
Alles Geld verdampft
Finanzkrise in der Weltrisikogesellschaft- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
1973, im Jahr, als das Bretton-Woods-System zusammenbrach, ertüftelten die Ökonomen Black und Scholes eine nobelpreisgekrönte Formel, mit der sich Risiken »objektiv« bewerten und in Waren verwandeln lassen. Dieses Modell, ohne das der Aufstieg des Finanzkapitalismus, dessen Krise längst die ganze Welt erschüttert, nicht denkbar gewesen wäre, steht exemplarisch für Versuche, die ungewisse Zukunft berechenbar zu machen. In seinem Essay erklärt Jakob Arnoldi präzise, welche wissenschaftlichen Modelle, politischen Entscheidungen und wirtschaftlichen Instrumente seit 1973 dazu geführt haben, die Grenze zwischen Investitionen und Glücksspiel zu verwischen – oder wie es ein Banker im Buch ausdrückt: »Mit Derivaten handeln ist, wie auf Pferde zu wetten.«
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 4/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-518-12590-8
- ISBN-Online
- 978-3-518-75527-3
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 92
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- 1. Globale Finanzmärkte, globale Risiken Kein Zugriff Seiten 11 - 21
- 2. Was ist schiefgegangen? Kein Zugriff Seiten 22 - 34
- 3. Der Preis der Zeit: Framings der Zukunft Kein Zugriff Seiten 35 - 51
- 4. Overflows – Nebenfolgen des Handels mit Risiken Kein Zugriff Seiten 52 - 70
- 5. Rückwirkungen auf die Politik Kein Zugriff Seiten 71 - 83
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 84 - 87
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 88 - 92





