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Monographie Kein Zugriff

Demokratie jenseits des Staates

Partizipatives Regieren und Governance
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Im vorliegenden Buch wird davon ausgegangen, dass mit dem, was seit Beginn der 90er Jahre als Governance thematisiert wird, die Sphäre des Politischen insofern in die Gesellschaft in vielfältiger Weise hinein ausgedehnt wird, als sie nicht mehr an den Staat oder regierungszentrierte institutionelle Strukturen des politischen Systems gebunden ist. Vor diesem Hintergrund wird thematisiert, ob die mit der Allgegenwart von Governance verbundene Ausdehnung des Politischen in die Gesellschaft hinein nicht auch so gewendet werden kann, dass eine in diesem Sinne vergesellschaftete und entstaatlichte Politik Möglichkeiten einer Neudefinition und Ausweitung demokratischen Selbstregierens eröffnet – und nicht auf eine Einschränkung demokratischen Selbstregierens hinausläuft.

Zur Beantwortung der aufgeworfenen Frage werden konzeptionelle Überlegungen zu „drei Welten demokratischen Handelns“ und zu einer „Regimekomposition“ politischer Systeme entwickelt. Damit wird es möglich, systematisch möglichen Komplementaritäten unterschiedlicher Formen des Regierens bzw. Governance-Modi nachzugehen. Bei diesem Komplementaritäten geht es im Kern darum, wie nicht nur Effektivität, sondern vor allem auch die Legitimität politischer Interventionen im Sinne einer demokratischen Selbsteinwirkung hergestellt und gesichert werden kann.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3428-6
ISBN-Online
978-3-8452-0785-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Modernes Regieren - Schriften zu einer neuen Regierungslehre
Band
4
Sprache
Deutsch
Seiten
211
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 9
    Autor:innen:
  2. Verzeichnis der Schaubilder Kein Zugriff Seiten 10 - 10
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 20
    Autor:innen:
    1. Zu den demokratischen Herausforderungen des Regierens in einer „politischen Gesellschaft“ Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      Autor:innen:
      1. Zur Bestimmung der demokratischen Qualität partizipativen Regierens Kein Zugriff Seiten 24 - 27
        Autor:innen:
      2. Zum Akteursbegriff Kein Zugriff Seiten 27 - 29
        Autor:innen:
    2. Zum Begriff der Steuerungsfähigkeit Kein Zugriff Seiten 29 - 31
      Autor:innen:
    3. Effektivität, Effizienz und Legitimität als Maßstäbe „guten Regierens“ Kein Zugriff Seiten 31 - 36
      Autor:innen:
    1. Vom Staatsversagen zu Governance Kein Zugriff Seiten 37 - 40
      Autor:innen:
    2. Verhandeln und Argumentieren als horizontale und kommunikationsbasierte Modi der Handlungskoordination Kein Zugriff Seiten 40 - 42
      Autor:innen:
    3. Meta-Governance und die Formierung von Governance-Arrangements Kein Zugriff Seiten 42 - 44
      Autor:innen:
    4. Verschiedene „governing orders“ und die „Drei Welten demokratischen Handelns“ Kein Zugriff Seiten 44 - 52
      Autor:innen:
    1. Bürgerschaftliche Rechte neu denken Kein Zugriff Seiten 53 - 58
      Autor:innen:
    2. Zur Strukturierung von Beteiligungsmöglichkeiten Kein Zugriff Seiten 58 - 66
      Autor:innen:
    1. Zur Regimekomposition politischer Systeme Kein Zugriff Seiten 67 - 77
      Autor:innen:
    2. Zur allgemeinen Struktur der Regimekomposition in der EU und Perspektiven ihrer zivilgesellschaftlichen Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 77 - 88
      Autor:innen:
      1. Individuelles Lernen Kein Zugriff Seiten 89 - 93
        Autor:innen:
      2. Lernen in Interaktion Kein Zugriff Seiten 93 - 96
        Autor:innen:
      3. Lernen in Organisationen/Organisationslernen Kein Zugriff Seiten 96 - 100
        Autor:innen:
      4. Lernen in Policy-Netzen Kein Zugriff Seiten 100 - 102
        Autor:innen:
    1. „Governing orders“ und Wissen Kein Zugriff Seiten 102 - 110
      Autor:innen:
    1. Zu möglichen Komplementaritäten unterschiedlicher Governance-Ansätze Kein Zugriff Seiten 111 - 112
      Autor:innen:
      1. Effektivität und Effizienz – und Reformperspektiven der „New Public Management“-Modernisierer Kein Zugriff Seiten 112 - 117
        Autor:innen:
      2. Effektivität und Legitimität – und Reformperspektiven der „alternativen Modernisierer“ Kein Zugriff Seiten 117 - 118
        Autor:innen:
      3. Legitimität und Effizienz – und Reformperspektiven der „traditionellen Modernisierer“ Kein Zugriff Seiten 118 - 120
        Autor:innen:
      4. Zur personellen Verklammerung der „discourse communities“ Kein Zugriff Seiten 120 - 121
        Autor:innen:
      1. Effektivität und Effizienz – und die „expertokratische“ Perspektive Kein Zugriff Seiten 121 - 123
        Autor:innen:
      2. Effektivität und Legitimität – und die „zivilgesellschaftliche“ Perspektive Kein Zugriff Seiten 123 - 123
        Autor:innen:
      3. Legitimität und Effizienz – und die „traditionelle“ Perspektive Kein Zugriff Seiten 123 - 124
        Autor:innen:
      4. Bezugspunkte und Verbindungsmöglichkeiten der Entwicklungsperspektiven Kein Zugriff Seiten 124 - 128
        Autor:innen:
    2. Verbindungspunkte und Komplementaritäten Kein Zugriff Seiten 128 - 128
      Autor:innen:
    1. Die EU-Strukturfondsförderung – ein Paradebeispiel für die Funktionslogik eines Mehrebenensystems Kein Zugriff Seiten 129 - 131
      Autor:innen:
    2. Steuerungsfähigkeit nicht trotz, sondern aufgrund von Differenzierung – aber mit loser Koppelung Kein Zugriff Seiten 131 - 134
      Autor:innen:
    3. Eingeschränkte Steuerungsfähigkeit aufgrund von stark ausgeprägter Differenzierung und defizitären Kohärenzmechanismen. Der Fall der EU-Umweltpolitik Kein Zugriff Seiten 134 - 139
      Autor:innen:
    4. Lose Koppelung und Steuerungsfähigkeit Kein Zugriff Seiten 139 - 142
      Autor:innen:
    1. Föderalisierung – und das Paradox der Aufrechterhaltung des Mehrheitsprinzips durch seine Einschränkung Kein Zugriff Seiten 143 - 146
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      1. Gibt es eine optimale Größe demokratischer Selbstregierung? Kein Zugriff Seiten 146 - 148
        Autor:innen:
      2. Ist effektive demokratische Selbstregierung an eine flexible politische Geometrie gebunden? Kein Zugriff Seiten 148 - 152
        Autor:innen:
      1. Zur Debatte über das Regieren in metropolitanen Räumen Kein Zugriff Seiten 152 - 156
        Autor:innen:
      2. Perspektiven demokratischen Regierens in der flexiblen politischen Geometrie von metropolitanen Räumen Kein Zugriff Seiten 156 - 159
        Autor:innen:
      1. Stadt als räumlich spezifische Interaktionsstruktur Kein Zugriff Seiten 159 - 160
        Autor:innen:
      2. Zur Konstruktion von „Dichte“ im Nationalstaat und in einer post-nationalen Konstellation Kein Zugriff Seiten 160 - 165
        Autor:innen:
      1. Zur „Emergenz von Weltstaatlichkeit“ Kein Zugriff Seiten 165 - 167
        Autor:innen:
      2. Ist Weltstaatlichkeit notwenig? Kein Zugriff Seiten 167 - 172
        Autor:innen:
      1. Monopolisierung bestimmter Funktionen und „Verbandscharakter“. Zur begrifflichen Bestimmung „politischer Einheiten“ als „Staat“ Kein Zugriff Seiten 172 - 174
        Autor:innen:
      2. Eine flexible politische Geometrie als Verbindung von Territorial- und Funktionalstaatlichkeit Kein Zugriff Seiten 174 - 178
        Autor:innen:
    1. Die „drei Welten demokratischen Handelns“ und Perspektiven partizipativen Regierens Kein Zugriff Seiten 179 - 184
      Autor:innen:
    2. Die Sektorkomposition politischer Systeme und die Perspektive von Komplementäritäten zwischen verschiedenen Sektoren der Interessenvermittlung Kein Zugriff Seiten 184 - 186
      Autor:innen:
    3. Lose Koppelung und die Perspektive von Vielfalt Kein Zugriff Seiten 186 - 188
      Autor:innen:
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 189 - 211
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