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Die Logik der Lyrik

Goethes Phänomenologie des Geistes in Gedichten
Autor:innen:
Reihe:
Litterae, Band 196
Verlag:
 01.12.2013

Zusammenfassung

Goethes »große Hymnen« wie Mahomets Gesang, Wandrers Sturmlied, Prometheus und Ganymed zählen zu den zentralen poetologischen Texten des jungen Dichters und der Genieästhetik des Sturm und Drang. Allerdings artikulieren sich in ihnen recht widersprüchliche poetische Programme. Diese Widersprüche lassen sich erklären, wenn die Gedichte im Kontext der handschriftlich überlieferten ›Ersten Weimarer Gedichtsammlung‹ (1777) untersucht werden. Handelt es sich bei den Geniehymnen für sich betrachtet um »Bruchstücke einer großen Konfession«, so erscheinen sie im kunstvollen Arrangement der ersten zwölf Gedichte dieser Sammlung als integrale Bestandteile eines poetologischen Geniezyklus. Jedoch hat ihn Goethe in dieser Form niemals veröffentlicht und mit Absicht ›ruiniert‹. Die vorliegende Studie rekonstruiert in detaillierten intertextuellen und intra-kontextuellen Interpretationen die immanente Poeto-Logik dieses bislang verschütteten Hauptwerks des jungen Goethe. Sie legt die theoretische Ambition des Dichters frei, dessen metapoetische Selbstanalyse des lyrisch-poetischen Genies Hegels Phänomenologie des Geistes antizipiert und Kants Kritik der Urteilskraft durch eine Kritik der Einbildungskraft komplementiert. CHRISTIAN P. WEBER unterrichtet als Assistant Professor of German Studies an der Florida State University in Tallahassee.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2013
Erscheinungsdatum
01.12.2013
ISBN-Print
978-3-96821-458-0
ISBN-Online
978-3-96821-672-0
Verlag
Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
Reihe
Litterae
Band
196
Sprache
Deutsch
Seiten
488
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
    1. Thema, These und Methode Kein Zugriff
    2. Abgrenzung von anderen Interpretationsansätzen Kein Zugriff
    3. Gliederung der Arbeit Kein Zugriff
      1. Hypothese Kein Zugriff
      2. Grundbegriffe: Geist – Phantasie – Einbildungskraft – Bildungstrieb – Genie/Genius Kein Zugriff
      1. Es: »Poetischer Bildungstrieb« Kein Zugriff
        1. »Verwandlung in ein Bild« Kein Zugriff
        2. »Dialektische Übungen« Kein Zugriff
        3. »Doppelte Beobachtung« in den Neuen Liedern Kein Zugriff
      2. Über-Ich: »Wahre Poesie« Kein Zugriff
      1. Poesie vs. Rhetorik: Das Paradox der Einbildungskraft Kein Zugriff
      2. Die Eigenart der Dichtkunst Kein Zugriff
      1. Kants ästhetische Urteilskraft und Goethes poetische Einbildungskraft Kein Zugriff
      2. Ästhetischer Vor-Fall Kein Zugriff
        1. Das »Gedichtete« Kein Zugriff
        2. Lyrisches Ereignis (Nichtung und Dichtung) Kein Zugriff
        3. Poetischer Ausdruck (Sprechakt und Schriftwerk) Kein Zugriff
        4. Metapoetische Realisierung (Ästhetische Idee und poetische Idee) Kein Zugriff
        1. Entwicklung mit der Zeit: Genese und Genealogie des poetischen Genies Kein Zugriff
        2. Ausdehnung im Raum: Topographien der Selbsterkundung und Welterfahrung Kein Zugriff
        1. o. Kreativer Geist: Mahomets Gesang Kein Zugriff
          1. Vox clamantis in deserto: Wandrers Sturmlied Kein Zugriff
          2. Nacheifernder Bildner: Künstlers Morgenlied Kein Zugriff
          3. Vortrefflicher ›Dichter‹: An Schwager Kronos Kein Zugriff
          1. Poietisches Über-Ich: Prometheus Kein Zugriff
          2. Aisthetisches Subjekt: Ganymed Kein Zugriff
          1. Kathartisches Ich: Seefahrt Kein Zugriff
        1. Hermeneutischer Genius: Der Wandrer Kein Zugriff
      1. Zyklische Grundstruktur Kein Zugriff
        1. Gottwerdung: Generierung lyrisch-poetischer Energie Kein Zugriff
        2. Menschwerdung: Synthetisierung poetisch-ästhetischer Autonomie Kein Zugriff
      2. Motivische und thematische Korrespondenzen Kein Zugriff
        1. Die Matrix des Geniezyklus: Gottes Schöpfungshieroglyphe Kein Zugriff
        2. Alles in Einem: Das »reine Phänomen« von Goethes metapoetischem Genius Kein Zugriff
    1. Die Aufopferung des Genies: Ein Gleichnis Kein Zugriff
    2. Bruchstücke einer großen Konfession« Kein Zugriff
  2. Anhang A: Die ersten zwölf Gedichte der ›Ersten Weimarer Gedichtsammlung‹ Kein Zugriff Seiten 451 - 469
  3. Anhang B: Die Entstehungs- und Veröffentlichungsdaten der ersten zwölf Gedichttitel der ›Ersten Weimarer Gedichtsammlung‹ Kein Zugriff Seiten 470 - 472
  4. Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 473 - 488

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