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Monographie Teilzugriff
Museen und Restitution
Postkoloniale Rückgabeforderungen in Westdeutschland seit 1973- Autor:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 223
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Die aktuelle Debatte um den Umgang mit Raubkunst aus kolonialen Kontexten ist nicht neu. Seitdem Objekte aus ehemals kolonisierten Gebieten nach Europa gebracht wurden, gibt es Rückgabeforderungen. In den 1970er Jahren gelangten solche Forderungen über die UN-Generalkonferenz ins Auswärtige Amt. Parallel dazu sahen sich mehrere deutsche Museen mit konkreten Restitutionsinteressen, etwa zu den »Benin-Bronzen« aus Nigeria, konfrontiert. Auf den Spuren von Museumsfachleuten, Journalist*innen und Spitzenpolitiker*innen rekonstruiert Anna Valeska Strugalla, wie die Restitutionsfrage vom außenpolitischen Problem zur entwicklungspolitischen Chance umgedeutet wurde und weshalb die intensive Debatte plötzlich an Bedeutung verlor.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2024
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8376-7343-2
- ISBN-Online
- 978-3-8394-7343-6
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 223
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 324
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 42
- 1.1 Ethnologie und Völkerkundemuseen in Westdeutschland nach 1969 Kein Zugriff Seiten 45 - 51
- 1.2 Fallstudie I: Rückgabeforderungen aus Nigeria Kein Zugriff Seiten 51 - 64
- 1.3 Fallstudie II: Rückgabewünsche aus Tansania Kein Zugriff Seiten 65 - 80
- 1.4 Zwischenfazit: Eigenlogiken der Museumsarbeit Kein Zugriff Seiten 80 - 82
- 2 Von der UN-Generalkonferenz in die Bonner Politik Kein Zugriff Seiten 85 - 96
- 3.1 Berater der Landespolitik Kein Zugriff Seiten 97 - 109
- 3.2 Der Einzelkämpfer Kein Zugriff Seiten 109 - 121
- 3.3 Die Intrige Kein Zugriff Seiten 121 - 131
- 3.4 Die neue Strategie Kein Zugriff Seiten 131 - 143
- 3.5 Zwischenfazit: Museumsfachleute als politische Akteure Kein Zugriff Seiten 144 - 148
- 4.1 Fokusverschiebung in der UNESCO, verminderter Druck in der Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 149 - 158
- 4.2 Fallstudie III: Drängen auf Bilateralität. Die Musterforderung aus Sri Lanka Kein Zugriff Seiten 158 - 171
- 4.3 Zwischenfazit: Erfolgreiche Abwicklung? Kein Zugriff Seiten 171 - 174
- 5.1 Rückgabegesuche und New Museology Kein Zugriff Seiten 177 - 186
- 5.2 Fallstudie IV: Prestigeprojekt statt Rückgabe. Eine Museumskooperation mit Mali Kein Zugriff Seiten 186 - 197
- 5.3 Museumshilfe statt Rückgabesorgen Kein Zugriff Seiten 197 - 207
- 5.4 Die Restitutionsfrage in der neuen Auswärtigen Kulturpolitik Kein Zugriff Seiten 207 - 220
- 5.5 Fallstudie V: Rückführungen als »Beweis guten Willens«. Ein Andenken für Kamerun und Togo Kein Zugriff Seiten 221 - 230
- 5.6 Fallstudie VI: Rückgabe als Ereignis. Ein Siassi-Schild für das Missionsjubiläum in Papua-Neuguinea Kein Zugriff Seiten 230 - 240
- 5.7 Zwischenfazit: Neue Rahmung der Rückgabeforderungen Kein Zugriff Seiten 240 - 242
- 6.1 Medienoffensive ohne Angriffsfläche Kein Zugriff Seiten 243 - 248
- 6.2 Neue und alte Rückgabeforderungen Kein Zugriff Seiten 248 - 254
- 6.3 Krisen, Umbrüche und politische Kurswechsel Kein Zugriff Seiten 254 - 264
- 6.4 Zwischenfazit: Keine postkoloniale Niederlage Kein Zugriff Seiten 264 - 268
- Zusammenfassung und Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 269 - 284
- A-1 Auswertung Printmedienanalyse Kein Zugriff Seiten 287 - 288
- A-2 Übersicht der ausgewerteten Presseberichte Kein Zugriff Seiten 289 - 296
- 1 Ungedruckte Quellen Kein Zugriff Seiten 297 - 300
- 2 Gedruckte Quellen Kein Zugriff Seiten 300 - 308
- 3 Literatur Kein Zugriff Seiten 308 - 320
- 4 Interviews Kein Zugriff Seiten 320 - 321
- 5 Publizistische Quellen Kein Zugriff Seiten 321 - 324





