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Monographie Kein Zugriff

Der Gefühlsstau

Psychogramm einer Gesellschaft
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

«Wir waren ein gefühlsunterdrücktes Volk. Wir blieben auf unseren Gefühlen sitzen, der Gefühlsstau beherrschte und bestimmte unser ganzes Leben. Wir waren emotional so eingemauert, wie die Berliner Mauer unser Land abgeschlossen hatte», schrieb der bekannte Psychiater Hans-Joachim Maaz in seinem 1990 erschienenen Bestseller Der Gefühlsstau. Auch zwanzig Jahre später bleibt seine Analyse aktuell, die Vergangenheit vergeht langsamer als erhofft. Die Mauer, in der Realität seit langem eingerissen, existiert weiterhin, und das nicht nur in unseren Köpfen, wie viele meinen, sondern vor allem in unseren Gefühlen. Psychischen Druck und infolgedessen ein ausgeprägtes Mangelsyndrom kann nicht nur ein umfassendes System autoritärer Unterwerfung wie die DDR erzeugen – auch eine scheinbar offene Gesellschaft, die ganz auf Wachstum und Konsum sowie auf egoistische Interessen setzt, die Begrenzungen unseres Lebens dabei aber leugnet, führt zu elementaren seelischen Blockierungen. Diese zu benennen, zu analysieren und einen Beitrag zu ihrer Auflösung zu leisten, ist und bleibt das große Anliegen von Hans-Joachim Maaz.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-406-60098-2
ISBN-Online
978-3-406-61512-2
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Seiten
272
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Zwanzig Jahre danach Kein Zugriff Seiten 9 - 22
  3. Der «real existierende Sozialismus» als repressives System Kein Zugriff Seiten 23 - 72
  4. Die Folgen der Repression Kein Zugriff Seiten 73 - 98
  5. Die Kompensationsbemühungen gegen das Mangelsyndrom Kein Zugriff Seiten 99 - 156
  6. Zur Psychologie der «Wende» Kein Zugriff Seiten 157 - 194
  7. Der Vereinigungsprozess der beiden deutschen Staaten als sozialpsychologisches Problem Kein Zugriff Seiten 195 - 208
  8. Die Psychotherapie im Dienste der «psychischen Revolution» Kein Zugriff Seiten 209 - 238
  9. Die «therapeutische Kultur» Kein Zugriff Seiten 239 - 260
  10. Von mir Kein Zugriff Seiten 261 - 272

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