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Ironie der Legalität

Anmerkungen zum Urteilsbegriff im Anschluss an die neuere deutsche Rechtskritik
Autor:innen:
Reihe:
kontrovers, Band 4
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Die vorliegende Studie vollzieht das Scheitern des liberalen Freiheitsversprechens anhand der zeitgenössischen, deutschen Rechtskritik nach. Dabei ist der Urteilsbegriff zentral für eine Kritik des Rechts, stellt doch jeder Gebrauch eines Rechts immer auch ein Urteil dar. Die Form liberaler Urteile ist die Legalität. Diese Legalität wird als ironische Urteilspraktik kritisch rekonstruiert, welche die Subjekte nicht zu befreien vermag. Denn das lustvolle Disponieren des ironischen Urteils erzeugt keine Praxis, sondern bloß eine schlechte Unendlichkeit. Um das Freiheitsversprechen der Moderne zu retten, bedarf es daher einer Überschreitung der Ironie, welche in dieser Studie als Ironisierung der Ironie konzeptualisiert wird. Der Titel wird mit Erscheinen auch Open Access zur Verfügung stehen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-495-98915-9
ISBN-Online
978-3-495-98916-6
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
kontrovers
Band
4
Sprache
Deutsch
Seiten
350
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorwort
  2. EinleitungSeiten 11 - 14 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
        1. Paschukanis und die Rechtsform
        2. Formbegriff bei Marx
        3. Noch einmal Paschukanis…
        4. Zwischenfazit
        1. Einführung
          1. Kann es mehrere Formen im Marx’schen Sinne geben?
          2. Kann es eine Form der Formen geben?
          3. Wie bestimmt Buckel die Form an sich?
          4. Überleitung Zur Rechtsformanalyse
          1. Rechtsform I. Abstraktion.
          2. Rechtsform II. Verdinglichung und Verselbstständigung: der gerichtliche Prozess.
        2. Resultat
        1. „Geschichtsphilosophie der Form“
            1. Formen des Rechts: Antike
            2. Formen des Rechts: modernes Recht als „Recht der Rechte“
            3. Formen des Rechts: bürgerliches Recht
            1. Differenztheoretische Bestimmung
            2. Einheit des Rechtsbegriffs
            1. 1. Reflexion als Wesen: Dialektik benötigt Totalität
            2. 2. ontologische Form: Spekulation benötigt Ontologie
            3. 3. Reflexion als normativer Begriff
      1. 4. „Europäisches Recht“ (Loick)
      2. 5. Zusammenfassung
      1. 1. Einführung
        1. Einführung
        2. Kritik der Gewalt (Benjamin)
          1. Was Menke von Benjamin lernt…
          2. Was Benjamin von Menke hätte lernen können
          3. Menkes Entwurf einer „Entsetzung“
          4. Zwischenfazit
        3. Recht und Gewalt II
        4. Fazit zum Gewaltbegriff Menkes
        1. Einführung
          1. Ausgangsthese und Methode
          2. Die klassische Vorstellung: Gewalt und Zwang in der zeitgenössischen Staatsrechtslehre
          3. Die Bedeutung des Zwangs in der Rechtslehre Kants
            1. Die Frage der analytischen Verbindung (a priori)
            2. Die Frage der synthetischen Verbindung (a priori)
            3. Also eine empirische Begründung?
            4. Richtigkeit der empirischen Begründung
            1. Einleitung
            2. Naturrecht und Naturzwang
            3. Vernunftzwang und Thomasius oder: der Streitfall ‚junger Feuerbach‘
            4. Zwei Gesetze sind weniger als ein Gesetz – der Fall Paulus
            5. Abschließende Überlegungen zur Konzeption Cohens
          1. Einführung
          2. Interpretation als Gewalt
          3. Jenseits der Dichotomie
        1. Divide et impera: Kohäsion als Gewalt
        2. Verdinglichung
        3. Verselbstständigung und „rechtsinterpretierende Gewalt“
        4. Krisenbegriffe: Poiesis und Praxis
        5. Arbeit und Poiesis bei Marx
        6. Rechtsform als Poiesis
      1. 1. Einführung
        1. Problemlage
        2. Pathologie vs. Entsetzlichkeit: der Streit um die Deutung von Kleists Kohlhaas als Streit um die Legalität
          1. Anerkennung jenseits des europäischen Rechts (Loick)
        1. Einführung
        2. 1. These Aristoteles’
        3. 2. These Aristoteles’
        4. Fazit
      2. 4. Subjektivierung (Buckel)
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. a) „Moment anstatt Grund“
        2. b) Herrschaft des Begriffs
        3. c) Passivität als Begrenzung
        4. d) Wider-Willen
        5. e) Fazit zur Konzeption des Urteilens in der Kritik der Rechte
      1. 2. Theorie der Befreiung – freies Bestimmen
      1. 1. Schaffende Kraft gegen identitäres Urteilen
      2. 2. Vermittlung der „geläuterten“ Willen
      3. 3. Freude statt Zwang
      1. 1. (Doch) kein Abschied von der Rechtsform?
      2. 2. Emanzipation: Wissenstechnik
      3. 3. Das Urteilen ist politisch: Entzauberung
      4. 4. Juristensozialismus
      5. 5. Abschluss und Übergang
  5. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Legalität
      2. 2. Ironie
      3. 3. Natur
        1. a. Hegels Sittlichkeit
        2. b. Selbstkorrektur des Rechts I: Grundrechtstheorie
        3. c. Selbstkorrektur des Rechts II: Vertragstheorie
      1. 2. Die Arbeit gegen die Ironie (Ernst Jünger)
      2. 3. Das Vertrauen gegen die Ironie (Robert Brandom)
      1. 1. Innenwelthypothesen
      2. 2. Leiblichkeit
        1. a. Brothers in Crime – Brüder im Nebel
        2. b. Eigentum, Opfer, Pöbel
        3. c. Eros der Rechte
  6. Thesen zur Ironie der LegalitätSeiten 331 - 332 Download Kapitel (PDF)
  7. LiteraturverzeichnisSeiten 333 - 348 Download Kapitel (PDF)
  8. DanksagungSeiten 349 - 350 Download Kapitel (PDF)

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