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Monographie Kein Zugriff

Hugo Grotius und die Antike

Römisches Recht und römische Ethik im frühneuzeitlichen Naturrecht
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Als Hugo Grotius 1604 vor der Aufgabe stand, die Beschlagnahme eines portugiesischen Schiffes durch eine niederländische Handelsgesellschaft rechtlich zu verteidigen, begegnete er dieser Herausforderung mit der Entwicklung eines konfessionell neutralen Naturrechts, das maßgeblich auf gewissen Normen des römischen Rechts und der praktischen Ethik Ciceros beruht.

„Hugo Grotius und die Antike“ zeigt, wie diese bisher vernachlässigte normative römische Tradition insbesondere auf Grotius‘ folgenschwere Entwicklung eines Systems subjektiver natürlicher Rechte einen wesentlichen Einfluss ausgeübt hat. Die Studie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um die ideengeschichtlichen Grundlagen solcher Rechte.

Das Buch beschreibt die vor- und frühstaatlichen Anfänge des modernen Völkerrechts vor dem Aufstieg des Positivismus und erinnert daran, dass auch heute für ius cogens, Obligationen erga omnes oder inhärente Rechte von Staaten letztlich nur naturrechtlich argumentiert werden kann und dass diese Argumente oftmals in der hier erhellten römischen Tradition stehen.

Die Untersuchung wendet sich an Rechtshistoriker, Altertumswissenschaftler und Historiker des politischen Denkens.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2692-2
ISBN-Online
978-3-8452-0190-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Geschichte des Völkerrechts
Band
14
Sprache
Deutsch
Seiten
229
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    Autor:innen:
  2. EINLEITUNG Kein Zugriff Seiten 9 - 24
    Autor:innen:
    1. Grotius und De iure praedae commentarius Kein Zugriff Seiten 25 - 33
      Autor:innen:
      1. Die Quellen des „gesamten Kriegs- und Friedensrechts“ Kein Zugriff Seiten 33 - 36
        Autor:innen:
      2. Grotius’ rhetorische Methode der Naturrechtserkenntnis Kein Zugriff Seiten 36 - 40
        Autor:innen:
      1. Die Konzentration auf Aristoteles’ ausgleichende Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 40 - 47
        Autor:innen:
      2. Der Naturzustand als Rechtsordnung Kein Zugriff Seiten 47 - 49
        Autor:innen:
      3. Die römische Tradition des bellum iustum und der Krieg der VOC in Südostasien Kein Zugriff Seiten 49 - 55
        Autor:innen:
      4. Die Weltmeere: ein zeitgenössischer Naturzustand Kein Zugriff Seiten 55 - 63
        Autor:innen:
      5. Der Schutz der Handelsfreiheit durch römische Klagen und Interdikte Kein Zugriff Seiten 63 - 66
        Autor:innen:
      1. Das Selbstverteidigungsrecht Kein Zugriff Seiten 66 - 76
        Autor:innen:
      2. Das Eigentumsrecht Kein Zugriff Seiten 76 - 82
        Autor:innen:
      3. Vertragliche Rechte Kein Zugriff Seiten 82 - 85
        Autor:innen:
      4. Das Bestrafungsrecht und andere Rechte aus Delikten Kein Zugriff Seiten 85 - 89
        Autor:innen:
    2. Abschliessende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 89 - 92
      Autor:innen:
    1. Grotius und De iure belli ac pacis libri tres Kein Zugriff Seiten 93 - 97
      Autor:innen:
    2. Grotius’ systematische Rechtsquellenlehre als Neuerung Kein Zugriff Seiten 97 - 104
      Autor:innen:
      1. Die Bedeutung des Karneades für Grotius’ Methode Kein Zugriff Seiten 104 - 111
        Autor:innen:
      2. Beweis des Naturrechts Kein Zugriff Seiten 111 - 118
        Autor:innen:
      3. Die apriorische Herleitung naturrechtlicher Normen (ratiocinatio) Kein Zugriff Seiten 118 - 123
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die Zeugnisse der Historiker Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Zeugnisse der Philosophen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Zeugnisse des römischen Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die Verwendung der Zeugnisse und die Bedeutung der klassischen Antike Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Die Bedeutung des Karneades für Grotius’ anthropologische Naturrechtsbegründung Kein Zugriff Seiten 135 - 144
        Autor:innen:
      2. Geselliger Trieb oder Selbsterhaltung? Kein Zugriff Seiten 144 - 147
        Autor:innen:
      3. Ciceros zweistufige Darstellung der stoischen Oikeiosis Kein Zugriff Seiten 147 - 151
        Autor:innen:
      1. Die Rezeption bei Grotius Kein Zugriff Seiten 151 - 154
        Autor:innen:
      2. Vom stoischen Weisen zu den Normen des Naturrechts Kein Zugriff Seiten 154 - 159
        Autor:innen:
      3. Die Normen des Naturrechts und der gerechte Krieg Kein Zugriff Seiten 159 - 165
        Autor:innen:
      4. Die Abkehr von der „Tyrannis“ des Aristoteles Kein Zugriff Seiten 165 - 170
        Autor:innen:
      1. Das Selbstverteidigungsrecht Kein Zugriff Seiten 170 - 176
        Autor:innen:
      2. Das Eigentumsrecht Kein Zugriff Seiten 176 - 182
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Vertragslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Herrschaftsvertrag und Geltungsbereich des Naturrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das Widerstandsrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Das Bestrafungsrecht Kein Zugriff Seiten 199 - 204
        Autor:innen:
  3. SCHLUSS Kein Zugriff Seiten 205 - 212
    Autor:innen:
    1. Quellen Kein Zugriff Seiten 213 - 217
      Autor:innen:
    2. Literatur Kein Zugriff Seiten 217 - 229
      Autor:innen:

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