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Monographie Kein Zugriff

Autoritarismus in der arabischen Welt

Ursachen, Trends und internationale Demokratieförderung
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Dieses Buch identifiziert als Ursache dauerhaft autoritärer Herrschaft in der arabischen Welt eine Kombination aus sozialen, politischen und wirtschaftlichen Merkmalen, wie sie von allen Weltregionen so nur den Vorderen Orient prägt. Neopatrimoniale politische Systeme finden ihre Entsprechung in patriarchalen Sozialstrukturen mit überwiegend informellen Entscheidungsmechanismen. Diese werden über hohe externe Renteneinkommen ökonomisch abgesichert. Die resultierenden autoritären Strukturen überleben jedoch auch aufgrund externer Stabilisierung.

Die Analyse aktueller politischer Dynamiken in der arabischen Welt zeigt, dass ihre häufig anzutreffende Interpretation als „Demokratisierungsprozesse“ irreführend ist. Schlumbergers alternative Analysevorschläge richten sich dagegen auf Eliten, Institutionen, Legitimität sowie auf das Verhältnis Staat-Gesellschaft und weisen darauf hin, dass Demokratisierung mittelfristig kein realistisches Szenario politischer Entwicklung darstellt.

Die praktisch-politische Relevanz dieser Ergebnisse wird schließlich anhand einer Reflexion über Möglichkeiten, Grenzen und Dilemmata augenfällig, mit denen sich externe Akteure konfrontiert sehen, die in nicht-demokratischen Kontexten wie der arabischen Welt Demokratie zu fördern suchen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3114-8
ISBN-Online
978-3-8452-0596-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
255
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
  3. Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
    Autor:innen:
    1. Konzepte und Definitionen Kein Zugriff Seiten 21 - 30
      Autor:innen:
    2. Operationalisierung und Indikatoren Kein Zugriff Seiten 30 - 36
      Autor:innen:
    3. Was können diese Indikatoren leisten – und was nicht? Kein Zugriff Seiten 36 - 38
      Autor:innen:
    1. Nordafrika und der Nahe und Mittlere Osten im interregionalen Vergleich Kein Zugriff Seiten 39 - 51
      Autor:innen:
    2. Intraregionale Unterschiede zwischen den arabischen Staaten Kein Zugriff Seiten 51 - 58
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Modernisierungs- und Systemtheorien Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Kulturalistische Ansätze Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Ansätze der Mesoebene: Historische Soziologen und Strukturalisten Kein Zugriff Seiten 67 - 69
        Autor:innen:
      3. Die Mikroebene: Akteurszentrierte Ansätze Kein Zugriff Seiten 69 - 72
        Autor:innen:
      4. Die internationale Ebene: Kapitalistischer Weltmarkt, Hegemonie und demokratische Diffusion Kein Zugriff Seiten 72 - 76
        Autor:innen:
      1. Unvollendete Demokratisierung und die Konsolidierungsdebatte Kein Zugriff Seiten 76 - 79
        Autor:innen:
      2. Politökonomische Entwicklungen, informelle Machtstrukturen und Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 79 - 81
        Autor:innen:
      3. Das Ende des „Transitionsparadigmas“? Kein Zugriff Seiten 81 - 83
        Autor:innen:
      4. Die Grauzonen-Problematik Kein Zugriff Seiten 83 - 86
        Autor:innen:
    1. Transitionsforschung und politischer Wandel in der arabischen Welt Kein Zugriff Seiten 86 - 88
      Autor:innen:
    1. Sechs Erklärungsvorschläge für das arabische „Governance-Gap“ Kein Zugriff Seiten 89 - 91
      Autor:innen:
      1. Religion: Sind Islam und Demokratie generell unverträglich? Kein Zugriff Seiten 91 - 99
        Autor:innen:
      2. Die arabische Kultur als Demokratie-Hindernis? Kein Zugriff Seiten 99 - 102
        Autor:innen:
      3. Die Gesellschaft: „Unzivile“ Strukturen als erste plausible Ursache Kein Zugriff Seiten 102 - 110
        Autor:innen:
      4. Die Politik: Neopatrimoniale Regime als zweite Ursache Kein Zugriff Seiten 110 - 116
        Autor:innen:
      5. Die Wirtschaft: Verhindern ökonomische Rahmenbedingungen die Demokratie? Der „Öl-Faktor” als dritte plausible Ursache Kein Zugriff Seiten 116 - 123
        Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Das regionale Umfeld: Gewaltförmige Konflikte und Abgrenzung gegenüber extraregionalen Mächten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das internationale System: Geostrategische Interessen und die Priorität von Eigeninteressen und politischer Stabilität im Vorderen Orient Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Warum gibt es keine arabischen Demokratien? Kein Zugriff Seiten 129 - 132
      Autor:innen:
    3. Zum Stand der wissenschaftlichen Debatte(n) Kein Zugriff Seiten 132 - 138
      Autor:innen:
    1. Muster von Liberalisierung – und Deliberalisierung Kein Zugriff Seiten 139 - 152
      Autor:innen:
    2. Ursachen politischen Wandels in der arabischen Welt Kein Zugriff Seiten 152 - 155
      Autor:innen:
      1. Partieller Elitenwandel Kein Zugriff Seiten 155 - 160
        Autor:innen:
      2. Aufbau „imitierter“ Institutionen Kein Zugriff Seiten 160 - 164
        Autor:innen:
      3. Veränderte Mechanismen der Kooptation Kein Zugriff Seiten 164 - 170
        Autor:innen:
      4. Strategische Reaktion auf externe Faktoren Kein Zugriff Seiten 170 - 172
        Autor:innen:
      5. Partielle Freiräume: Intraregionale Unterschiede jenseits von Demokratie Kein Zugriff Seiten 172 - 175
        Autor:innen:
      1. Good Governance und Demokratie – Ziel oder Voraussetzung? Kein Zugriff Seiten 176 - 180
        Autor:innen:
      2. Die Gretchenfrage: Demokratisierung versus politische Stabilität als Zielkonflikt Kein Zugriff Seiten 180 - 183
        Autor:innen:
      3. Strategieprobleme der Demokratieförderung in autoritären Regimen: Normative Zielpunkte versus empirische Ausgangspunkte Kein Zugriff Seiten 183 - 191
        Autor:innen:
      4. Die Notwendigkeit von Kohärenz-Analysen und in sich konsistenten außenwirksamen Politiken Kein Zugriff Seiten 191 - 192
        Autor:innen:
      5. Gedanken zu einer „Demokratisierungsförderung“ Kein Zugriff Seiten 192 - 196
        Autor:innen:
      1. Ansatzpunkte für die EZ: Ursachen angehen, nicht Symptome Kein Zugriff Seiten 196 - 198
        Autor:innen:
      2. Konfrontation versus Kooperation: EZ mit autoritären Regimen auf staatlicher Ebene Kein Zugriff Seiten 198 - 202
        Autor:innen:
      3. Formalität versus Informalität: Die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Kräften (I) Kein Zugriff Seiten 202 - 207
        Autor:innen:
      4. Horizontale versus vertikale Sozialstrukturen: Die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Kräften (II) Kein Zugriff Seiten 207 - 208
        Autor:innen:
  4. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 209 - 212
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 213 - 244
    Autor:innen:
    1. Alternative Indikatoren zur Messung von Demokratie und Good Governance Kein Zugriff Seiten 245 - 251
      Autor:innen:
    2. “Checklisten” von Freedom House zur Beurteilung von politischen Rechten und bürgerlichen Freiheiten Kein Zugriff Seiten 251 - 253
      Autor:innen:
    3. Geographische Bezeichnungen für die Region Kein Zugriff Seiten 253 - 254
      Autor:innen:
    4. Ländersamples nach Indikatoren zum interregionalen Vergleich Kein Zugriff Seiten 254 - 255
      Autor:innen:

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