372
      1. Die Ausgangsposition Kein Zugriff Seiten 372 - 374
      2. Die Workshops zum Auftakt Kein Zugriff Seiten 374 - 375
      3. Der Fragebogen als erster Hinweis auf den RFID-Frame Kein Zugriff Seiten 375 - 378
      4. Ein Fragebogen als Interessenschablone Kein Zugriff Seiten 378 - 385
      5. Kernfrage für die Interessenträger: Opt-in oder Opt-out? Kein Zugriff Seiten 385 - 387
      6. Der Innovationsrisiko-Frame Kein Zugriff Seiten 387 - 389
      7. Die Vermittlung Kein Zugriff Seiten 389 - 392
      1. Antworten als Lernprozess Kein Zugriff Seiten 392 - 398
      2. Die Anpassung der Akteur-Frames Kein Zugriff Seiten 398 - 401
      3. Die Ergebnisse aus Sicht der Interessenträger Kein Zugriff Seiten 401 - 404
      1. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
  3. Interessenträger und Politikdesigner in der europäischen Technologiepolitik Kein Zugriff Seiten 409 - 412
    1. Interessenträger Kein Zugriff Seiten 413 - 421
    2. Politikdesigner Kein Zugriff Seiten 421 - 428
  4. Fazit: Die Logik des interdependenten Interessenvermittlungsprozesses in der EU Kein Zugriff Seiten 429 - 429
  5. Übersicht Interviews und Hintergrundgespräche Kein Zugriff Seiten 430 - 432
  6. Übersicht vertrauliche Quellen Kein Zugriff Seiten 433 - 434
  7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 435 - 456

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