Lieber nicht
Ralf Rothmann und die Nominierungswut im Literaturbetrieb- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Dieser Essay verfolgt in zehn Schritten, wie der Deutsche Buchpreis sich aufgrund einer sehr cleveren Kalkulation in Sachen Marketing und Aufmerksamkeitsökonomie innerhalb kürzester Zeit als wichtigstes Ereignis für Buchbranche und Literaturbetrieb etablieren konnte – und liefert indirekt ein Bild derer gegenwärtigen Verfasstheit. Er zeichnet zugleich anhand implizit poetologischer Einlassungen und sonstiger Auskünfte zum schriftstellerischen Alltag nach, weshalb Ralf Rothmanns freundliches Nein zu solch einem Nominierungsrummel, so dezent wie deutlich formuliert, nur konsequent und folgerichtig war: Der kurzatmigen Hektik um Gewinnaussichten, öffentlichen Spekulationen um Dynamiken der Jurydiskussion sowie möglichen Beschädigungen nach wochenlanger medialer Erregung entzog er sich gleich zweimal, sowohl beim Deutschen Buchpreis wie auch beim Literaturpreis Ruhr. Weil dieses kompetitive Gerangel im Takt der Auszeichnungsmaschinen mit seinen Vorstellungen von Literatur und Schreiben so rein gar nichts zu tun hat. Dann lieber nicht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8498-2000-8
- ISBN-Online
- 978-3-8498-2050-3
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 120
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 6 - 6
- 1. Verzicht oder Verweigerung Kein Zugriff
- 2. Die Debatten im Vorfeld Kein Zugriff
- 3. Aufruf zum Widerstand Kein Zugriff
- 4. Forderungen nach Boykott Kein Zugriff
- 5. Bilanz: Deutscher Buchpreis Kein Zugriff
- 6. Ablehnung vor Einsendung Kein Zugriff
- 7. Selbstverständnis als Autor Kein Zugriff
- 8. Notizen, Einfälle, Einblicke Kein Zugriff
- 9. AuskünfteperInterview Kein Zugriff
- 10. Re: Literaturpreis Ruhr Kein Zugriff
- 11. Abschluss und Ausblick Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 78 - 120





