
Die Sprache der Physis
Friedrich Nietzsche und die Heraufkunft der Theatrokratie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Noch nicht entdeckt: Friedrich Nietzsche als höchst origineller Theatertheoretiker, der auch das philosophische Denken als Bühnensprache entlarvt. Nietzsche, der Apologet der griechischen Tragödie und abtrünnige Wagnerianer, ist als höchst origineller Theatertheoretiker noch gar nicht entdeckt. Gegen die Dekadenz der Zeit zielt Nietzsche auf eine Befreiung der menschlichen Physis von Bedeutungszuschreibungen und Sinnproduktion. Im Zirkus und in der Commedia dell`arte, im Karneval und in mittelalterlichen Narrenfesten zeigt der Kulturkritiker Nietzsche Möglichkeiten auf, das schöpferische Potential der Physis freizusetzen. Das philosophische Denken verfährt selbst theatral und bringt den Denker als Possenreißer und Hanswurst, aber auch als Caesar und Erlöser zur Erscheinung. Letztlich schärft Nietzsche so auch den machtanalytischen Blick für die großen Schauspielerinnen und Schauspieler seiner Zeit - von Sarah Bernhardt bis hin zu Napoleon.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5185-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4863-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 558
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Schauspielernde Philosophen. Die Gebärdensprache der Denker Kein Zugriff
- Das dezentrierte Subjekt auf der Bühne Kein Zugriff
- Vernatürlichung – Verlebendigung. Satyrs schöpferische Ekstasen Kein Zugriff
- Der bewusste Schauspieler – Macht und Mimesis Kein Zugriff
- Physische Verhärtung, heroische Versteinerung, visionäre Verklärung Kein Zugriff
- Verflüssigen und Starr-Werden. Die Sprache der Physis Kein Zugriff
- Der Schauspieler Zarathustra Kein Zugriff
- Bildhauer und Tänzer. ›Die dionysische Weltanschauung‹ Kein Zugriff
- Fingierte Naturwesen. Der Satyrchor Kein Zugriff
- Dionysos, der Bühnenheld Kein Zugriff
- Ästhetischer Sokratismus. Der Schauspieler Euripides Kein Zugriff
- Transfiguration. Verwandlung und Verklärung des Physischen Kein Zugriff
- Synthesen. Die Physis zwischen Sprache und Musik Kein Zugriff
- Buntscheckige Gegenwart und physische Erneuerung Kein Zugriff
- Jahrmarkts-Buntheit. Kopien und Fälschungen Kein Zugriff
- Auftritt des Schauspielers Kein Zugriff
- Wachsfiguren und Marionetten. Sprachbildner der Gegenwart Kein Zugriff
- Anti-moderne Muskelspiele Kein Zugriff
- Karneval und Stileinheit. Denken in Gegensätzen Kein Zugriff
- Auftritt die lustige Person Kein Zugriff
- Plastisches Vermögen und verbesserte Physis Kein Zugriff
- Verklärte Physis. Enthüllung der Künstler und Philosophen Kein Zugriff
- Staatenbildung. Die Lust am Falschen Kein Zugriff
- Improvisation und Versteinerung. Der Philosoph als Heros Kein Zugriff
- Zarathustra – Schauspieler und Komiker Kein Zugriff
- ›Exkurs: Nietzsche geht in den Zirkus‹ Kein Zugriff
- Der Possenreißer – Improvisationstheater und Commedia dell’arte Kein Zugriff
- Tableaux vivants. Große Männer – Gelehrte – Frauen Kein Zugriff
- Große Schauspieler Kein Zugriff
- Schauspieler-Affen: Eine kleine Evolutionsgeschichte der Bühnenhelden Kein Zugriff
- Der Typus des höheren Menschen – Anti-Artisten Kein Zugriff
- Hörspiele – Schauspiele Kein Zugriff
- Die überlegene Physis der Narren – Narrenfest und Körpersprache Kein Zugriff
- Die Schauspieler treten auf Kein Zugriff
- Das Lied des alten Zauberers Kein Zugriff
- Das Tier des Dionysos Kein Zugriff
- Ein Hörspiel auf höherer Ebene Kein Zugriff
- Wagner und Napoleon – Kunst und Caesarismus Kein Zugriff
- Die Komplementarität von Künstler und Herrscher Kein Zugriff
- Caesarenwahn. Dionysische Kriegsspiele Kein Zugriff
- Der Schauspieler-Tyrann Kein Zugriff
- ›Exkurs: Emil Devrient und der Schauspieler-Starkult im 19. Jahrhundert‹ Kein Zugriff
- Der Befehl. Napoleon als Sprachkünstler? Kein Zugriff
- Identifikation und ›décadence‹. Nietzsche als Napoleon Kein Zugriff
- Nietzsches Napoleon-Bild vor dem Hintergrund von Stendhals und Emersons Entwürfen Kein Zugriff
- Stendhals ›Le Rouge et le Noir – L’homme supérieur‹ im nachnapoleonischen Zeitalter Kein Zugriff
- Emersons ›Representative Men‹. Repräsentation und demokratische Partizipation Kein Zugriff
- Der Schluss-Tyrann: die Fragilität höherer Kulturmenschen Kein Zugriff
- Caesar – eine Erfindung Shakespeares Kein Zugriff
- Anti-Caesar Brutus. Der Schauspieler triumphiert Kein Zugriff
- Die Schauspielerin als Glaubensbotin: Hedwig Raabe Kein Zugriff
- Der weibliche Hamlet. Felicitas von Vestvaly Kein Zugriff
- Die Göttliche. Sarah Bernhardt in Genua Kein Zugriff
- Hosen und Zigarren. George Sand spielt Schriftstellerin Kein Zugriff
- Statuenzerstörer. Der göttliche Hanswurst Kein Zugriff
- Ausklang in der Stierkampf-Arena. Nietzsche tritt auf Kein Zugriff
- Bedeutungsproduktion. Kalkulierte Körperspiele in ›Der Fall Wagner‹ Kein Zugriff
- Warten auf den steinernen Gast. ›Nietzsche contra Wagner‹ Kein Zugriff
- »an Stelle der Athleten haben wir unsre Märtyrer«. Wiedersehen im Jenseits Kein Zugriff Seiten 528 - 532
- Quellen Kein Zugriff
- Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 557 - 557
- Dank Kein Zugriff Seiten 558 - 558




