
Flamme sein!
Hans Scholl und die Weiße Rose- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Aber wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet auf der Grundlage von bisher unbekannten Dokumenten ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. „Ganz leben oder gar nicht!“, notierte Hans Scholl, und es ist erstaunlich, welche Erfahrungen sich in seinem kurzen Leben verdichten. Während er zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftstellerlas. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als Medizinstudent interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er war mit Künstlern und Schriftstellern befreundet, verehrte Stefan George und zunehmend Thomas Mann. Robert Zoske zeigt, wie sehr dessen Rundfunkansprachen die Flugblätter der Weißen Rose beeinflussten, die Hans Scholl verfasste und zusammen mit seinen Mitstreitern verbreitete. „Es lebe die Freiheit“, waren seine letzten Worte. Das fesselnd geschriebene Buch lässt dieses Vermächtnis eindrucksvoll lebendig werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-406-70025-5
- ISBN-Online
- 978-3-406-70026-2
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 368
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Prolog: Es lebe die Freiheit! Kein Zugriff Seiten 8 - 11
- Wie froh bin ich, Dich zu haben: Robert und Magdalene Scholl Kein Zugriff
- Die Eltern nannten ihn Heiland: Kindheit und Hitlerjugend Kein Zugriff
- Fanatisch das Neue bauen: In der dj.1.11 Kein Zugriff
- Etwas vom schönsten der Weltliteratur: Abitur und Lektüre Kein Zugriff
- Wir wollen doch Flamme sein! Heroisches Leben Kein Zugriff
- In alter Kameradschaft: Der heimliche Freund Kein Zugriff
- Ihr seht den Weg: Bewunderung für Stefan George Kein Zugriff
- Ein gewisser Einfluss: Jungenführer und Dichter Kein Zugriff
- Ganz leben oder gar nicht: Faszination Nationalsozialismus Kein Zugriff
- Große Liebe: Siebzehn Tage Haft Kein Zugriff
- Ich sah sein schemenhaftes Gesicht: Begegnung mit Hitler Kein Zugriff
- Ich kann mich nicht einschränken: Verzweifelte Leidenschaft Kein Zugriff
- Lust – Leid – und Liebe: Jungfrau Maria Kein Zugriff
- Schon lange bereut: Sondergericht und Demütigung Kein Zugriff
- Der eigentliche Sinn der Dinge: Medizin und Nietzsche Kein Zugriff
- Von früh bis spät beisammen: Die engste Freundschaft Kein Zugriff
- Ihre Liebe ist so ungemein echt und wahr: Verliebtheiten Kein Zugriff
- Ich suche mich, nur mich: Kriegsbeginn und Westfront Kein Zugriff
- Persönlichkeit heißt Widerstand: Nikolai Berdjajew Kein Zugriff
- Geschlossenes Weltbild: Carl Muth und Theodor Haecker Kein Zugriff
- Ich lese die Buddenbrooks und bin begeistert: Thomas Mann Kein Zugriff
- Nicht Mann und Frau: Platonische Liebe Kein Zugriff
- Abenteuer hin zum Licht: Paul Claudel Kein Zugriff
- Sie ist mir völlig gleichgültig: Traute Lafrenz Kein Zugriff
- Ich bin ein «homo viator»: Wandererfantasien Kein Zugriff
- Ich bin klein und schwach: Glaube und Kampf Kein Zugriff
- Schönheit und Klarheit: Die jüngere Schwester Kein Zugriff
- Eigentlich mein einziger Freund: Der Russe Kein Zugriff
- Etwas tun, heute noch: Die Formierung des Widerstands Kein Zugriff
- Es ist noch nicht zu spät: Die Flugblätter I bis IV Kein Zugriff
- Weiße Rose: Revolutionär, propagandistisch, emotional Kein Zugriff
- Wenn Christus nicht gelebt hätte: An der Ostfront Kein Zugriff
- Beweist, dass Ihr anders denkt! Flugblatt 5 und die Mitstreiter Kein Zugriff
- Ihre Muschel haben Sie auch vergessen: Die letzte Geliebte Kein Zugriff
- Freiheit und Ehre: Flugblatt 6 Kein Zugriff
- Sag Alex, er solle nicht auf mich warten: Verhaftungen Kein Zugriff
- Verpflichtung zur Tat: Alexander Schmorell vor der Gestapo Kein Zugriff
- So ein gleichgültiges Gefühl: Freiwillige Aussage Kein Zugriff
- Erwartet, mein Leben zu verlieren: Geständnis und Bekenntnis Kein Zugriff
- Aus ideellen Gründen gehandelt: Sophie Scholl Kein Zugriff
- Nicht Böses mit Bösem vergelten: Abendmahl und Abschied Kein Zugriff
- Brave, herrliche junge Leute! Nachgeschichte 1943 Kein Zugriff
- Epilog: Letzte Worte der Mitstreiter Kein Zugriff Seiten 226 - 233
- Die Gedichte von Hans Scholl Kein Zugriff
- Die Flugblätter Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Quellen und Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff




