
Sprache in der Psychiatrie
Auf dem Weg zu einer Kommunikation auf Augenhöhe- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Sprache – Kommunikationsmittel, Beziehungspflege Als Mensch in der Psychiatrie ist Sprache unser wichtigstes Werkzeug: Für die Interaktion, für den Austausch, für das gegenseitige Verständnis. Als Mensch ohne Stimme sind wir sprachlos, wortlos und stoßen an unsichtbare Mauern. Eine therapeutisch wirksame Psychiatrie ist ohne den bewussten Einsatz von Sprache nicht denkbar. Sprache befindet sich ebenso wie das Verhältnis des psychiatrischen Feldes in einem stetigen Wandel. Dieses Buch nähert sich der komplexen Thematik aus verschiedenen Perspektiven an. In Psychiatrie und Psychotherapie wird überwiegend mit Sprache gearbeitet. Sprechen dient nicht nur der Herstellung und Aufrechterhaltung einer therapeutischen Beziehung, sondern auch der Begründung und Begleitung therapeutischer Interventionen, sowie dem täglichen Miteinander – in vielfältigsten Situationen. Das Buch möchte sowohl die Sensibilität für Sprache im psychosozialen Fachgebiet schärfen als auch zu einem bewussteren Umgang mit Sprache einladen. Das Spektrum des Buchs reicht von sprachtheoretischen Überlegungen hin zu Ausdrucksformen von Menschen in psychischen Krisen. Stets geht es hierbei um die Möglichkeit, eine stark auf Dialog und Partizipation ausgerichtete Sprache im klinischen Alltag zu etablieren. Psychiatrisch Tätige und psychiatrieerfahrende Menschen lernen, wie das Fachgebiet sich auch durch Sprache definiert, verändert, Fachsprachen entwickelt und Deutungshoheiten erlangt. Es wird aber auch deutlich, wie im psychosozialen Arbeitsfeld tätige Menschen die Sprache der Patient*innen besser verstehen und mit ihnen in einem geschützten Raum besser kommunizieren können, ohne Verhaltensweisen zu stigmatisieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-96605-272-6
- ISBN-Online
- 978-3-96605-289-4
- Verlag
- PsyVer, Köln
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 302
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
- Der Sprachlosigkeit entgegen. Vorwort Kein Zugriff Seiten 10 - 13 Elke Prestin
- Stefan Weinmann, Michael Schulz
- Warum spricht der Mensch? Kein Zugriff
- Sprache und psychische Störung Kein Zugriff
- Sprache und Bewertungen in der Psychiatrie Kein Zugriff
- Sprache im Rahmen einer veränderten Haltung in der Psychiatrie Kein Zugriff
- Impulse für eine neue Psychiatrie Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Ingo H. Warnke
- Sprache als Idealisierung Kein Zugriff
- Sprache als Werkzeug machtvoller Konstruktion von Wirklichkeit Kein Zugriff
- Sprache als Schnittstelle und Grenzziehung Kein Zugriff
- Sprache als andauernde Möglichkeit, anders zu agieren Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Peter Schneider
- Umbenennungen verändern die Phänomene Kein Zugriff
- Diagnostizierendes Sprechen Kein Zugriff
- Psychiatrische Sprache und Wirklichkeit Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Moritz E. Wigand
- Debatten um Sprache Kein Zugriff
- Die Komplexität psychiatrischer Diagnosen – verschiedene Modelle Kein Zugriff
- »Person-first-language« Kein Zugriff
- Das Stigma psychischer Erkrankungenin der deutschsprachigen Belletristik Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Helen Ewertowski, Cornelia Weiß, Scott Stock Gissendanner, Uwe Krähnke
- Was hat rekonstruktive Sozialforschung mit Psychotherapie zu tun? Kein Zugriff
- Das autobiografisch-narrative Interview Kein Zugriff
- Der Wert offen erhobener Tatbestände für die psychotherapeutische Praxis Kein Zugriff
- Hürden und Grenzen dieser Arbeitsweise Kein Zugriff
- Anregungen für die psychotherapeutische Praxis Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Martin Heinze
- Einleitung – Unaussprechliches und klinische Praxis Kein Zugriff
- Definitorisches Sprechen und hermeneutische Sinngebung Kein Zugriff
- Sprachliche Sinngebung und Grenzen des Verstehens Kein Zugriff
- Sprachliche Grenzen und ihre Überwindung Kein Zugriff
- Sprache als Praxis Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Susanne Heim
- Unser Selbstverständnis kreiert unsere Denkbilder Kein Zugriff
- Potenziale und Bedürfnisse der Angehörigen wahrnehmen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Stefan Weinmann
- Sprachliche Prägungen: der Kontext Kein Zugriff
- Konstruktionen und Kohärenzdruck im Fachgebiet Psychiatrie Kein Zugriff
- Selbsttäuschung Kein Zugriff
- »Framing« – Täuschung, Selbsttäuschung und Aufmerksamkeitslenkung Kein Zugriff
- Kognitive Verzerrungen Kein Zugriff
- Wissensnetzwerke in der Psychiatrie Kein Zugriff
- Psychiatrische Narrative – Herstellung von Tatsachen durch Sprache Kein Zugriff
- Gegenstrategien Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Carolin Schwegler, Susanne Kabatnik, Kübra Yilmaz
- Social Media als soziokulturelle Diskursarena Kein Zugriff
- Themen und Beitragende des Interaktionsraums Depression Kein Zugriff
- Zugehörigkeit und Selbstkategorisierung durch (mehrfache) Hashtags Kein Zugriff
- Fachsprache und Rückgriff auf medizinische Sprech- und Ausdrucksweisen Kein Zugriff
- Direkte Adressierung und adressatengerechte Sprache Kein Zugriff
- Gemeinschaftssinn: Austausch in einer Gemeinschaft Kein Zugriff
- Metaphern im Interaktionsraum Depression Kein Zugriff
- Funktionen sozialer Medien im Kontext psychischer Erkrankungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Julia Lippert
- Sprechen aus ungleichberechtigten Positionen Kein Zugriff
- Weg voneinander Kein Zugriff
- Von der Sprachsensibilität zur Sprachbefähigung und Sprachkompetenz im psychiatrischen Hilfesystem Kein Zugriff Seiten 138 - 140 Stefan Weinmann, Michael Schulz
- Michael Schulz, Matthias Pauge, Michael Löhr
- Ein komplexes Phänomen: Sprache in der Psychiatrie Kein Zugriff
- Fachsprache bzw. von Fachpersonen verwendete Sprache Kein Zugriff
- Komplizierte Kommunikation Kein Zugriff
- Der Sprachraum der Professionellen Kein Zugriff
- Der Sprachraum der Patienten Kein Zugriff
- Mit Professionellen sprechen Kein Zugriff
- Kontextualisierung der sprachlichen Begegnung: Hintergrundwissen aktualisieren! Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Stefan Weinmann
- Bedeutung des Gesprächs in der Psychotherapie Kein Zugriff
- Was in der Psychotherapie mittels Sprache passiert Kein Zugriff
- Sprechen als Rekapitulieren und Verarbeiten Kein Zugriff
- Symbolisierung durch Sprache Kein Zugriff
- Metaphern Kein Zugriff
- Verbale Interventionen Kein Zugriff
- Narrative Kein Zugriff
- Sprache und Psychotherapie Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Matthias Pauge
- Die beginnende Sprachlosigkeit Kein Zugriff
- Die Suche nach einer neuen Sprache Kein Zugriff
- Rikes Suche nach Sprache Kein Zugriff
- Die Konfrontation mit psychiatrischen Deutungskonzepten Kein Zugriff
- Die Förderung der Unmündigkeit Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Brigitte Boothe
- Passivierung und Ermächtigung im Erzählen vom Kranksein Kein Zugriff
- Sprachliche Selbstermächtigung in der Krankheit zum Tode Kein Zugriff
- Noch einmal: maligne Passivierung – befreiende Selbstermächtigung Kein Zugriff
- Von Passivierung zu Selbstermächtigung –ein Beispiel aus der Psychotherapie Kein Zugriff
- Drei Erzählende sprechen die Sprache des Zorns Kein Zugriff
- Die Herstellung von Unzugänglichkeit Kein Zugriff
- Die Person verschwindet und wird zum Fall Kein Zugriff
- Klage, Passion und Ermächtigung des anderen Kein Zugriff
- Passive Duldung und aktive Regieführung Kein Zugriff
- Erzählen schafft Gegenwart und Anerkennung, Erzählen ermöglicht Bewältigung Kein Zugriff
- Nicht jede Person ist erzählkompetent Kein Zugriff
- Achtung, Wohlwollen, Vertrauen und sprachliche Sensibilität Kein Zugriff
- Erzählende Kommunikation in therapeutischer und psychiatrischer Praxis Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Thomas Bock
- Wesen und Sprache des Trialogs Kein Zugriff
- Sprachliche Alternativen finden Kein Zugriff
- Gefahr des (sprachlichen) Reduktionismus Kein Zugriff
- Narration, Resonanz und ihre Grenzen Kein Zugriff
- Sinnsuche und Genesung Kein Zugriff
- Lehrreiche »Natur-Geschichten der Schizophrenie« Kein Zugriff
- Wer hat die Sprach- und Deutungshoheit? Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Volkmar Aderhold, Stefan Weinmann
- Von der Bedürfnisangepassten Behandlung zum Offenen Dialog Kein Zugriff
- Sprachtheorie im Offenen Dialog Kein Zugriff
- Zur Praxis des Offenen Dialogs in Netzwerkgesprächen Kein Zugriff
- Psychotische Erfahrungen im Offenen Dialog Kein Zugriff
- Behandlungsverantwortung und Moderationsfunktion Kein Zugriff
- Reflektieren und reflektierendes Team Kein Zugriff
- Unmittelbare Behandlungsideen aus dem Offenen Dialog Kein Zugriff
- Sprachliche Annäherungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Gwen Schulz
- Unterschiedliche Sprachwelten Kein Zugriff
- Brücken bauen durch bewusste Sprache Kein Zugriff
- Sprache und gegenseitiges Verstehen Kein Zugriff
- Wie kann sich Sprache verändern – die Rolle von Genesungsbegleitung Kein Zugriff
- Änderung der Haltung durch andere Sprache Kein Zugriff
- Dagmara Lutoslawska
- Housing First Berlin Kein Zugriff
- Psychologische Beratung Kein Zugriff
- Traumasensibles Arbeiten Kein Zugriff
- Implementierung des Dialogischen Kein Zugriff
- Fallbesprechungen Kein Zugriff
- Erstes Netzwerkgespräch Kein Zugriff
- Eigensinn und Recovery – Fazit Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Andreas Jung
- Sprache als Kulturgut des Menschen und ihre sinnliche Kreativität Kein Zugriff
- Erfahrungen in der Psychiatrie oder zarte Empirie Kein Zugriff
- Heilsame Sprache und Sprache als Bevormundung Kein Zugriff
- Vögel im Kopf Kein Zugriff
- Betrauerbarkeit von Menschen und ihre Recovery Kein Zugriff
- Erzählen in der Psychiatrie und Dialog mit der Gesellschaft Kein Zugriff
- Inniges Schweigen und Hilfe als Doppelfunktion Kein Zugriff
- Schuld und Strafe in der Psychiatrie Kein Zugriff
- Sprache als Sphäre der Gewaltlosigkeit Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Solmaz Golsabahi-Broclawski
- Die Denkstrukturen hinter der Sprache Kein Zugriff
- Spracharchitekturen – Linguistik und Bedeutung für psychiatrisch Tätige Kein Zugriff
- Sprechen und verstehen – aber wie? Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Die Sprache der Nutzenden und Angehörigen Kein Zugriff Seiten 270 - 280 Andrea Zwicknagl, Friederike Samstag
- Michaela Amering, Kirsten Lehmkuhl
- Das Recht auf Leichte Sprache Kein Zugriff
- Kritik an der Leichten Sprache Kein Zugriff
- Recht in schwerer und Leichter Sprache Kein Zugriff
- Medizin und Psychologie in schwerer Sprache Kein Zugriff
- Gemeinsame Sprache Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Stefan Weinmann, Michael Schulz
- Literatur Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 299 - 302




