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Ich gebe zu, dass mir manchmal die Hände zitterten

Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943–1945
Autor:innen:
Verlag:
 2004

Zusammenfassung

Unterm faschistischen Regime wurden Juden seit der Einführung der antijüdischen Gesetzgebung 1938 rechtlich verfolgt, dennoch schützte Italien sie bis 1943 vor dem Zugriff des deutschen Bündnispartners. Nach der deutschen Besetzung des Landes im September 1943 und der Einrichtung einer Kollaborationsregierung unter Mussolini waren auch die Juden in Nord- und Mittelitalien ihres Lebens nicht mehr sicher: Etwa ein Fünftel der ausländischen und italienischen Juden wurde bis 1945 von deutschen und italienischen Einheiten verhaftet und aus Italien nach Auschwitz und in andere Lager deportiert oder vor Ort ermordet. Tausende Juden versuchten mit Hilfe ortskundiger Helfer die Flucht in das von Alliierten befreite Süditalien oder in die sichere Schweiz, darunter die Kinder und Jugendlichen der Villa Emma. Die seit 1939 operierende Hilfsdelegation für jüdische Emigranten (Delasem) arbeitete im Untergrund mit Vertretern der Kurie verschiedener Städte zusammen, um Gelder an Hilfsbedürftige zu verteilen, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und Verstecke zu finden. Kirchliche Netzwerke ermöglichten die Aufnahme jüdischer Männer, Frauen und Kinder in Klöstern und anderen katholischen Einrichtungen. Mehrere tausend Menschen konnten in den Städten untertauchen, weil ihnen städtische Angestellte und Druckereien falsche Ausweispapiere verschafften. Möglichkeiten zum Untertauchen bestanden aber auch in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten wie Olevano Romano oder Assisi. Angehörige des politischen Widerstands, nichtjüdische Verwandte, Freunde und Bekannte boten Verfolgten Unterkunft und Hilfe und retteten ihnen so vielerorts das Leben.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2004
Copyrightjahr
2004
ISBN-Print
978-3-86732-398-7
ISBN-Online
978-3-86732-624-7
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
541
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    1. Jüdisches Leben in Italien bis September 1943 Kein Zugriff
    2. Juden als Angehörige einer Feindnation: Deutsche Okkupation und Italienische Sozialrepublik Kein Zugriff
    3. Rettungsmöglichkeiten im deutsch besetzten Italien Kein Zugriff
    4. Dokumentation von Verfolgung und Hilfe Kein Zugriff
    1. Diplomatische Netzwerke zur Rettung von Juden im Ausland Kein Zugriff
    2. Die rettenden Staatsbürgerschaften der Familie Hodara Kein Zugriff
    3. Die Kinder und Jugendlichen der Villa Emma in Nonantola Kein Zugriff
    4. Jüdische Selbsthilfe in Zusammenarbeit mit der Kurie Kein Zugriff
    5. Katholisch-jüdische Hilfsnetzwerke in Florenz Kein Zugriff
    6. Hilfe durch Klöster und eine Druckerei in Assisi Kein Zugriff
    7. Rettung durch Einmauern im Dachstuhl der Kirche San Gioacchino in Rom Kein Zugriff
    8. Verfolgung und Zuflucht in den Zeichnungen von Aldo Gay Kein Zugriff
    9. Die Flucht der Mailänder Familie Lopez in die Schweiz Kein Zugriff
    10. Die Rettung der Familie Rosenberg Colorni durch Antifaschisten Kein Zugriff
  1. Dimensionen der Rettung zwischen Mythen und Fakten Kein Zugriff Seiten 503 - 508
  2. Dank Kein Zugriff Seiten 509 - 509
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 510 - 521
  4. Abbildungen Kein Zugriff Seiten 522 - 525
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 526 - 540

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