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Monographie Kein Zugriff

Kritik demokratischer Praxis

Eine ideengeschichtliche Studie
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

In der vorliegenden Studie wird gezeigt, wie zentrale Autoren der Ideengeschichte – darunter Thukydides, Platon, Aristoteles, Burke, die Autoren der Federalist Papers, Sieyes, Tocqueville und Weber – demokratische Praktiken wie Wahlen, Volksversammlungen und Beratungsprozesse beschrieben und kritisiert haben. Die grundlegende These der Arbeit ist, dass diese Kritik auf eine Veränderung der demokratischen Praktiken abzielt.

Damit schließt der Autor an die Überlegungen der Cambridge-School zum begriffspolitischen Charakter bedeutender ideengeschichtlicher Werke an. Indem nämlich die ideengeschichtlichen Autoren demokratische Praxis beschreiben und darstellen, greifen sie immer auch politisch in den Kampf um die semantische Hegemonie ein.

Im Ergebnis wird deutlich, dass unser gegenwärtiges Demokratieverständnis wesentlich von ideengeschichtlichen Kritikern demokratischer Praxis geprägt worden ist. Insofern ist diese Studie ein Beitrag zur Geschichte des stets umstrittenen Demokratiebegriffs.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6806-9
ISBN-Online
978-3-8452-3242-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
Band
20
Sprache
Deutsch
Seiten
386
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
    1. Rationale Rekonstruktion und das Problem der Autorenauswahl Kein Zugriff Seiten 11 - 18
      Autor:innen:
    2. Aufbau der Studie Kein Zugriff Seiten 18 - 22
      Autor:innen:
    1. Ideen als ‚Marker’ von Praktiken Kein Zugriff Seiten 23 - 27
      Autor:innen:
    2. Theories as moves Kein Zugriff Seiten 27 - 31
      Autor:innen:
    3. Eine Heuristik demokratischer Praktiken Kein Zugriff Seiten 31 - 36
      Autor:innen:
    1. Von der Notwendigkeit der Täuschung Kein Zugriff Seiten 37 - 49
      Autor:innen:
      1. Athener bestimmen Kleon zum Feldherrn Kein Zugriff Seiten 49 - 51
        Autor:innen:
      2. Athenische Volksversammlung beschließt Sizilienexpedition Kein Zugriff Seiten 51 - 55
        Autor:innen:
      3. Volksversammlung in Syrakus Kein Zugriff Seiten 55 - 57
        Autor:innen:
      4. Kriegsrat im Lager der Athener Kein Zugriff Seiten 57 - 59
        Autor:innen:
    2. Thukydides’ Alternativen: Expertengremien und geleitete Demokratie Kein Zugriff Seiten 59 - 64
      Autor:innen:
    1. Kritik der sophistischen Rhetorik als demokratischer Praktik Kein Zugriff Seiten 65 - 79
      Autor:innen:
    2. Das Gastmahl oder der menschliche Faktor Kein Zugriff Seiten 79 - 84
      Autor:innen:
      1. Die dreistufige Wahl der Gesetzeswächter Kein Zugriff Seiten 84 - 87
        Autor:innen:
      2. Die Bestellung des Rates Kein Zugriff Seiten 87 - 89
        Autor:innen:
      3. Die Bestimmung der Amtspersonen Kein Zugriff Seiten 89 - 91
        Autor:innen:
      4. Die geheime Wahl des Erziehungsaufsehers Kein Zugriff Seiten 91 - 91
        Autor:innen:
      5. Die Vermeidung politischer Kontingenz Kein Zugriff Seiten 91 - 93
        Autor:innen:
    3. Von der Kritik der Demokratie zur epistemischen Demokratie? Kein Zugriff Seiten 93 - 96
      Autor:innen:
    1. Die Entlarvung demokratischer Praktiken Kein Zugriff Seiten 97 - 106
      Autor:innen:
    2. Die semantische Transformation der Demokratie Kein Zugriff Seiten 106 - 110
      Autor:innen:
    3. Die Rhetorik: Eine Anleitung zum politischen Handeln Kein Zugriff Seiten 110 - 120
      Autor:innen:
    4. Aristoteles’ Erfindung der elektoralen Demokratie Kein Zugriff Seiten 120 - 122
      Autor:innen:
  2. Erste Zwischenbetrachtung Kein Zugriff Seiten 123 - 127
    Autor:innen:
    1. Edmund Burke als Parlamentarier und politischer Denker Kein Zugriff Seiten 128 - 131
      Autor:innen:
      1. Eine ästhetische Grundlegung politischer Praxis Kein Zugriff Seiten 131 - 134
        Autor:innen:
      2. Rhetorische Praxis I: Burke als Verschwörungstheoretiker Kein Zugriff Seiten 134 - 136
        Autor:innen:
      3. Rhetorische Praxis II: Betrachtungen über die Französische Revolution Kein Zugriff Seiten 136 - 141
        Autor:innen:
      1. Von der temporären Notwendigkeit der Parteilichkeit Kein Zugriff Seiten 141 - 144
        Autor:innen:
      2. Burkes Verteidigung der ‚virtuellen Repräsentation’ Kein Zugriff Seiten 144 - 148
        Autor:innen:
      3. Wahlkämpfe als Übel der Demokratie Kein Zugriff Seiten 148 - 151
        Autor:innen:
    2. Ein Denken an der Schwelle zur Demokratie Kein Zugriff Seiten 151 - 152
      Autor:innen:
    1. Die föderalistische Kritik direkt-demokratischer Praktiken Kein Zugriff Seiten 153 - 160
      Autor:innen:
    2. Eine Republik mit möglichst wenig Demos – begriffspolitische Strategien der Federalists Kein Zugriff Seiten 160 - 169
      Autor:innen:
    3. Die Natur der Repräsentation und deren demokratische Kontrolle Kein Zugriff Seiten 169 - 181
      Autor:innen:
    4. Der Streit um die Regulierung von Wahlen Kein Zugriff Seiten 181 - 187
      Autor:innen:
    5. Von der Selbstregierung zur Elitendemokratie Kein Zugriff Seiten 187 - 190
      Autor:innen:
    1. Sieyes‘ Verteidigung der repräsentativen Regierung Kein Zugriff Seiten 191 - 199
      Autor:innen:
    2. Die radikaldemokratischen Bestrebungen der Sansculotten und deren Einhegung durch Robespierre Kein Zugriff Seiten 199 - 208
      Autor:innen:
    3. Die Verfestigung des liberalen Konstitutionalismus Kein Zugriff Seiten 208 - 212
      Autor:innen:
    4. Demokratische Revolutionen? Kein Zugriff Seiten 212 - 214
      Autor:innen:
    1. Die gefährliche Demokratie Kein Zugriff Seiten 215 - 224
      Autor:innen:
      1. Parteien und Berufspolitiker als Übel der Demokratie Kein Zugriff Seiten 224 - 230
        Autor:innen:
      2. Tocqueville über Versammlungen, Ausschüsse und Geschworenengerichte Kein Zugriff Seiten 230 - 239
        Autor:innen:
      3. Wahlverfahren und Wahlkämpfe Kein Zugriff Seiten 239 - 248
        Autor:innen:
    2. Die Regierung der Gleichheit Kein Zugriff Seiten 248 - 252
      Autor:innen:
  3. Zweite Zwischenbetrachtung Kein Zugriff Seiten 253 - 260
    Autor:innen:
    1. Die Unentrinnbarkeit der Oligarchie Kein Zugriff Seiten 261 - 269
      Autor:innen:
    2. Innerparteiliche Machtkämpfe Kein Zugriff Seiten 269 - 274
      Autor:innen:
    3. Grenzen und Perspektiven Kein Zugriff Seiten 274 - 279
      Autor:innen:
    1. Parteiensoziologie Kein Zugriff Seiten 280 - 290
      Autor:innen:
      1. Unmittelbare Demokratie Kein Zugriff Seiten 290 - 294
        Autor:innen:
      2. Parlamentarische Elitendemokratie Kein Zugriff Seiten 294 - 299
        Autor:innen:
      3. Plebiszitäre Demokratie Kein Zugriff Seiten 299 - 302
        Autor:innen:
    2. Webers Neubewertung der Demagogie und der Emotionalität von Politik Kein Zugriff Seiten 302 - 306
      Autor:innen:
    3. Zwischen Realismus und Zeitgeist Kein Zugriff Seiten 306 - 309
      Autor:innen:
    1. Der korrupte ‚Boss’ und die Blockade demokratischer Praxis durch die Herrschaft der Gesetze Kein Zugriff Seiten 310 - 323
      Autor:innen:
    2. Eine Erneuerung der Demokratie 315 12.3 Die Stärkung der demokratischen Kontrolle und die Verflüssigung der Volkssouveränität Kein Zugriff Seiten 323 - 326
      Autor:innen:
    1. Kritik demokratischer Mythen und die Macht der Stereotypen Kein Zugriff Seiten 327 - 332
      Autor:innen:
    2. Die massenmediale Manipulation der öffentlichen Meinung Kein Zugriff Seiten 332 - 337
      Autor:innen:
    3. Verwissenschaftlichung der Politik und Kontrolle der Machthaber Kein Zugriff Seiten 337 - 340
      Autor:innen:
    4. Demokratietheorie zwischen Idealismus und Realismus Kein Zugriff Seiten 340 - 344
      Autor:innen:
  4. Demokratie im Wandel Kein Zugriff Seiten 345 - 360
    Autor:innen:
    1. Quellen Kein Zugriff Seiten 361 - 363
      Autor:innen:
    2. Literatur Kein Zugriff Seiten 363 - 386
      Autor:innen:

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