»Republik, das ist nicht viel«
Partei und Jugend in der Krise des Weimarer Sozialismus- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen, Band 2
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Die sozialdemokratische Arbeiterbewegung in Deutschland hat sich bis 1914 kontinuierlich entwickelt. Man trat optimistisch und zukunftsgewiss auf und wähnte sich im Einklang mit dem Fortschritt der Gesellschaft. Der Erste Weltkrieg und die gescheiterte Revolution von 1918/19 jedoch führten zu einem jähen Einschnitt.Gleichsam als Seismographen für die Krise in der Arbeiterbewegung der Zwischenkriegsjahre wirkten ihre Jugendorganisationen. Hier lebten sich die Zweifel am bisherigen Fortschrittsparadigma aus, hier traten Lebens- und Individualreform gleichwertig neben die klassische Gesellschaftsreform. Am Ende der Weimarer Republik hatten neue gesellschaftliche Bewegungen weit links und weit rechts an Terrain gewonnen; zudem verdrängten die kommerziellen Freizeitkulturen die überkommenen Verbandsangebote der sozialistischen Jugend in den Arbeiterquartieren der Industriestädte.Franz Walter zeichnet die Krise des Weimarer Sozialismus nach und weist auf die tiefe, konfliktträchtige Kluft zwischen den Generationen im Sozialismus hin. Er zeigt, wie die alten sozialistischen Offerten an Zugkraft verloren – aber auch den Weg frei gemacht haben für neue Entwürfe im jungen Sozialismus der 1920er und 1930er Jahre._______
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1832-7
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1832-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 454
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- I. Eine neue sozialistische Generation zwischen Klassen- und Massenkultur - zur Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- II. Jungsozialismus in den Turbulenzen der Nachkriegsjahre Kein Zugriff Seiten 17 - 44
- III. Flügelbildung während der Inflations- und Ruhrkrise Kein Zugriff Seiten 45 - 88
- IV. Eine junge sozialdemokratische Rechte kristallisiert sich heraus Kein Zugriff Seiten 89 - 120
- V. Eine neue sozialistische Linke repliziert Kein Zugriff Seiten 121 - 142
- VI. Generationswechsel und politische Zäsur Kein Zugriff Seiten 143 - 158
- VII. Proletarierjugend und Solidargemeinschaft - zur Anatomie und Ambivalenz der Sozialistischen Arbeiterjugend Kein Zugriff Seiten 159 - 214
- VIII. Das Nachwuchsproblem in den sozialistischen Kulturorganisationen - vier Beispiele Kein Zugriff Seiten 215 - 232
- IX. Radikalisierung und Liquidierung des Weimarer Jungsozialismus Kein Zugriff Seiten 233 - 338
- X. Konklusion und Ausblick Kein Zugriff Seiten 339 - 368
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 369 - 370
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 371 - 426
- Literaturauswahl Kein Zugriff Seiten 427 - 448
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 449 - 453
- Kein Zugriff Seiten 454 - 454





