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Monographie Kein Zugriff

Der Standard des Guten bei Aristoteles: Regularität im Unbestimmten

Aristoteles' Nikomachische Ethik als Gegenstand der Partikularismus-Generalismus-Debatte
Autor:innen:
Reihe:
Praktische Philosophie, Band 82
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Innerhalb der Metaethik wird in den letzten Jahren unter dem Stichwort „Generalismus-Partikularismus-Debatte“ heftig über die Notwendigkeit und Funktionsweise von moralischen Prinzipien gestritten. Die prinzipienkritischen Partikularisten führen dabei häufig Aristoteles als Referenzautor an, da er in seiner „Nikomachischen Ethik“ bereits wichtige Erkenntnisse formuliert habe, die gegen eine generalistische Moraltheorie sprechen würden.

Diese partikularistische Lesart der „Nikomachischen Ethik“ wird in der vorliegenden Dissertation einer kritischen Überprüfung unterzogen und zurückgewiesen.

Der erste, systematische, Teil dient der begrifflichen und argumentativen Einführung in den Partikularismus. Anschließend werden auf der Grundlage einer genauen Analyse der „Nikomachischen Ethik“ zentrale Elemente der partikularistischen Aristoteles-Interpretation wie die These von der Unexaktheit von Ethik, die Skepsis gegenüber praktischen Prinzipien, die Bedeutung der Wahrnehmung (aisthesis) und der praktischen Vernunft (phronesis) diskutiert und alternative Verständnismöglichkeiten eröffnet. Viel Beachtung erfährt auch die Konzeption des tugendhaften Menschen, der eine zentrale Rolle in der „Nikomachischen Ethik“ einnimmt. Seine besondere Position wird - im Gegensatz zu der partikularistischen Auffasung - mit der Regularität begründet, die dem tugendhaften Menschen inhärent ist, und die ihn zu einer Normfigur qualifiziert.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-495-48383-1
ISBN-Online
978-3-495-99762-8
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Praktische Philosophie
Band
82
Sprache
Deutsch
Seiten
256
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
    1. Thematische Einführung Kein Zugriff
    2. Forschungsüberblick Kein Zugriff
    3. Methodisches Vorgehen Kein Zugriff
    1. Metaethische Einordnung Kein Zugriff
    2. Definitionen und Strömungen Kein Zugriff
      1. Holismus als Hintergrund Kein Zugriff
      2. Varianz als zentrales Merkmal Kein Zugriff
      3. Umgang mit Supervenienz Kein Zugriff
      4. Ablehnung von Universalität Kein Zugriff
      1. Gegen welche Prinzipien richtet sich dieser Partikularismus? Kein Zugriff
      2. Zulässige Generalisierungen Kein Zugriff
      3. Kritik an der Prinzipienethik Kein Zugriff
    1. Exaktheit undWissenschaftlichkeit Kein Zugriff
      1. typô-Wissen Kein Zugriff
      2. Die Geltung von hôs-epi-to-poly-Regeln Kein Zugriff
      3. Der Methodenpluralismus der Nikomachischen Ethik Kein Zugriff
      1. Der Praxis-Begriff als Ausgangspunkt Kein Zugriff
      2. Die Bedingungen tugendhaften Handelns Kein Zugriff
      3. Die Unterscheidung von Handlung und Handeln Kein Zugriff
      1. Die mesotês-Lehre Kein Zugriff
      2. Handlungsregeln in der Nikomachischen Ethik Kein Zugriff
      3. Das Verhältnis des phronimos zu den moralischen Prinzipien Kein Zugriff
    1. Epieikeia – Indiz für eine Ausnahmeethik? Kein Zugriff
    1. Einführung Kein Zugriff
      1. Phronêsis als gute Ausübung von praktischerWahrheit Kein Zugriff
      2. Phronêsis als eine von fünf Haltungen zurWahrheit Kein Zugriff
      3. Phronêsis als Handlungskompetenz Kein Zugriff
      4. Das Verhältnis der drei Verwendungsformen von phronêsis zueinander Kein Zugriff
      1. Allgemeines als Bestandteil der phronêsis Kein Zugriff
      2. Einzelnes als Objekt der phronêsis Kein Zugriff
      1. Die Schwierigkeit guter Überlegung Kein Zugriff
      2. Der praktische Syllogismus Kein Zugriff
      3. Praktische Deliberation im unbestimmten Kontext Kein Zugriff
    1. Die aisthêsis als Situationserfassung Kein Zugriff
    2. Die aisthêsis als Interpretationsleistung Kein Zugriff
    3. Die aisthêsis als »allgemeine«Wahrnehmung Kein Zugriff
      1. Philologische Erörterung von spoudaios Kein Zugriff
      2. Die Identität von spoudaios und phronimos Kein Zugriff
      3. Der Begriff ›Normfigur‹ Kein Zugriff
      1. Grundkonsens und geteilte Lebenswelt Kein Zugriff
      2. Interne Reflexion und Kritik Kein Zugriff
      3. Die ›entnaturalisierte‹ Natur der Normfigur Kein Zugriff
      4. Die Normfigur als Kriterium Kein Zugriff
    1. Die Normfigur als Vorbild? Kein Zugriff
      1. Die Lust im Leben des spoudaios Kein Zugriff
      2. DerWahrheitsbezug im Urteil der Normfigur Kein Zugriff
      3. Die Selbstliebe der Normfigur Kein Zugriff
      4. Die Freundschaft der Tugendhaften Kein Zugriff
      1. Unfehlbarkeit der Normfigur Kein Zugriff
      2. Unerschütterlichkeit der Tugend Kein Zugriff
      3. Vollkommene menschliche Natur Kein Zugriff
  3. Ergebnis: Der Standard des Guten Kein Zugriff Seiten 227 - 232
  4. Anhang Kein Zugriff Seiten 233 - 233
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 233 - 246
  6. Register Kein Zugriff Seiten 247 - 254
  7. Glossar Kein Zugriff Seiten 255 - 255
  8. Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 256 - 256

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