, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff
Verbindlichkeit aus dem Diskurs
Denken und Handeln nach der Wende zur kommunikativen Ethik - Orientierung in der ökologischen Dauerkrise- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Dietrich Böhler führt im Licht der Wende zur Sprache und zur kommunikativen Ethik zunächst durch die Problemgeschichte und gibt eine traditionskritische Einführung in die Philosophie. Im systematischen zweiten Teil zeigt der Autor, wie tief und fruchtbar die Idee des strikt argumentativen und partnerschaftlichen Diskurses - seit Sokrates - als Stachel im Fleisch der Gewohnheiten, der Konventionen und Institutionen, aber auch des Relativismus und Skeptizismus sitzt. Daraus ergibt sich die Frage: Besitzt diese Idee neben ihrer emanzipatorisch kritischen Funktion auch Verbindlichkeit für die Lösung moralischer Konflikte und Orientierungskraft für das neuartige ethische Grundproblem der technologischen Zivilisation: Zukunftsverantwortung?
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48187-5
- ISBN-Online
- 978-3-495-86053-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 592
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorblick Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Zur Neuausgabe Kein Zugriff Seiten 17 - 18
- I.1 Sokratisches Erstaunen: Vor der Entdeckung der Diskurspartnerschaft Kein Zugriff
- I.2.1 Politisch ethischer Vorgriff: Platons latent totalitäre Kosmo-Theologik und Kosmo-Politik Kein Zugriff
- I.2.2 Die pragmatischen Dimensionen des Etwas-Denkens – verdrängt durch Platons akommunikative Sprach- und Erkenntnisauffassung Kein Zugriff
- I.2.3 Metaphysik des geistigen Sehens und Leerheit der Idee des Guten Kein Zugriff
- I.2.4 Platonische Lektionen für uns: Vorschein der Transzendentalphilosophie versus totalitäre politische Bildung und kosmo-naturalistischer Fehlschluß Kein Zugriff
- I.3.1 Aristoteles’ teleologische theoria-Ontologie, deren Fortleben, Ablösung und Aufhebung Kein Zugriff
- I.3.2 Aristoteles’ pragmatisch konventionelle Ethik Kein Zugriff
- I.3.3 Erstaunliche Verbindlichkeit aus dem Diskurs: der unhintergehbare Satz vom Widerspruch Kein Zugriff
- I.4 Aristoteles’ Schatten: Verbannung des kommunikativen Handelns aus der Philosophie – Türöffnung für den methodischen Solipsismus Kein Zugriff
- I.5.1 Isokrates und Cicero. Rhetorik als konsensbezogene Alternative zur theoria-Ontologie oder als relativistischer Diskursersatz mit naturalistischem Sicherheitstitel? Kein Zugriff
- I.5.2 Rhetorik und Ideologie – Kulturrelativistische Anfälligkeit der Rhetorik von Cicero bis Rorty Kein Zugriff
- I.6.1 Wirkmächtiger Augustinus. Verfestigung der akommunikativen Erkenntnis- und instrumentellen Sprachauffassung Kein Zugriff
- I.6.2 Thomas von Aquin. Der unbiblische Seins- bzw. Kontemplationsgott und das akommunikative Erkenntnisschema &a1l;diskursiver Verstand versus intuitive Vernunft&a1r; Kein Zugriff
- I.6.3 Weder Nominalismus noch Logizismus. Wittgensteins Staunen und halbherzige Wende zur Sprachpragmatik Kein Zugriff
- I.7 Diskurswillige Wanderschaft? Biblisches Dialog- und Moralerbe Kein Zugriff
- II.1 Hintergrund der Neuzeit. Vom kopernikanischen Choc zum selbstbewußten Subjekt und zur mathematisierten Technologie Kein Zugriff
- II.2 Zwei Formen der Aufklärung – ein Preis: Subjekt-Objekt-Dualismus und Verdrängung der Kommunikation durch einen Solipsismus der Methode Kein Zugriff
- II.3 Descartes: Selbstvergewisserung durch wissenschaftliche Methode und durch Reflexion des Erkenntnissubjekts Kein Zugriff
- II.4 Hobbes’ Antwort auf die konfessionellen Bürgerkriege: Zweckrationalistische Vertragstheorie in mechanistischem Rahmen Kein Zugriff
- II.5.1 Kopernikanische Wende der Ethik: Verallgemeinerbarkeitstest als Weg zur Verbindlichkeit Kein Zugriff
- II.5.2 Folgelasten der Zwei-Welten-Metaphysik: Solipsistische Gesinnungs- statt kommunikativer Handlungsethik Kein Zugriff
- III.1 »Wo bist du immer schon?« – Das Apriori des Begleitdiskurses Kein Zugriff
- III.2 ›Dialog‹ und ›Diskurs‹. Beziehungs- und Geltungsaspekt des Diskurses versus empirische Mannigfaltigkeit der Diskurse Kein Zugriff
- III.3 Sokratische Dialogreflexion. Vermittlung von Sollen und Wollen: Prinzipienbegründung und Willensmotivation aus dem Diskurs Kein Zugriff
- III.4.1 Sprachliche Verständigung – durch Aussage oder durch Kommunikation, primär semantisch oder dialogpragmatisch? Kein Zugriff
- III.4.2 Selbsteinholung als Methode: Vorverständnis, Rekonstruktion, sinnkritische Reflexion Kein Zugriff
- III.4.3 Dialektik der Existenz: Das Zugleich von realer und idealer Kommunikationsgemeinschaft oder Ich&gv;I versus Ich&gv;II Kein Zugriff
- III.4.4 Sinnbedingungen des Diskurses: Geltungsansprüche und vorgängige Dialogversprechen der leibhaften Diskursteilnehmer Kein Zugriff
- III.4.5 Die Unmöglichkeit einer Privatsprache oder die Unhintergehbarkeit der kommunikativen Vernunft Kein Zugriff
- III.4.6 Kurzer Diskurs: &a1l;Kannst du die Diskurspartnerschaft mit dem, was du sagst und willst, vereinbaren?&a1r; Kein Zugriff
- III.5.1 Die &a2l;Achsenzeit&a2r;: Diskurs als Befreiung aus dem tragischen Neben- und Gegeneinander von Institutionen Kein Zugriff
- III.5.2 Entwicklungslogik der moralischen Urteilsbildung – Kohlberg redivivus Kein Zugriff
- III.5.3 &a1l;Aufhebung&a1r; der Gesinnungsethik: Moralische Strategiebildung angesichts &a1l;schmutziger&a1r; Handlungsbedingungen und fragwürdiger Zumutbarkeit Kein Zugriff
- III.5.4 Erfüllte Autonomie: &a1l;Meine&a1r; Verantwortung und Glaubwürdigkeit als Diskurspartner Kein Zugriff
- III.6.1 Was der Logosgrundsatz bedeutet Kein Zugriff
- III.6.2.1 Expertenmetaphysik der Wahrheit versus Pluralität und Verständigungsgegenseitigkeit im Diskurs Kein Zugriff
- III.6.2.2 Vor der Gefahr des Rechtspositivismus oder: Naturalistisch fehlschlüssige Vertragstheorie versus biblisch motivierte Menschenwürde Kein Zugriff
- III.6.2.3 Faktische Anerkennung versus Diskursglaubwürdigkeit Kein Zugriff
- III.6.2.4 Moralische Strategien: Verantwortung für den Erfolg und die Zumutbarkeit des Moralischen Kein Zugriff
- IV.1 Mitverantwortung für die Menschheitszukunft in der Gefahrenzivilisation Kein Zugriff
- IV.2.1 Mikro-, Meso-, Makro- und Tiefendimension des zu Verantwortenden – eine paradoxe Wissenspflicht Kein Zugriff
- IV.3 Spekulativ metaphysische versus reflexiv dialogische Begründung des Prinzips Mitverantwortung. Läßt sich das Zugleich von Freiheit und Verantwortung (Kants &a2l;Faktum der reinen Vernunft&a2r;) e... Kein Zugriff
- IV.4.1 Hans Jonas’ orientierende Gedankenexperimente Kein Zugriff
- IV.4.2 Pflicht zur Daseinsbewahrung der Menschheit. Als Diskurspartner hast du dich zur Vereinbarkeit deiner Thesen/Entscheidungen mit einem unbegrenzten argumentativen Konsensus verpflichtet Kein Zugriff
- IV.5.1 Solidarität mit der belebten Natur: Öko-Holismus oder Diskursverantwortung? Kein Zugriff
- IV.5.2.1 Wahrnehmung der &a1l;Naturinteressen&a1r;&ga;: Quasi-Verstehen und Diskursverantwortlichkeit Kein Zugriff
- IV.6 Fürsorge oder Sich-Verantworten? Verantwortung in theoretisch intuitiver versus diskursiv kommunikativer Einstellung Kein Zugriff
- IV.7.1 Diskursverantwortung versus &a2l;pragmatische&a2r; Atomenergiepolitik Kein Zugriff
- IV.7.2 Metaphysisch versus diskurspragmatisch: zwei komplementäre Denkweisen – eine erschreckende Einsicht Kein Zugriff
- IV.8 Die Grundnorm Menschenwürde – Verbindlichkeitserweis im Dialog mit einem Zweifler Kein Zugriff
- IV.9.1 &a2l;Menschenwürde&a2r; – der Schirm potentiell vernunftfähiger und vernunftunfähiger Leibwesen Kein Zugriff
- IV.9.2 Anspruch auf Achtung der Menschenwürde versus &a1l;verbrauchende Embryonenforschung&a1r; und PID Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 539 - 560
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 561 - 568
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 569 - 591
- Erste Stimmen zum Buch Kein Zugriff Seiten 592 - 592





