Geburt
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Wir alle haben unsere Geburt auf einer körpernahen und affektiven Ebene erlebt: eine vorsprachliche Erfahrung, die in unser späteres Leben ausstrahlen kann. Diese lebensgeschichtliche Bedeutung der Geburt erkannten erstmals die Psychoanalytiker Otto Rank und Gustav Hans Graber Anfang des 20. Jahrhunderts. Otto Ranks Das Trauma der Geburt gewann weltweites Interesse, doch erwies sich das Thema als besonders kontrovers und schied aus dem Mainstream der psychoanalytischen Tradition aus.
Nicht zuletzt wegen der empirischen Belege aus Stressforschung und Psychotraumatologie ist die Erlebnisbedeutung der Geburt heute allgemein akzeptiert. Angesichts dessen stellt der Autor im vorliegenden Band die verschiedenen Linien der Erforschung der Geburtserfahrung und ihrer Bedeutung für die psychotherapeutische Praxis zusammen. Er verdeutlicht, dass sich zahlreiche Symptome, wie sie in Psychotherapien zutage treten, auf Geburtserfahrungen zurückführen lassen und von hier aus neue Ansatzpunkte für die Integration psychoanalytischer, psychodynamischer und regressionstherapeutischer Aspekte bieten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2241-7
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6776-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Analyse der Psyche und Psychotherapie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 145
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung - Die Einfühlung ins Vorsprachliche Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Entdeckungsgeschichte innerhalb der Psychoanalyse Kein Zugriff
- Positive Aspekte der vorgeburtlichen Zeit – Gustav Hans Graber Kein Zugriff
- Das »organismische Bewusstsein« – Nandor Fodor Kein Zugriff
- Erinnerungsfragmente – Friedrich Kruse Kein Zugriff
- Der »Nabelschnuraffekt« – Frank Lake Kein Zugriff
- Primärtherapie – Arthur Janov Kein Zugriff
- Die Matrix der Geburtserlebnisse – Stanislav Grof Kein Zugriff
- Regressionstherapie – William Emerson Kein Zugriff
- Reflexion des Verhältnisses von Regressionstherapie und analytisch orientierter Psychotherapie Kein Zugriff
- Geburtserleben im Spiel von Kindern Kein Zugriff
- Die Geburtsdynamik in den kollektiven Inszenierungen von Krisen und Kriegen Kein Zugriff
- Die Geburtsdynamik im Spiegel der Initiationsriten, Märchen und Erzählungen Kein Zugriff
- Bewusstwerdung der geburtlichen Erlebnisdynamik in der Literatur Kein Zugriff
- Perinatale Dynamik als Grundstruktur von Erzählungen Kein Zugriff
- Anthropologische und psychologische Bedeutung der »physiologischen Frühgeburtlichkeit« Kein Zugriff
- Die Psychodynamik des »Selbstverlustes« bei der Geburt Kein Zugriff
- Die genuine Projektionsneigung des Menschen Kein Zugriff
- Der Aufbau des modernen Ichs Kein Zugriff
- Der Erlebnisprozess der Geburt Kein Zugriff
- Folgen von Störungen des Geburtsprozesses Kein Zugriff
- Vertieftes Verstehen Kein Zugriff
- Unbestimmte Schmerzen Kein Zugriff
- Phobische Ängste Kein Zugriff
- Atemstörung und Angsttraum Kein Zugriff
- Einkoten als Versuch einer Selbstgeburt Kein Zugriff
- Schulverweigerung gegen das Überfallenwerden Kein Zugriff
- Perinatale Dynamik im Adoleszenzprozess Kein Zugriff
- Wahl des therapeutischen Settings Kein Zugriff
- Einfärbung des Lebensgefühls durch eine geburtstraumatische Belastung Kein Zugriff
- Kreative Aspekte im therapeutischen Prozess Kein Zugriff
- Klaustrophobisches Erleben – verschiedene imaginative Techniken und Traumatechniken nutzen Kein Zugriff
- Halten und Loslassen – leiblich-szenisches Arbeiten Kein Zugriff
- Albträume – Gegenübertragungen nutzen Kein Zugriff
- Fokussierung auf die Körperempfindungen – Regressionstechniken Kein Zugriff
- Verlorene Bindung – empfindungsgeleitete Regression Kein Zugriff
- Zur Integration der unterschiedlichen Ansätze Kein Zugriff
- Förderung der Elternkompetenz Kein Zugriff
- Geburtsvorbereitung Kein Zugriff
- Geburtsbegleitung Kein Zugriff
- Die Erweiterung der therapeutischen Wahrnehmung Kein Zugriff Seiten 125 - 130
- Das früheste Erleben und Empfinden einbeziehen - Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 131 - 132
- Literatur Kein Zugriff Seiten 133 - 145





