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Das Böse im Recht
- Autor:innen:
- Reihe:
- kontrovers, Band 3
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Während das Böse in der Philosophie ein klassisches Thema ist, gilt es in der Rechtswissenschaft als Unthema, weil die Rede vom Bösen mystifiziert, personalisiert, naturalisiert, dämonisiert und moralisiert. Der Autor macht geltend, dass dieser unterschiedliche Umgang mit dem Phänomen des Bösen der Verständigung der Disziplinen im Weg steht. Der Kern des Buchs bildet die These, dass das Recht für die Frage des Bösen fruchtbar ist, weil das geltende Recht – verstanden als soziale Praxis – eine implizite Konzeption der bösen Tat enthält. Diese Konzeption wird explizit gemacht und so für die interdisziplinäre Kritik geöffnet.Der Titel wird mit Erscheinen auch Open Access zur Verfügung stehen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-495-99131-2
- ISBN-Online
- 978-3-495-99132-9
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- kontrovers
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 150
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vorwort
- 1. Hinführung
- 2. Idee der Untersuchung
- 3. Gang der Untersuchung
- 1. Perversion, Privation und unde malum
- 2. Signifikanz statt Essenz?
- 3. Tentative Entkopplung des Bösen von der Kategorie der Schuld
- 4. Definitionsansätze: Intentionalismus, nuanced harm, Typisches
- 1. Zum Widerstreben der Rechtswissenschaft gegen den Begriff des Bösen
- 2. Grundidee der Untersuchung: Höchstes Unrecht als böse
- 3. Motiv, Intention, Vorsatz, Schuld: Abgrenzungen
- 4. „Mörder ist“: NS-Rechtsdenken? Gesinnungsstrafrecht?
- a) Mordmerkmale als Motive
- b) Tatbezogene Mordmerkmale als Tätermotive – kein Paradox
- c) Ergebnis zur Analyse des Mordtatbestandes
- a) Das paradigmatische Motiv beim Völkermord
- b) Das versteckte Motiv bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit
- c) Das objektiv manifeste Motiv beim Verbrechen der Aggression
- d) Das unausgesprochene Motiv bei Kriegsverbrechen
- 3. Böse: Wille zur existenziellen Destruktion, Exploitation und Reifikation
- 1. Zu voraussetzungsreich: Das motivarme Banale als böse
- 2. Zu oberflächlich: Radix und das Böse als das verkehrte Gute
- 3. Zu eng: Blinde Flecke der rechtlich bösen Tat
- 4. Zu metaphysisch: Fremdkörper im Rationalen
- VI. Zusammenfassende SchlussbetrachtungSeiten 123 - 130 Download Kapitel (PDF)
- VII. Sieben Thesen über das Böse im RechtSeiten 131 - 132 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 133 - 146 Download Kapitel (PDF)
- RegisterSeiten 147 - 150 Download Kapitel (PDF)




