LiteraturLesen
Was lässt sich beim Lesen denken?- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Dieses Buch ist für alle, die beim Lesen von Literatur über das Gelesene ‚nach-denken‘ möchten. Das kann man leichter und angemessener tun, wenn man etwas von der besonderen Sprache der Literatur versteht. Diese poetische Sprache unterscheidet sich äußerlich nicht von der normalen, natürlichen Sprache. Dennoch ist es grundlegend verschieden, ob zum Beispiel jemand seinen Vater fragt: „Aber ist Euch auch wohl, Vater?“, oder ob ein Drama mit diesen Worten beginnt. Was im normalen Leben nur den Gesundheitszustand eines konkreten Menschen meint, kann in einem Drama – wenn der ‚Vater‘ im Zeitalter des Absolutismus zugleich ein ‚regierender Graf‘ ist – darüber hinaus nach dem Zustand des patriarchalen Systems fragen, in dem der Autor und sein Publikum leben.
In diese poetische Sprache führt LiteraturLesen ein und versucht allgemeinverständlich zu vermitteln, auf welch vielfältige Weise Literatur bedeutend sein kann. Das Buch enthält ein Modell, das den Blick und die Gedanken auf Zusammenhänge lenkt, die beim normalen Lesen von Literatur unbeachtet bleiben. An Beispielen aus der erzählenden, lyrischen und dramatischen Literatur wird gezeigt, wie sich das Modell anwenden lässt und was es „bringt“, wenn man poetische Literatur zu lesen versteht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-89528-396-3
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1648-3
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 219
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 9
- Kapitel 1: Zum Begriff der Bedeutung Kein Zugriff Seiten 10 - 16
- Kapitel 2: Erste Gedanken beim Lesen eines Romans Kein Zugriff Seiten 17 - 21
- Kapitel 3: Erste Gedanken beim Lesen eines Trivialromans Kein Zugriff Seiten 22 - 27
- Kapitel 4: Aufbau des Erzählwerks Kein Zugriff Seiten 28 - 34
- Kapitel 5: Erweiterter Aufbau des Erzählwerks Kein Zugriff Seiten 35 - 45
- Kapitel 6: Zum Begriff des fiktiven Erzählers Kein Zugriff Seiten 46 - 51
- Kapitel 7 - Beispiel 1: Peter Hacks: Beerdigung eines Monarchen Kein Zugriff Seiten 52 - 57
- Kapitel 8 - Beispiel 2: Michael Ende: Die unendliche Geschichte Kein Zugriff Seiten 58 - 64
- Kapitel 9 - Beispiel 3: Ingeborg Bachmann: Drei Wege zum See Kein Zugriff Seiten 65 - 74
- Kapitel 10 - Beispiel 4: Myron Levoy: Der gelbe Vogel Kein Zugriff Seiten 75 - 84
- Kapitel 11 - Beispiel 5: Franz Kafka: Der Fahrgast Kein Zugriff Seiten 85 - 93
- Kapitel 12: Zu den Besonderheiten lyrischer Literatur Kein Zugriff Seiten 94 - 105
- Kapitel 13 - Beispiel 6: Johann Wolfgang Goethe: An Schwager Kronos - Mächtiges Überraschen Kein Zugriff Seiten 106 - 117
- Kapitel 14 - Beispiel 7: Georg Trakl: Trompeten Kein Zugriff Seiten 118 - 126
- Kapitel 15 - Beispiel 8: Günter Eich: Latrine Kein Zugriff Seiten 127 - 134
- Kapitel 16 - Beispiel 9: Eugen Gomringer: schweigen. Ernst Jandl: alphabet einer macht, mit drei unbekannten Kein Zugriff Seiten 135 - 141
- Kapitel 17 - Beispiel 10: Hans Magnus Enzensberger: flechtenkunde Kein Zugriff Seiten 142 - 161
- Kapitel 18: Zu den Besonderheiten dramatischer Literatur Kein Zugriff Seiten 162 - 175
- Kapitel 19 - Beispiel 11: Friedrich Schiller: Wilhelm Tell Kein Zugriff Seiten 176 - 192
- Kapitel 20 - Beispiel 12: Günter Eich: Träume Kein Zugriff Seiten 193 - 210
- Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 211 - 215
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 216 - 219





