
Iran
Die Revolution der Kinder- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Iran hat 1979 als erstes Land der islamischen Welt das Experiment des Islamismus unternommen. Heute trägt das Land, in mancher Hinsicht stellvertretend für viele Länder des Nahen und Mittleren Ostens, das für lange Zeit vielleicht letzte große Gefecht aus, um den Irrtum des 20. Jahrhunderts zu korrigieren: den Glauben an das Heil, das aus der politischen Heilslehre erwächst. – Navid Kermani beschreibt höchst anschaulich den dramatischen Umbruch in der iranischen Gesellschaft seit den 1990er Jahren. Künstler, Intellektuelle und auch reformwillige Geistliche tragen zur Formierung einer kritischen Öffentlichkeit und zum fundamentalen Wandel religiöser und moralischer Vorstellungen bei. Kermani stellt die Kontrahenten und Fraktionen vor, die die politische Bühne beherrschen, und erklärt gleichzeitig, warum die Hoffnung auf grundlegende Veränderungen sich weniger auf einzelne Reformpolitiker, als auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung richten sollte. Eindringlich beschreibt er aber auch, mit welcher Brutalität sich die beharrenden Kräfte gegen den Wandel wehren und wie sie die Anwendung von Gewalt religiös rechtfertigen.
„Für alle, die wissen wollen, was im Land des schwarzen Tschadors tatsächlich passiert und wohin es treibt, ist die Lektüre ein Muss – und ein Genuss.“
Elisabeth Kinderlein, Badische Zeitung
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-406-68242-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-68705-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort zur Taschenbuchausgabe Kein Zugriff Seiten 9 - 9
- Vorbemerkung zur Transkription und Zitierweise Kein Zugriff Seiten 10 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- 1 Herbst 1996: Der Staat zertritt den aufkeimenden Widerstand Kein Zugriff Seiten 23 - 42
- 2 Reform der Religion: Die schiitische Geistlichkeit beginnt umzudenken Kein Zugriff Seiten 43 - 62
- 3 Der Zweite Chordăd: Sejjed Mohammad Chatami wird zum Präsidenten gewählt Kein Zugriff Seiten 63 - 86
- 4 Ajatollah Fußball: Die Gesellschaft geht der Politik voran Kein Zugriff Seiten 87 - 106
- 5 Die unüblichen Verdächtigen: Die Verbrechen des iranischen Geheimdienstes kommen zur Sprache Kein Zugriff Seiten 107 - 126
- 6 Das große iranische Staatstheater: Die Islamische Republik feiert ihr zwanzig jähriges Bestehen Kein Zugriff Seiten 127 - 138
- 7 Die Kinder entlassen ihre Revolution: Irans Studenten proben den Aufstand Kein Zugriff Seiten 139 - 160
- 8: Die Angst der Wächter: 24 Generäle schreiben einen Briefan Präsident Chatami Kein Zugriff Seiten 161 - 178
- 9 Die offene Gesellschaft . . .: Das Unsagbare wird sagbar Kein Zugriff Seiten 179 - 198
- 10: Der verleugnete Lehrer: Gott ist mit den Geduldigen: Ein Besuch bei den Montazeris in Ghom Kein Zugriff Seiten 199 - 218
- 11 . . . und ihre Feinde: Die Revolution richtet sich selbst Kein Zugriff Seiten 219 - 236
- 12: Der Tod des Dichters: Huschang Goischiri stirbt, als er nicht mehr um sein Leben fürchten muß Kein Zugriff Seiten 237 - 248
- Epilog: Der Fluß, der Leben spendet: Isfahan, Ende Oktober 2004 Kein Zugriff Seiten 249 - 270
- Nachweis der Zitate Kein Zugriff Seiten 271 - 272
- Literaturhinweise Kein Zugriff Seiten 273 - 278
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 279 - 284
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 285 - 288




