Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Die Europäische Union vollzieht gegenwärtig den tiefsten Wandlungsprozess der letzten Jahrzehnte. Die EU-Organe sind dabei, das innere Wesen der EU neu zu definieren. Bislang konnte die EU als Organisation begriffen werden, die dem Ziel der...
Die Idee einer europäischen Armee wird vor dem Hintergrund einer veränderten globalen Sicherheitslage seit Kurzem wieder intensiv politisch diskutiert. Vertiefte Auseinandersetzungen mit der Verfassungsmäßigkeit eines solchen Vorhabens finden...
Der Wirecard-Skandal wirft grundsätzliche Fragen auf, wie die Verantwortung der Finanzaufsicht hergestellt werden kann. Eine Amtshaftung für Aufsichtsfehler kommt zwar mangels drittschützender Amtspflicht nicht in Betracht. Stimmen in der...
Zur Beantwortung der im deutschen „Facebook-Verfahren“ aufgeworfenen Fragen zum Verhältnis zwischen Kartell- und Datenschutzrecht bietet sich die Betrachtung des grundrechtlichen Rahmens an. Die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht Fallgruppe...
In den Jahren 2005 bis 2021 haben die Unionsgerichte (EuGH, EuG und zeitweise vormals EuGöD) insgesamt 58 Entscheidungen zum Verbot der Altersdiskriminierung getroffen, die der Beitrag systematisiert und kritisch würdigt. So unterschiedlich die...