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Monographie Kein Zugriff

Sucht

Autor:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Wie unterscheidet sich der krankhafte Gebrauch von Suchtmitteln wie Zigaretten, Alkohol und Glücksspielen vom sozial verträglichen Konsum? Wie kann Betroffenen geholfen werden? Was sind die intrapsychischen Motive von Suchtkranken? Während Freud die Sucht als eine unreife perverse Lust begreift, hat sich bei seinen Nachfolgern die Position durchgesetzt, dass die Sucht zur Abwehr eines früh in der Kindheit entstandenen Affekts dient. Die heutige Psychoanalyse kennt unterschiedliche Schweregrade der Sucht und verschiedene Funktionen des Suchtmittelgebrauchs wie die Verleugnung neurotischer Hemmungen, das Aufblähen eines geringen Selbstwerts, Beziehungsvermeidung oder gar die Vernichtung eines wertlosen Selbst.

Im vorliegenden Buch werden die wichtigsten Erklärungsmodelle dargestellt und anhand zahlreicher Fallbeispiele illustriert. Schließlich gibt der Autor Hinweise für die psychoanalytische Therapie mit Suchtkranken. Hier sollte die Übertragungssituation genutzt werden, um Affekt- und Beziehungsängste bewusst zu machen und sie durch kontrolliertes Erleben abzumildern. Ziel ist, das schwache Selbst des Patienten oder der Patientin so weit zu stärken, dass es immer weniger auf die süchtige Abwehr angewiesen ist.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8379-2306-3
ISBN-Online
978-3-8379-6823-1
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Analyse der Psyche und Psychotherapie
Sprache
Deutsch
Seiten
145
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Berührungsfurcht versus soziale Relevanz – Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
    1. Ersatzlust und neuer Trieb Kein Zugriff
    2. Die Initialverstimmung Kein Zugriff
    3. Selbsthass Kein Zugriff
    4. Resomatisierter Uraffekt Kein Zugriff
    5. Unerträgliche Scham und Schuld Kein Zugriff
    6. Die Einwirkungen der frühen Objekte Kein Zugriff
    7. Zusammenfassende Modelle Kein Zugriff
    1. Die unerträglichen Affekte und das negative Selbstbild Kein Zugriff
    2. Das Suchtmittel als unbelebtes Objekt Kein Zugriff
    1. Die verschiedenen Abwehraspekte der Sucht Kein Zugriff
    2. Das eingepasste Symptom Kein Zugriff
    1. Das funktionalisierende Objekt Kein Zugriff
    2. Die anaklitische »Überlassung« Kein Zugriff
    3. Die Regression zu einem beruhigenden Ort Kein Zugriff
    4. Die donale Verschiebung Kein Zugriff
    5. Separationsdruck Kein Zugriff
    6. Fetischisierung – der vollendende Abwehrschritt Kein Zugriff
    7. Ausgelöste oder reaktive Sucht Kein Zugriff
    8. Glücks- und Computerspiele Kein Zugriff
    1. Indikation und Diagnosestellung Kein Zugriff
    2. Differenzialdiagnose der symptomatischen versus der strukturellen Sucht Kein Zugriff
    3. Psychotherapie der symptomatischen Sucht Kein Zugriff
      1. Das Eigene finden und wertschätzen – das Selbstwertgefühl Kein Zugriff
      2. Abhängigkeit: Raum gewinnen gegen den Suchtdruck Kein Zugriff
      3. Über-Ich, therapeutische Identifikation und das Bild vom eigenen Selbst Kein Zugriff
    4. Zeitlicher Verlauf und Ablösung Kein Zugriff
  3. Schlussbemerkung: Probleme mit der Gegenübertragung Kein Zugriff Seiten 136 - 139
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 140 - 145

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