Das unerreichbar Nahe
Eine Einführung in die Philosophie mit Blick auf die Grenze des Denkbaren- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Strassers Einführung in die Philosophie ist mehr als ein Auf- und Abriss von Denkschulen. Es handelt sich um ein streitbares Plädoyer für das spekulative Denken als Medium der menschlichen Welt- und Selbstvergewisserung. Gegen die reduktionistische Verengung und hedonistische Verflachung des Geistes steht das Motto: „In den vorletzten Fragen der Philosophie rumoren die letzten.“
Eine ausführliche Vorrede zum Werk, das nun in einer neu bearbeiteten Fassung vorliegt, begründet zeitwiderständig, warum der „Blick auf die Grenze des Denkbaren“ wieder in den Fokus philosophischer Anstrengungen treten sollte. Andernfalls wäre mit einem Totalverlust jener Dimension zu rechnen, die einst die Welt des Menschen – und damit die Suche nach wahrer Humanität – ausmachte.
Dabei kommt dem Motiv des „unerreichbar Nahen“ eine zentrale Rolle zu. Indem der Mensch kraft seiner geistigen Natur „das Wesen ist, das keines hat“, führt sein Weg nach draußen immer schon hin zu sich selbst: zum Unbedingten, Absoluten, Ewigen. Er ist das „religiöse Tier“ par excellence, das nicht aufhören kann, Wirklichkeit und Idee, Sein und Gut-Sein innerlich aufeinander zu beziehen.
'Das Merkwürdige an Strassers Gedanken ist, dass sie nicht aufhören, skeptisch zu sein. Eine Vorhersage zur geistigen Zukunft: Nach der Immanenzverblendung wird der Transzendenzwahnsinn kommen. Vielleicht ergreift er sogar die Massen. Da tut es gut zu wissen, dass man mit Strasser die Transzendenz, ohne sie billig zu destruieren, mit Vernunft betrachten kann.' Franz Schuh („Die Zeit“).
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-49030-3
- ISBN-Online
- 978-3-495-81734-6
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- I. Homo Sapiens und Homo Deus Kein Zugriff
- II. Vom Bakterium zu Bach: Ein zeitgemäßes Menschenbild? Kein Zugriff
- III. Flohmarkt der Begriffe Kein Zugriff
- IV. Die zwei Grundirrtümer der Philosophie Kein Zugriff
- I. Erkenntniskandidaten Kein Zugriff
- II. Zur Definition von Erkenntnis Kein Zugriff
- III. Erkennen und Wissen Kein Zugriff
- IV. Wissensgründe, Erkenntnisgründe: eine Komplikation Kein Zugriff
- V. Die zwei Hauptfragen der Erkenntnistheorie Kein Zugriff
- I. Optimierung des Konsenses Kein Zugriff
- II. Wahrheitsannäherung Kein Zugriff
- III. Zur induktiven Rechtfertigung empirischer Sätze Kein Zugriff
- IV. Der theoretische Gehalt von Beobachtungssätzen Kein Zugriff
- V. Zur pragmatischen Rechtfertigung empirischer Sätze Kein Zugriff
- VI. Zur evolutionären Rechtfertigung empirischer Erkenntnis Kein Zugriff
- VII. Erkenntnis ohne Erkenntniskriterium? Kein Zugriff
- I. Die transzendentalphilosophische Argumentation Kein Zugriff
- II. Das Cartesische Argument Kein Zugriff
- III. Commonsense-Argumente für Wissen und Erkenntnis Kein Zugriff
- IV. Der ontologische Bereich der Skepsis und die Wirklichkeitsfrage Kein Zugriff
- I. Unsere natürliche Einstellung: die Dinge direkt wahrnehmen Kein Zugriff
- II. Phänomenalismus Kein Zugriff
- III. Wissenschaftlicher Realismus Kein Zugriff
- § 5 Der große Zirkel des Erkennens und die Schwelle zur Metaphysik Kein Zugriff
- I. Negative Charakterisierung Kein Zugriff
- II. Hauptgruppen metaphysischer Probleme Kein Zugriff
- III. Kennzeichen metaphysischer Sätze Kein Zugriff
- IV. Ein Beispiel: Existenz in der Zeit Kein Zugriff
- V. Die aporetische (dilemmatische) Struktur metaphysischer Probleme Kein Zugriff
- I. Unechte Paradoxa Kein Zugriff
- II. Ein klassischer Kategorienfehler: Sein als Prädikat Kein Zugriff
- III. Das Problem der Wahrnehmung Kein Zugriff
- I. Das Sinnkriterium Kein Zugriff
- II. Carnaps Realismusproblem Kein Zugriff
- III. Das Problem des Fremdpsychischen Kein Zugriff
- IV. Der Komplementärfarbenseher Kein Zugriff
- V. Die ethische Dimension des Fremdpsychischen Kein Zugriff
- VI. Zwei Arten von Transzendenz Kein Zugriff
- I. Die Grenzen der Welt Kein Zugriff
- II. Die logische Grammatik Kein Zugriff
- III. Die Metaphysik als Sprachspiel Kein Zugriff
- I. Welterzeugung durch Sprachanwendung? Kein Zugriff
- II. Zur Frage echter ontologischer Alternativen Kein Zugriff
- III. Die Welt an sich und der Putnam’sche Relativist Kein Zugriff
- § 11 Zwischenbilanz: Wirklichkeit als regulative Idee Kein Zugriff
- § 12 Revisionäre vs. deskriptive Metaphysik Kein Zugriff
- I. Identifizierende und wesentliche Merkmale Kein Zugriff
- II. Kripke: Namen als starre Designatoren Kein Zugriff
- III. Könnte ich auch andere Eltern haben? Kein Zugriff
- IV. Der Primat des Selbstbewusstseins Kein Zugriff
- V. »Ich« als fundamentaler Term Kein Zugriff
- VI. »Ich bin mein Gehirn« Kein Zugriff
- VII. Parfit: Unsere Identität ist nicht das, was zählt Kein Zugriff
- § 14 Schlussfolgerung Kein Zugriff
- § 15 Zum Begriff des religiösen Denkens Kein Zugriff
- I. Credo ut intelligam Kein Zugriff
- II. Der ontologische Gottesbeweis Kein Zugriff
- III. Diskussion des Anselm’schen Beweises Kein Zugriff
- IV. Die Bedeutung der Existenz Gottes Kein Zugriff
- V. Die Bedeutung der Attribute Gottes Kein Zugriff
- VI. Die Unangemessenheit des Sprechens über Gott Kein Zugriff
- VII. Die Gottesbeweise des Thomas Kein Zugriff
- VIII. Kants Kritik der Gottesbeweise Kein Zugriff
- IX. Zur Schlüssigkeit und Relevanz religiöser Argumente Kein Zugriff
- I. Problematisierung der Glaubensquellen Kein Zugriff
- II. Kritik der religiösen Überlieferung Kein Zugriff
- III. Kritik der religiösen Erkenntnisquellen Kein Zugriff
- IV. Das Immanenz-Postulat Kein Zugriff
- V. Das Problem der Theodizee Kein Zugriff
- VI. Warum schuf Gott nicht nichts? Kein Zugriff
- VII. Die objektive Welt kennt weder Werte noch Zwecke Kein Zugriff
- VIII. Kierkegaards Glaubensritter Kein Zugriff
- IX Der Glaube ist wesentlich irrational Kein Zugriff
- X. Die Glaubenslehren sind transhistorisch Kein Zugriff
- XI. Grenzen der Irrationalisierung des Glaubens Kein Zugriff
- XII. Der Glaube ist nicht bloß eine Moral Kein Zugriff
- I. Das Numinose Kein Zugriff
- II. Leben im Bann des Numinosen Kein Zugriff
- III. Atheismus, religiöse Entspannung, Selbstvergottung Kein Zugriff
- I. Entmythologisierte Offenbarung Kein Zugriff
- II. Heideggers Konzept des Numinosen Kein Zugriff
- III. Heidegger als »Kopfverderber« Kein Zugriff
- IV. »Nur noch ein Gott kann uns retten« Kein Zugriff
- V. Kritik der abendländischen Metaphysik Kein Zugriff
- VI. Kritik des Subjekts der Aufklärung Kein Zugriff
- VII. Ein anderes Denken Kein Zugriff
- VIII. Politisierung des Numinosen Kein Zugriff
- IX. Philosophischer Gnostizismus Kein Zugriff
- X. Offenbarung des Nichts Kein Zugriff
- I. Naturalismus Kein Zugriff
- II. Moral im Naturalismus Kein Zugriff
- III. Die Moral des Pavians Kein Zugriff
- IV. Der Naturalist als Moralist Kein Zugriff
- V. Auch Menschen sind Maschinen Kein Zugriff
- VI. Die Ethik der Interessen Kein Zugriff
- VII. Die Ethik des Glücks Kein Zugriff
- VIII. Nonkognitivismus der Werte und moralische Autonomie Kein Zugriff
- IX. Wertobjektivismus und Intoleranz Kein Zugriff
- X. Die Ethik des Diskurses Kein Zugriff
- XI. Das Problem der moralischen Selbstbindung Kein Zugriff
- XII. Die »Stiftung« objektiver Werte Kein Zugriff
- XIII. Manichäismus und Privation Kein Zugriff
- XIV. Moderner Irrationalismus Kein Zugriff
- § 21 Schlussbetrachtung: Diesseits und jenseits der Philosophie Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 295 - 304
- Literatur Kein Zugriff Seiten 305 - 312





