
Das Globalisierungs-Paradox
Die Demokratie und die Zukunft der Weltwirtschaft- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6401
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
«Dani Rodrik führt uns pointiert vor Augen, dass wir uns in einem Dreieck der Unvereinbarkeiten bewegen: Zwischen den Zielen mehr Demokratie, mehr nationale Selbstbestimmung und mehr wirtschaftliche Globalisierung gibt es keine Schnittmenge. Die Demokratie wollen und dürfen wir nicht aufgeben, die Globalisierung werden wir nicht verhindern. Die Auseinandersetzung mit Rodriks These zwingt deshalb dazu, über nationale Grenzen hinauszudenken und den Multilateralismus zu stärken.»
Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble
Die vorherrschende, liberale Globalisierungslehre hilft nicht weiter, sondern hat die jüngsten Krisen sogar mit verursacht. Das zeigt der renommierte Ökonom Dani Rodrik auf anschauliche und sympathische Weise anhand von zahlreichen historischen Rückblicken und harten ökonomischen Fakten. Insbesondere macht Rodrik deutlich, dass die Weltökonomie von einem politischen Trilemma bestimmt ist: Freier Welthandel und unbegrenzte Mobilität von Kapital und Arbeit sind nicht mit unseren Vorstellungen von Demokratie und Nationalstaat vereinbar. Auch wenn die Vorteile der Globalisierung für Rodrik unzweifelhaft sind, macht er keinen Hehl daraus, dass sie in diesen Trilemma das Nachsehen haben sollte. Statt sich die «goldene Zwangsjacke» der Globalisierung überzustreifen, sollte sich jedes Land auf demokratischem Weg für eine eigene Kombination von Marktöffnung, Produkt- und Arbeitsstandards und sozialem Netz entscheiden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-406-75654-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-75656-6
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6401
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 433
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- EINLEITUNG: Die Geschichte der Globalisierung, anders erzählt Kein Zugriff Seiten 9 - 27
- EINS: Von Märkten und Staaten: Ein historischer Blick auf die Globalisierung Kein Zugriff Seiten 27 - 51
- ZWEI: Aufstieg und Fall der ersten großen Globalisierung Kein Zugriff Seiten 51 - 79
- DREI: Warum erkennt nicht jeder die Vorteile des Freihandels? Kein Zugriff Seiten 79 - 103
- VIER: Bretton Woods, das GATT und die WTO: Handel in einer politisierten Welt Kein Zugriff Seiten 103 - 129
- FÜNF: Die finanzielle Globalisierung und ihre Eskapaden Kein Zugriff Seiten 129 - 155
- SECHS: Die Füchse und Igel des Finanzkapitals Kein Zugriff Seiten 155 - 183
- SIEBEN: Arme Länder in einer reichen Welt Kein Zugriff Seiten 183 - 211
- ACHT: Handelsfundamentalismus in den Tropen Kein Zugriff Seiten 211 - 241
- NEUN: Das politische Trilemma der Weltwirtschaft Kein Zugriff Seiten 241 - 269
- ZEHN: Ist eine Globalregierung machbar? Ist sie wünschenswert? Kein Zugriff Seiten 269 - 301
- ELF: Kapitalismus 3.0 Kein Zugriff Seiten 301 - 323
- ZWÖLF: Eine Globalisierung mit Augenmaß Kein Zugriff Seiten 323 - 361
- EPILOG: Eine Gutenachtgeschichte für Erwachsene Kein Zugriff Seiten 361 - 365
- NACHWORT: Von der Hyper- zur Hypoglobalisierung? Von Gabriel Felbermayr Kein Zugriff Seiten 365 - 383
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 383 - 417
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 417 - 419
- Register Kein Zugriff Seiten 419 - 433




