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Zeit – eine normative Ressource?

Herausgeber:innen:
Reihe:
Klostermann Rote Reihe, Band 106
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Menschliches Leben und alle Zustände, in denen es sich befinden kann, sind zeitlich begrenzt. Menschliche Personalität, aber auch interpersonale Gerechtigkeit haben deshalb eine zeitliche Dimension. Ist sie eine Quelle von Normativität: ein Faktor, dem jede Ethik Rechnung tragen muss? Entspringen aus ihr Anforderungen an die Gestaltung unserer personalen Lebensform? Und müssen Normen und Regeln, die darauf abzielen, bestimmte Zustände menschlichen Lebens herbeizuführen, zu erhalten, zu verändern oder zu beenden, dem Verstreichen von Zeit immer schon Rechnung tragen? In diesem Buch fragen siebzehn Philosophinnen und Philosophen nach der Bedeutung der zeitlichen Dimension von menschlicher Personalität und interpersonaler Gerechtigkeit für Ethik und Recht. Dabei wird deutlich: Kaum ein Problem, dem sich angewandte Ethik heute gegenübersieht, verweist nicht auf die normative Bedeutung der Zeitlichkeit unserer Existenz und des Verstreichens von Zeit.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-465-04277-8
ISBN-Online
978-3-465-14277-5
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Klostermann Rote Reihe
Band
106
Sprache
Deutsch
Seiten
288
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Zeit – eine normative Ressource? Kein Zugriff Seiten 7 - 14
  3. Zeitphilosophisches Vorspiel: N. Strobach: Welche Zeit braucht die Ethik? Kein Zugriff Seiten 15 - 30
    1. Zeitlichkeit, personale Lebensform und Ethik Kein Zugriff Seiten 33 - 47 M. Quante
    2. Glück und Zeit bei Aristoteles Kein Zugriff Seiten 48 - 61 W. Mesch
    3. Vom Nutzen und Nachteil der Zeithorizonterweiterung für das Leben Kein Zugriff Seiten 62 - 74 M. Großheim
    4. Über Wünsche von gestern, die nicht mehr Wünsche von heute sind Kein Zugriff Seiten 75 - 89 U. Wessels
    5. Die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen: Welcher Wille zählt? Kein Zugriff Seiten 90 - 105 A. Müller
    6. Erweiterte Lebenszeit und Zeitknappheit. Überlegungen zu ihrer philosophischen Bewertung Kein Zugriff Seiten 106 - 120 S. Knell
    7. Endgültigkeit oder Irreversibilität? Kein Zugriff Seiten 121 - 136 D. Birnbacher
    1. Die zeitliche Dimension der Gerechtigkeit: Vier Hinsichten ihrer ethischen Bedeutung Kein Zugriff Seiten 139 - 154 R. Schmücker
    2. Zum Verhältnis von Lebenszeit und Lebensqualität im "Quality Adjusted Life Year" Kein Zugriff Seiten 155 - 169 A. Klonschinski
    3. Wartezeit als Kriterium für Organallokation Kein Zugriff Seiten 170 - 186 F. Dietrich
    4. "Unbefristet gültig": Krankheit, Behinderung und Lebenszeit Kein Zugriff Seiten 187 - 200 M. Hoffmann
    5. Dauerhafte Demokratie? Das Problem diachroner Legitimität Kein Zugriff Seiten 201 - 214 J. Müller-Salo
    6. Die Aufhebungsthese. Grundlinien einer Theorie des gerechten Umgangs mit historischem Unrecht Kein Zugriff Seiten 215 - 230 L.H. Meyer, T. Waligore
    7. "Let Bygones be Bygones". Anmerkungen zur Frage strafrechtlicher Verjährung Kein Zugriff Seiten 231 - 246 M. Schefczyk
  4. Juristisches Nachspiel: J.C. Joerden: Zeitabhängige Paradoxien in Recht und Ethik Kein Zugriff Seiten 247 - 262
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 263 - 282
  6. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 283 - 284
  7. Namenregister Kein Zugriff Seiten 285 - 288

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