Die Soziale Arbeit, 1951 gegründet, ist eine unabhängige wissenschaftliche Fachzeitschrift für Entwicklungen im Kontext der Sozialen Arbeit. Sie gehört zu den wichtigsten Publikationsmedien ihres Fachgebietes und wird von Lehrenden, Studierenden und Forschenden der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik ebenso gelesen wie von Fach- und Führungskräften aus Verbänden und Institutionen. Ziel ist es, die professionelle Entwicklung in den sozialen Arbeitsfeldern zu fördern. Neben fachspezifischen Praxisberichten werden Methoden und neue Konzepte vorgestellt. In der Rubrik „Rundschau“ werden Informationen aus allen sozialen Bereichen zusammengetragen. Der „Tagungskalender“ verweist auf wichtige Veranstaltungen, und in der „Zeitschriftenbibliographie“ werden aktuelle Aufsätze aus Fachzeitschriften aufgelistet. Die Soziale Arbeit erscheint 11-mal jährlich mit einem jährlichen Schwerpunktheft als Doppelausgabe. Alle wissenschaftlichen Beiträge durchlaufen ein Double-Blind Peer-Review-Verfahren. Die Redaktion wird von einem fachlichen Beirat beratend unterstützt, der sich aus Personen von Verbänden, Hochschulen, Politik und Verwaltung zusammensetzt. Die Zeitschrift kooperiert mit den akademischen Fachgesellschaften der Sozialen Arbeit aus Deutschland (DGSA) und Österreich (OGSA). Alle Beiträge der Sozialen Arbeit werden in der DZI SoLit indexiert.
Der Beitrag entwirft zwei Strategien auf der Makroebene als Implikationen eines politischen Mandats der Sozialen Arbeit im Wirken und Werk von Jane Addams und Florence Kelley: Kampagnenarbeit und die aktive Teilnahme an Gerichtsprozessen.
Seit einigen Jahren wird Stadtentwicklung verstärkt an globalen Umweltzielen ausgerichtet. Der Beitrag argumentiert, dass Gemeinwesenarbeit (GWA) ihren Grundanspruch, die polit-ökonomische Analyse gegenwärtiger Gesellschaftsverhältnisse zum...
Grüne Soziale Arbeit steckt im deutschsprachigen Raum noch in ihren Anfängen. Sie kann aber zur theoretischen und praktischen Beantwortung nicht nur der sozialen und kulturellen, sondern auch der grünen Frage einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu...
Der Beitrag geht der Frage nach, wie eine Soziale Arbeit im Kontext von Armut und Klassismus als transformative Makropraxis gestaltet werden kann. Nancy Frasers Gerechtigkeitstheorie wird als theoretische Rahmung, analytisches Werkzeug und...
Die Praxis der feministischen Makrosozialarbeit wirkt über einen Einzelfall hinaus und zielt auf die Veränderung von Bedingungen auf organisationaler, gesellschaftlicher und globaler Ebene ab, die infolge einer hegemonialen Geschlechterordnung...
Soziale Arbeit setzt sich als Makropraxis insbesondere mit Machtverhältnissen in der Gesellschaft und ihren sozialen Teilsystemen auseinander. Der ausgehend von einem kritisch-reflexiven Verständnis entwickelte Analyseleitfaden lässt...
Politische Bildung ist in letzter Zeit in den Fokus der Sozialen Arbeit gerückt. Die Analyse des Diskurses zeigt, dass der Anspruch des politischen und bildenden Handelns in Theorien und Konzepten der Sozialen Arbeit erhoben wird, aber hinsichtlich...
Dieser Beitrag nimmt entlang von 31 Beiträgen im Sammelband „Sozialarbeitende in der Politik“ Strategien parteipolitischen Engagements von Fachpersonen der Sozialen Arbeit in den Blick. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse werden die...
Soziale Arbeit als Makropraxis setzt unter anderem voraus, dass zukünftige Sozialarbeitende im Rahmen des Studiums das hierfür notwendige Wissen erwerben und die diesbezüglich erforderlichen Fähigkeiten erproben. Aus einer Analyse von Curricula...